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Kategorie: Nur mal so

Wenn ein Staudamm ausläuft

Meine Oldies versuchten damals, uns so viel wie möglich von der Welt zu zeigen, die sich primär auf das Gebiet der DDR beschränkte. Man kam ja nicht wirklich ohne weiteres weiter – und wir hatten ja nüscht. Also verbrachten wir einige Wochen von dem, was sich heute „Naherholungsurlaub“ nennt an irgendwelchen Staudämmen der Republik. Das war schön. Und immer wenn ich auf so einem Ding stand, fragte ich mich, wie es wohl aussähe, wenn das Wasser von hinten jetzt einfach mal auf gleich runter ins Tal laufen würde. Ich bekam nie eine Antwort, aber hier ist sie. In Timelapse.

On October 26th, a hole was blasted in the base of 125′ tall Condit Dam on the White Salmon River in Washington. In less than 2 hours, the reservoir behind the dam drained completely and the White Salmon flowed unimpeded by a dam for the first time in 100 years.


(Direktlink, via Kottke)

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Ohhh, Shit! (NSFW)

Nackt Rubgy zu spielen ist ja schon eher so ichweißjaauchnicht, aber warum spielen da Hunde mit? So oder so, dass hier war ein schweres ein Foul, der Hund musste nach roter Karte den Platz verlassen und wurde mit einer einjährigen Spielsperre bestraft.


(via 10 Minutes)

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Das Spaltenhaus

Etgar Keret, israelischer Schriftsteller ist gerade dabei, in eine Spalte zwischen zwei Häusern in Warschau ein Wohnhaus für sich einzubauen. Das ist verdammt eng. Die schmalste Stelle hat gerade mal 70 Zentimeter und man kann von 2,5 Etagen sprechen. Familienfeste müssen da wohl ausgelagert werden, was den Vorteil haben dürfte, dass einem nicht mehr viele Leute gleichzeitig auf den Saque gehen dürften. Mit Familie ist auch blöd.

Aber sein Home ist sein Castle und Platz ist für die kleinste Hütte. Eingezogen wird im Dezember.

Von außen sieht das dann so aus:

Von innen so:


(via NPR)

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Just my daily cents


The Knife Maker | vimeo
Das Handwerk. Heute das eines Messermachers.

Liebe Menschen/Stalker/Creeps, | kaffeesatzlesen
„das hier ist das Internet und nicht das echte Leben. Alles hier und auf Twitter ist mindestens zur Hälfte ausgedacht, überhöht, verzerrt, verfremdet, übertrieben, gelogen, herbeifantasiert oder einfach nur eine Beleidigung, weil es gerade Spaß macht oder weil man sonst nichts zu tun hat, das mehr Spaß macht. Das Verhältnis von dem hier zur Realität sieht in etwa so aus wie das eurer Facebook-Profilbilder, für die ihr 500 Anläufe und diverse Filter braucht und auf denen ihr dann immer noch recht bescheuert oder beim besten Willen nicht erkennbar ausseht.“

Seit heute endlich im Reader – und zwar ziemlich weit oben.

Das Schlimme ist ja: Für irgendwen sind wir immer „jemand von denen“. | kaffeesatzlesen
„Jemand von denen, die entweder zu schüchtern oder viel zu laut sind. Jemand von denen, die keine Frisur haben, wenn sie sich dafür nicht ganz heftig anstrengen. Jemand von denen, die komische Sachen ins Internet schreiben. Jemand von denen, die der “jemand von denen”-Gruppeneinteiler nicht mag.“

Genau deshalb „ziemlich weit oben“.

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