Ich glaube darüber hier schon mal was gehabt zu haben, der RBB hat jetzt einen Bewegtbildbeitrag zu den Arbeiten von Nicole Mieth und Jule Halsinger, die ich ganz wundervoll finde.
Über Graffiti-Kunst lässt sich bekanntlich streiten. Die einen finden sie hässlich, die anderen vor allem bunt, wild und kreativ. Eines sind Graffitis aber meistens: nämlich zweidimensional.
Die Künstlerinnen Nicole Mieth und Jule Halsinger haben sich von den urbanen Wandgemälden zur Kreation von (dreidimensionalen) Plüschmonstern inspirieren lassen. Street Art aus Stoff – das ist ihre Idee.
Ähnlich wie ein Adblocker (den ich nicht nutze) soll das von Torben Friedrich erdachte Browser-Plug In „Footblock“ funktionieren, welches wohl Fußball relevanten Content erkennen könnte und dann ausblenden würde. So zumindest die Idee – umgesetzt wurde sie bisher nicht. Man kann das auch weiter denken und noch Politik blocken, oder Wirtschaft, und Panorama. Sport im ganzen sowieso. Bei mir blieben dann am Ende Faultiere und Musik übrig. Oder so.
Das GIF sieht sehr plausibel aus, aber ich sag‘ euch, was mir passieren würde. Ich würde ein Glas mit dünnem Rand nehmen, weil eines mit dickem keinen Sinn machen würde. Dann würde ich drücken. Drücken mit Nachdruck, weil der muss ja sein. Und dann würde, zack, das Glas brechen und ich würde mir den halben Unterarm aufschneiden. Weil, so ist es immer.
Ich erinnere nur an die geistreiche Aktion, bei der ich einen Korken mit einem hölzernen Kochlöffel in die Flasche drücken wollte und, zack, eine halbe Nacht im Krankenhaus verbringen musste. Jaha. Weil es immer so endet.
Da nehme ich für die Mango doch auch weiterhin lieber den Apfelschäler. Weil: sicher ist sicher!
(via Björn)
Schon älter die Aktion und ein eigentlich einfaches Ding. Im Hinblick auf die Sicherheit im Straßenbahnnetz sicher diskutabel, aber hey, nie wieder von Fahrplänen abhängig sein. Allerdings passt das nicht ohne weiteres. Die Spurweite der meisten europäischen Straßenbahn beträgt 1435 mm, wobei eine Europalette nur 1200 mm breit ist.
Erwachsene Wombats haben wenige natürliche Gegner, ihr größter Fressfeind ist der Dingo. Ihr Hinterteil ist durch eine dicke Haut, Knorpel und Knochen verstärkt. Hiermit können sie bei Gefahr den Zugang zur Wohnhöhle blockieren und so die meisten Angreifer abwehren oder an der Decke der Wohnhöhle erdrücken.
[…]
Wombats können über kurze Strecken Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h erreichen und entziehen sich Gefahren auch durch Klettern und Schwimmen.
Vorzugsweise in der Abendzeit verbringen Wombats zwischen drei und acht Stunden mit Grasen. Gefressen werden hauptsächlich einheimische, aber auch eingeschleppte Gräser, wobei junge Triebe bevorzugt werden. Weiterhin krautige Pflanzen und Moose, seltener auch Wurzeln von Sträuchern und Bäumen, sowie Pilze.
(Wikipedia)
Als Kind war ich fasziniert von der Idee, eine kleine Schatulle zu besitzen, die nur ich hätte öffnen können. Da hätte ich dann all das drin versteckt, was mir damals wichtig war. Meine doch recht stattliche Sammlung von Abziehbildern zum Beispiel. Aber ich bekam so eine Schatulle nie und aus Mangel daran packte ich all mein Zeug in eine Alu-Box mit Klappdeckel. Diese vergrub ich dann mit 13 im Garten meines Vaters. Später wurde der verkauft und immer wenn ich in der Nähe bin, denke ich kurz darüber nach, ob meine Schatulle von damals wohl noch in der Erde dieses Gartens steckt, aber darum soll es ja nicht gehen.
Sondern eher um diese kleine Sammlung von Trickboxen, die beweisen, dass ich mit meiner einstigen Faszination dafür nicht alleine war. Das dritte Exponat ist ein Knaller!
Jopp, ich gestehe, ich bin nicht mehr allzu weit vom dreißigsten Lebensjahr entfernt und spiele immer noch Computerspiele. Schrecklich infantil, ich weiß.
Gründe für meine doch recht späte Begeisterung für Computerspiele gibt es einige, der vermutlich ausschlaggebendste wird sein, dass ich keineswegs ein Digital-Native bin, der erste internetfähige Rechner stand erst nach meinem 18. Lebensjahr im Haus meiner Eltern, dementsprechend war viel nachzuholen und ich bin halt immer noch dabei…
In den letzten Tagen fiel mir dann aber ein Spiel auf, was aus der Reihe der Taktik-Shootern, von Patriotismus und Kriegsverherrlichung strotzenden Ego-Shootern, immer gleich bleibenden und trotzdem millionenfach verkauften Sportsimulationen auszubrechen scheint.
Die Rede ist von ‚Valiant Hearts – The Great War‚, einem Spiel was anlässlich des 100. Jahrestags des Beginns des 1.Weltkriegs veröffentlicht wurde. Auch wenn der Titel zunächst jedes bellizistische geneigte Herz höher schlagen lässt, es geht diesem Spiel keineswegs darum mit Gewehr- und Granateneinsatz zu begeistern und mal wieder einen der historischen Kriege für die gewählte Seite zu entscheiden. Es geht vor allem darum ‚dem Krieg alles Glorreiche‘ zu nehmen, wie der Spiegel titelt. Die Macher dieses Spiels möchten dem Spieler, grafisch inszeniert wie eine Graphic-Novel, deutlich machen, dass Krieg mal echt nicht so geil ist.
So schlüpft man im Spiel in die Rolle des französischen Zivilisten, aber schon bald Soldaten Emile, der sich mit seinem treuen Begleiter, Hund Walt und dem amerikanischen Fremdenlegionär Freddie, auf die Suche gibt nach seinem im Kriegsgewirr verlorenen Schwiegersohn Karl begibt. Die gesamte Story wird getragen durch Informationen von Zeitzeugen oder Briefen von den Fronten, Historiker beteiligten sich an der Entwicklung und so schaffte man es eine verschreckende, aufklärerische und zeitgleich unterhaltsame Verbindung zwischen einem fiktiven, kindlich erscheinenden Computerspiel und den wahren Begebenheiten, Schrecken und vielen Verlusten des ersten Weltkriegs zu knüpfen.
„Am Ende von „Valiant Hearts“ hofft man nur noch, dass dieser Wahnsinn aufhört. Wie immer wieder im Spiel möchte man an der Menschheit verzweifeln, aus dem Grund, dass sie so etwas wie den Ersten Weltkrieg zugelassen hat. Ganz naiv und ganz unmittelbar wirkt „Valiant Hearts“ dann. Doch die Kriegsmaschine läuft weiter, will gefüttert werden mit dem Leben von Hunderttausenden.“
Ich für meinen Teil war von dem bisher gesehenen dieses Spiels doch recht begeistert und freue mich darüber endlich mal wieder etwas ‚Anderes‘ auf Monitor oder TV zu sehen, woran ich euch hiermit teilhaben lassen wollte.
Nachtrag:
Gerade eben bin ich noch über einen weiteren Trailer gestolpert, der sogar in deutscher Sprache daher kommt:
Für all die Leute, die letztes Wochenende auf der Fusion waren und eventuell immer noch ein wenig unter den Nachwirkungen des gelebten Hedonismus zu leiden haben, gibt es vom netten Mr. Forthright ein kleines Tutorial-Video, wie ihr diesen weltlichen Genüssen am besten widerstehen könnt. Bei mir hat es geholfen.
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