
(via Antisoup)
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Zum Inhalt springen(Foto bei Cabin Porn)
Ein KommentarWährend Charlie Duke 1969 dabei war, ein Penetrometerin den Boden des Mondes zu rammen, fiel er um. Das Aufstehen erinnert an das, was ich allmorgendlich in meinem Bett veranstalten muss, um da raus zu kommen.
(Direktlink, via reddit)
Ich würde hier „Flausch“ schrieben, wenn es nicht so gänzlich falsch wäre.
(Direktlink, via SpOff)
Ich fragte letztens beim Abendessen so über den Tisch, ob denn jemand wüsste, wie Senf gemacht wird und wieso überhaupt. Das mit den gemahlenen Senfkörnern war irgendwie klar, damit endete das Wissen der Anwesenden allerdings auch schon.
Arte hat irgendwie Wind davon bekommen und dachten sich wohl, „dann nehmen wir doch mal eben diese Doku ins Programm, damit der Ronny nicht ganz dumm sterben muss“. Braves Arte.
2 KommentareAls der Evangelist Matthäus sein Gleichnis mit Senf würzte, war das kleine Korn bereits seit langem bekannt. Die Chinesen kultivierten Senf schon vor 3.000 Jahren. Über Kleinasien kam das Ackerkraut nach Griechenland. Im alten Rom empfahlen Ärzte Senf als Aphrodisiakum und Mittel gegen Schlangenbiss, Haarausfall, Aussatz und Läuse. Das erste bekannte Senfrezept notierte der Römer Columella.
Senf war schon immer ein globales Produkt. Seine wertvollen Inhaltsstoffe und förderliche Wirkung auf die Verdauung wurden sowohl im alten China als auch im Ägypten der Pharaonen geschätzt. In Europa befahl Karl der Große im Jahre 795 den Senfanbau. Das hatte zur Folge, dass sämtliche Wirte im Mittelalter Senf servierten, eben ihren „Senf dazu gaben“ – ob die Gäste ihn bestellt hatten oder nicht.
Heute verzehrt jeder Deutsche rund 900 Gramm Senf pro Jahr. 40 Senfarten gibt es, von scharf bis süß, von fein bis grob. Jeder benutzt ihn, aber kaum einer kennt den Scharfmacher wirklich, der unseren Alltag würzt. Wir lieben ihn, obwohl er uns die Tränen in die Augen treibt. Senf hat viele Geheimnisse, er kann schärfen und heilen.