Eine Expertise aus dem Stern von 1980. Und irgendwie lagen die damals rückblickend betrachtet gar nicht so falsch. Nur, dass das alles noch viel einfacher werden sollte, als man sich das zu der Zeit hat vorstellen können, das ahnten sie noch nicht.
Agfa hat mittlerweile eine Insolvenz hinter sich und mit aktiv gestaltender Fotografie nicht mehr sonderlich viel am Hut.
Sollte die Kickstarter-Kampagne der Firma Archaix Laboratories klappen (gut die Hälfte ist geschafft), kann man obige Dino-Galoschen für $99,00 über die von Dinos gezierten Socken ziehen. Ich bleibe bei meinen NBs, kann mir aber vorstellen, dass die Teile schon so einige kaufen werden.
„Yolo, an acronym for ‚you only live once‘, is among the latest new words added to the Oxford online dictionary.
The phrase, along with ‚adorbs‘ – meaning cute or adorable, and ‚binge-watch‘ – which means to avidly watch something – has been added to oxforddictionaries.com. The website is a catalogue of current definitions of English words as they are used today.“
Creepy Aktion, die schon im Jahr 2012 in einem Wiener U-Bahnschacht stattgefunden hat. Ein Künstler hat dort unbemerkt ein Kinderzimmer komplett ausgestattet, um zu prüfen, ob das unbemerkt möglich wäre. War es. Hier ein Interview mit dem Künstler über das Projekt und seine Intention.
„Eine künstlerische Intervention vor Ort hat eine andere Präsenz, als ein medial gefilterter Ansatz wie etwa eine rein filmische Aufarbeitung. An diesem Raum gehen Tag für Tag hunderte Menschen vorbei. Das ist eine real existierende Situation, nur eine Handbreit entfernt vom Alltag der Menschen in Wien – kein Filmstudio. Das Dokumentationsvideo wurde zu einer Art Prothese des Raums, die die Entdeckung dieses Ortes eventuell erst ermöglicht und ihn einem größeren Publikum näher bringt. Die Vergänglichkeit der Installation macht die Videodokumentation unverzichtbar.“
Im Jahr 2012 wurde in einem unterirdischen Raum an einer Station der Linie U3 ein komplettes Kinderzimmer eingerichtet. Das voll ausgestattete Zimmer wurde anschließend verschlossen und nicht wieder aufgesucht. Es bleibt unklar, ob der Raum bis heute nicht gefunden wurde oder ob Informationen über seine Existenz vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werden.
Die künstlerische Intervention soll in Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit Fragen nach prekärer Nutzung von Räumen stellen. Das Video lässt offen inwiefern es sich um eine vorgefundene Situation handelt, dieser Raum also tatsächlich von Menschen genutzt wird oder diese Szenerie künstlich hergestellt wurde.
Die „Verschiebung“ von einem Kinderzimmer unter die Erde in einen leerstehenden Raum der Wiener Linien soll die Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Raum verwischen. Dabei hebt das Projekt die besondere ästhetische Qualität halb-öffentlicher Räume hervor.
Die unterirdische Wohnsituation versucht das Phänomen der sogenannten „mole people“ in New York City aufzugreifen – jenen Obdachlosen, die dort in Tunneln und Kanälen unter der Erde leben.
Auch in Wien gab es um 1900 eine Vielzahl von obdachlosen Menschen, die unterirdisch Zuflucht suchten.
Die Arbeit kann dabei gleichermaßen als Verweis auf Vergangenes, wie auch als mögliches Zukunftsszenario verstanden werden. Zudem nimmt das Projekt auf die tragischen Entdeckungen von unterirdischen Zwangsbehausungen Bezug, die in den vergangenen Jahren in Österreich gemacht wurden.
In diesem Jahr ist Michael Wiethe (Rettungsassistent) mit seinen beiden Söhnen Timm (12) und Henri (9) in dem Nordseebad Otterndorf. Das tägliche Ritual des Geschichtenvorlesens am Abend, vor allem die Geschichte des Deichhörnchens, hat Timm Wiethe jedoch grübeln lassen. „Mein Sohn wollte wissen, ob es das wirklich gibt“, erklärt Vater Michael. Der routinierte Griff zum Smartphone und der Suchmaschine Google war in Otterndorf aufgrund schlechten Empfangs nicht möglich. Sohn Timm hatte aber schnell eine Idee: einen Brief an Google schreiben. Gedacht – getan. Da der Postweg zu lange gedauert hätte, ging das nette Schreiben mit der Frage nach dem Deichhörnchen per Fax an das Unternehmen.
Was soll man auch machen, wenn man ganz dringend Informationen braucht und gerade kein Internet zur Verfügung hat? Ihr kennt das. Spätestens wenn die monatliche Drosselung einsetzt, hat man das Gefühl, dass jeder Brief schneller sein könnte als jede Suchanfrage. Nun, man kann halt versuchen, Google einen Brief zu schicken. Natürlich kann man auch bei Bing, Yahoo oder anderen nachfragen, aber das tut gerade nichts zur Sache, denn dieses Fax von Michael Wiethe und seinen Söhnen ging nun mal an Google und Google hat geantwortet. Inklusive analoger Werbung.
Besser und kostengünstiger als jegliche TV-Werbung. Well done, Google.
Das schwedische Möbelhaus hat offenbar vor, Menschen durch die Zeit reisen zu lassen. Thematisch würde mir gemessen an der Geschichte von IKEA so einiges einfallen, schließlich gibt es den Laden seit mittlerweile schon über 70 Jahren. Da dürfte locker jede 10 Jahre der von IKEA als Möbel verkaufte Zeitgeist ein so einigen Wohnstuben gestanden haben. Und nicht nur dort.
Ich kenne heute so einige Menschen, deren Buden so aussehen, als hätte man sie direkt und im Gesamten aus dem IKEA-Katalog kopiert. Das könnte auch damals gut möglich gewesen sein. Zumindest fällt mir das in diesem Kontext dazu ein und so ein Zimmerchen in Optik der 60er oder 70er Jahre ist ja heute mal ganz hübsch anzusehen. Aber darum soll es nicht gehen. IKEA will seine Kundschaft in die Zukunft schicken. Was ja auch viel interessanter sein dürfte, schließlich hat die noch keiner gesehen. Was genau am Ende beim „The Time Travel Experiment“ passieren wird, weiß ich nicht, ich mache aber auch kein Marketing. Wir werden es erfahren. Am 20.August.
Bis dahin lässt IKEA im Zuge dessen erstmal einige seiner Kunden von Justin Tranz hypnotisieren, wie der Trailer zeigt.
Diese neu und vielleicht auch nahe an der Wahrheit gelabelten Pullen kommen eigentlich von hier. Redditor graysonbc hat die mal auseinandergeschnitten und eine kleine Galerie auf imgur gemacht, die Flaschen mit neuen Klebchen zeigt. Ihr kennt das. Bestimmt.
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