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Kategorie: Nur mal so

Der neue von Technics – jetzt auch mit Tonarm

Ein wenig amüsiert mich diese gern verbreitete Haltung, erstmal ablehnend auf etwas zu regieren, an das man sich über die Jahre hinweg so schön gewöhnt hat. Das haben die meisten unserer Eltern schon getan und zeugt davon, dass auch viele von uns so langsam in die Jahre kommen. Und das ohne es zu wollen oder gar zu merken.

Technics bringt einen neuen Plattenspieler, wurde gestern vermeldet. Ohne das den jemand mal angefasst oder gar gehört hätte, wird erstmal am Design rumgemosert. Klar, mehr bleibt aktuell ja auch erstmal nicht. Die nächsten mosern, dass das Teil wohl er nicht für die DJ-Kanzel gedacht ist, sondern eher dem Audio-Liebhaber im High-End-Bereich auf die Ohren geschnitten wurde. „Die sollen mal lieber den alten 1210er wieder in die Regale bringen!“ und so.

Es wird Gründe gegeben haben, die Produktion desselbigen zu stoppen. Vermutlich wirtschaftliche – wie das meistens ja so ist. Und dann bauen die halt kein altes Model mehr, was am Ende wohl einfach eben doch zu wenige gekauft haben. Wer heute einen DJ-Plattenspieler will, muss sich bei der Konkurrenz umsehen, die es ja auch gibt.

Lange Rede, wenig Gehaltvolles: Mir ist egal, ob es neue Technics für DJs geben wird. Ich habe meine beiden hier im Keller stehen und sie seit gut 8 Jahren nicht ein einziges Mal benutzt. Weil Vinyl und so. Mich amüsiert eben nur die Aufregung darüber, dass irgendwelche Erwartungen jetzt nicht bedient werden. Aber ich finde das hier einfach zu gut, um es nicht zu bringen.

Der neue Technics. Mit Tonarm. Da wird ja wohl keiner mehr was zu mosern haben.

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The last audio cassette factory

Ich habe jetzt nicht geprüft, ob das auch für den internationalen Markt gültig ist, oder es da irgendwo doch noch einen weiteren Hersteller von Kassetten geben könnte. Wenn nein, Hut ab für das Durchhaltevermögen, was sich am Ende wohl auch auszuzahlen scheint. Wenn doch, dennoch eine nostalgisch berührende Story.


(Direktlink, via Devour)

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Panasonic stellt auf der IFA einen neuen Technics Plattenspieler vor


(Foto: Technics)

Nachdem sich Panasonic vor ein paar Jahren dazu entschieden hatte, die Produktion der guten alten 1200er und 1210er einzustellen, gingen die Preise dafür sowohl für als noch neu zu habende Restbestände als auch für Gebrauchtgeräte durch die Decke. Es regnete allerdings auch ordentlich Kritik, die Mutter aller DJ-Plattenspieler vom Markt zu nehmen.

Nun soll Panasonic laut Wired wohl auf der IFA zumindest einen Prototyp eines neuen Technics-Plattenspielers vorstellen, der auf diesem Bild hier allerdings erstmal so aussieht wie ein noch nicht ganz fertig gewordener Plattenspieler. Fehlt ja noch was.

Vermeintlich soll dieser wohl auch eher dem Audioliebhaber zu Hause Freude bringen. Nachdem Panasonic mit der Marke Technics im letzten Jahr wieder in den hochpreisigen HiFi-Markt eingestiegen ist, könnte es sein, dass man für dieses Set Up auch einfach einen dazu passenden Plattenspieler in die Regale bringen wollte. Aber vielleicht taugt der am Ende auch in den DJ Booths was. Wir werden sehen.

Panasonic presented a prototype of the new direct-drive turnable at the show, which is made from stark aluminium, and drawn with classic lines and a utilitarian aesthetic reminiscent of the other high-end (and extremely expensive) audio products in the Technics line.

The analog turntable will be completely rebuilt, Panasonic said, with new elements at every level. But it will also be designed to reflect the esteem in which the classic Technics turntables — the legendary SP10 and DJs‘ favourite SL-1200 turntables — are still held.

(via FACT)

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München hilft: Tausende Flüchtlinge kommen am Hauptbahnhof an

Wie es ja hoffentlich an keinem vorbeigegangen sein sollte, hat Ungarn gestern für ein paar Stunden seine Grenze nach Österreich geöffnet, so dass wohl tausende Flüchtlinge Züge erst nach Österreich und von dort aus nach Deutschland nehmen konnten. Offenbar, so zumindest die offizielle Lesart, basierte die Annahme, dass das so jetzt möglich sein könnte, auf einem Missverständnis.

Auslöser waren Medienberichte aus Deutschland über eine sogenannte Leitlinie des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Diese besagt, dass Deutschland syrische Kriegsflüchtlinge fortan nicht mehr in jene EU-Länder zurückschickt, in denen sie zunächst angekommen waren.

Viele Flüchtlinge gewannen deshalb den Eindruck, dass Deutschland als einziges Land in der EU seine Tore öffnet. Offenbar war den deutschen Behörden nicht klar, welche Folgen die Nachrichten auslösen würden.
Die Lage auf dem Budapester Bahnhof, von wo aus die Züge nach Österreich und weiter nach München fahren, wurde im Verlaufe des Montags immer verworrener, irgendwann setzten die Behörden die Kontrollen aus. Die ungarische Regierung wiederum bat die deutsche Seite um Rechtsklarheit, wie deren Leitlinie mit dem Dublin-III-Abkommen zu vereinbaren sei.

Das Dublin-III-Abkommen regelt, dass Flüchtlinge ihren Asylantrag in jenem EU-Land stellen müssen, in dem sie ankommen. Dort sollen sie sich registrieren lassen, und dort sollen sie auch verbleiben.

Schade, so können Flüchtende wieder kaum eine Möglichkeit in betracht ziehen, auf legalem Wege nach Deutschland einzureisen, weil sie nach wie vor gezwungen sind, ihre Asylanträge dort zu stelle, wo sie zuerst die Grenzen der EU überquert hat. Für viele wäre das aktuell wohl Griechenland, die allerdings mit ganz anderen Problemen zu kämpfen haben, wie wir alle wissen. In diesem konkreten Fall wäre es Ungarn, das auch nur wenig Interesse daran zeigt, Flüchtlingen einen adäquaten Aufenthalt zu zu gewähren.

Gestern kamen also tausende Flüchtlinge über Ungarn in Österreich an und ein Teil meiner Wiener Twitter-Timeline war vor Ort um umgehend praktische Hilfe zu leisten. Danke dafür! Auch Vice Alps war vor Ort und hat die Geschehnisse wie folgt zusammengefasst: Was Montagabend am Westbahnhof mit Hunderten Flüchtlingen passiert ist, macht Mut.

Helfer haben gebracht, was sie hatten. Der Filialleiter des Merkur im Bahnhofsgebäude hat einen ganzen Wagen Getränke zu den Gleisen bringen lassen. Das Versagen der Politik bringt die Menschen zusammen, die helfen möchten. Es war ein Tag, an dem die Dublin-Verordnung vergessen wurde. Wir waren an diesem Tag alle Fluchthelfer. Nicht in dem Sinne, wie Innenministerin Mikl-Leitner das Wort versteht—als Schlepper und als Ursprung allen Übels—, sondern einfach im Sinne von Menschen, die nicht mehr zusehen können und die andere Menschen in Not unterstützen wollen, ohne sich daran zu bereichern. Und obwohl man kaum glauben möchte, dass sich solche Szenen an einem Bahnhof in Wien abspielen: Es war ein sehr guter Tag. Ein Tag, um Mut zu schöpfen.

Ähnliche Szenen spielten sich heute in München ab, wo die meisten Flüchtenden endlich ihr Ziel erreichen konnten: die Hoffnung auf ein nun endlich besseres Leben für sie und die Lieben, die ihnen auf dem Weg dorthin geblieben sind. PULS war vor Ort.


(Direktlink)

Aktuell sind die Grenzen zwischen Ungarn und Österreich wieder dicht, die Dublin-Verordnung wieder in Kraft. In Budapest warten immer noch hunderte Menschen darauf, endlich über Österreich ausreisen zu können. Momentan gibt es für sie keine legale Möglichkeit, das zu tun. Es könnte sein, dass einige von ihnen ihr Leben auch dadurch Leuten anvertrauen, die heute von der Politik „Schlepper“ genannt werden.

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Ein Wholecar in Dresden, auf dem in arabisch „Herzlich willkommen“ steht: أهلاً وسهلاً

Von I Love Graffiti.

Aktuell fährt in Dresden auf einer S-Bahn ein schöner Willkommensgruß an die Flüchtlinge aus den arabischen Ländern. Auf einer S-Bahn der Elbtallinie, der Linie 1, die Meißen und Dresden mit Bad Schandau und Pirna verbindet, steht geschrieben: „احلاً و سهلاً“ (ahlan wa sahlan), also „Herzlich Willkommen“.

Sehr schöne Aktion.

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Was im kostenlosen Arabisch-Wörterbuch für Flüchtlinge in den letzten Wochen am häufigsten gesucht wurde

Langenscheidt stellte vor gut zwei Wochen sein Arabisch-Wörterbuch kostenfrei im Netz zur Verfügung, um arabisch sprechenden Menschen die Gelegenheit zu geben, dieses ohne Einschränkung nutzen zu können. Heute wurden die 25 bisher am häufigsten gesuchten Wörter veröffentlicht. „Aal“ fällt dabei ein wenig aus Reihe, was daran liegen könnte, dass „Aal“ das erste Wort im Wörterbuch ist und so für einen Test benutzt wurde.

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(via Wolfgang Luef)

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