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Kategorie: Nur mal so

Wie der Geruch von Sommerregen entsteht

Efter regnet


(So könnte der Geruch von Sommerregen aussehen, Foto unter CC BY 2.0 von pellesten)

„Ich mag diesen Duft so sehr, ich würde ihn gerne konservieren.“ schrieb ich letztens irgendwo. Dann hätte ich auch in den kalten Wintertagen etwas davon. Oder eben an Tagen wie den letzten, die zwar jede Menge Regen brachten, aber diesen Duft nicht. Einfach auch deshalb, weil es den vorangegangen Tagen an Hitze und Trockenheit fehlte, wie ich jetzt weiß.

Das Erste hatte sich der Frage, woher der im Sommer so typische Regengeruch kommt, schon im letzten Jahr gewidmet und folgendes zusammengetragen.

Es ist tatsächlich so, dass dieser Geruch nur unter ganz bestimmten Bedingungen in unsere Nasen steigt. Es muss warm sein und vorher lange trocken. Also im Sommer. Aber was genau riecht da? Die Regentropfen? Der Staub? Geheimnisvolle Aromen?

Das Rezept für den typischen Regengeruch ist überschaubar. Auch hier sind aller guten Dinge: Drei!

Die Grundlage ist ein Konzentrat aus Pflanzenausdünstungen. Genau wie wir Menschen sondern Pflanzen rund um die Uhr chemische Stoffe ab: Pheromone, Salze, Talg und andere ölige Substanzen. Wenn es sehr lange trocken ist, bildet sich auf den Blättern und Halmen ein duftender Film aus ätherischen Ölen und anderen Geruchsstoffen.

Die zweite Zutat ist: Geosmin. Das ist ein modrig-erdig riechender Stoff, den Sie auch von Roter Beete kennen. Es ist ja gar nicht die Wurzelknolle selbst, die so riecht, sondern der Duftstoff aus der Erde.

Das können Sie überprüfen, indem Sie Rote Beete kosten und sich dabei die Nase zuhalten. Da schmeckt man gar nichts.

Das Geosmin ist ein Duftstoff, den bestimmte Bakterien im Boden absondern, die sogenannten Streptomyzeten. Bei Trockenheit riechen Sie gar nichts, weil die Bakterien dann inaktiv sind und ruhen. Wird aber die Luft kurz vor einem Regenschauer feucht, fahren die Bakterien ihren Stoffwechsel hoch, die Säfte pulsieren und intensive Düfte verdunsten in der warmen Sommerluft.

Als letztes kommt noch eine Prise Steinstaub hinzu, also Mineralien.

Die Regentropfen treiben den köstlichen Duft aus den trockenen Boden- und Pflanzenporen heraus und wirbeln ihn in unsere Nasen.

(via KapUzi)

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Die seit den 90ern nicht mehr aktualisierte Space Jam-Website von Warner Bros

1996 brachte Warner Bros mit Space Jam einen Animations-/Fantasyfilm mit der Basketball-Legende Michael Jordan in die Kinos. Die damals dafür gebaute Website liegt bis heute unverändert im Netz rum und ist ein kleines, lebendes Stück Internetgeschichte. Mit knallbunten Farben, spacigen Hintergründen, einer Navigation, die einen heute fast verzweifeln lässt und natürlich animierten GIFs aus der Vorhölle. Surfen wie einst in den 90ern.

Bildschirmfoto 2014-06-24 um 15.58.03


(via Stern)

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Pilot landet Flugzeug mit querstehendem Bugradfahrwerk

Das Video hier ist nicht mehr ganz frisch, reicht aber dicke um mir als ausgewiesenem Flugzeugschisser das Herzchen deutlich schneller schlagen zu lassen. Feuchte Hände und frischen Schlüppa inklusive. Nur allein beim Zusehen denke ich laut „Oh Shit! Oh Shit! Oh Shit! Oh Shit! Oh Shit! Oh Shit! Oh Shit! Oh Shit! Holy Shit!“

Am Ende habe ich geklatscht. Allerdings so, dass es keiner mitbekommen hat.

Hätte ich in dem Flieger gesessen, hätte ich vor dieser Landung darum gebeten, aussteigen zu können.


(Direktlink, via reddit)

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Leben und Facebook: What’s on your mind?

Schöner Kurzfilm der HigtonBros, der das alte Sprichwort „Nichts ist, wie es scheint.“ in Erinnerung ruft. Im Kontext zu Facebook aber zumindest darauf hinweist, dass dort nicht immer alles so sein muss, wie es scheinen soll. Wissen wir alle, aber keiner hat es bisher so treffend visualisieren können. „Facebook can be depressing because everyone else’s lives are better than yours… But are they really?“


(Direktlink, via reddit)

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Aphex Twins Caustic Window Test Pressung für $46300 auf eBay weggegangen

Bildschirmfoto 2014-06-23 um 23.58.08


Und so endet die doch schon fast mythenhafte Geschichte um Aphex Twins Caustic Window Album, welches in den 90ern testgepresst, aber nie veröffentlich wurde, dann vor ein paar Wochen auf Discogs auftauchte und dort wieder verschwand. Später sammelte die digitale Variante des Albums auf Kickstarter $67424 ein und heute ging dann eben jede Testpressung, die vor ein paar Wochen auf Discogs auftauchte für über $45000 auf eBay über den digitalen Ladentisch. Verrückt, was so ein alte Rille doch für Strahlkraft haben kann. Hier im Stream.

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