Zum Inhalt springen

Kategorie: Nur mal so

Piano spielen mit einem Youtube-Video

Mir erschließt (wieder einmal) nicht der Sinn dieses Videodingens hier, aber die Idee ist kuhl und die Umsetzung auch irgendwie. Ein interaktives Youtube-Video, in dem man per Mausklick bestimmen kann, welche Taste der spielende Finger als nächsten drücken soll. Das Youtube-Piano quasi. Gebastelt wurde die Chose von KokoKaka. Das ist bei mir hier gerade recht lahm, was aber daran leigen kann, dass das 2000er DSL dafür nicht gemacht ist.


(Direktlink, via today and tomorrow)

Einen Kommentar hinterlassen

Just my daily two cents

Kollision bei Walfangprotest | Handelsblatt
„Bei einer Protestaktion von Tierschützern gegen japanische Walfänger ist es in der Antarktis auf hoher See zu einer gefährlichen Kollision gekommen. Ein Hightech-Schnellboot der Walfanggegner wurde schwer beschädigt, wie die Organisation Sea Shepherd berichtete.“

Video der Kollision. Whale Wars.

Visualisierung: Entwicklung der Lautstärke in der Popmusik | Polkarobot
„Christopher Clark wertete jeweils drei Hits eines Jahres auf ihre gefühlte Lautstärke hin aus. Über die letzten 30 Jahre lässt sich so ein deutlicher Anstieg feststellen.“

Von wegen früher war alles besser – früher war alles leiser.

2 Kommentare

Familienstammbaum des Skinheads

Ich glaube ja kaum, dass es wirklich noch viele, halbwegs gebildete Menschen da draußen gibt, die immer diese sachsen-anhaltinischen Vollpfosten im Skin-Kostüm für das halten, was diese gerne sein möchten: Skinheads. Sollte es die doch noch geben, können diese hier gerne mal gucken, wie das so war mit den Skinheads. Für jene, die wissen, dass Skinheads nicht gleich Nazis sind und dennoch Wissenslücken diesbezüglich füllen wollen, geht das natürlich auch.


(klick für in groß, via Fasels Suppe)

2 Kommentare

Etwas stacksig wackelt sie mit den viel zu hohen Stiefeln auf den viel zu hohen Absätzen in die Bahn. Valentino steht auf jenen. In der Tram steht das Wasser, welches dem Schnee der letzten Tage da draußen geschuldet ist. Sie sie aus als wäre sie heute Morgen gegen die Wand gelaufen. Ich wette, dass sie jeden Morgen so aussieht. Die viele Tusche in ihrem Gesicht deutet darauf hin, dass sie das ähnlich sieht. Sie wäre gerne schön. Es gelinkt ihr nicht, was sie wahrscheinlich ganz anders sieht. Sie ist wohl der Typ mehr-wollen-als-möglich. Das ist okay, sie ist Mensch. Etwas stacksig schreitet sie zum Fahrkartomaten. Ihre Augen spiegeln den Ekel, der scheinbar in ihr aufkommen muss, wenn sie dabei durch das Zentimeter hohe Wasser muss. Valentino. Die Schuhe! Als sie vor dem Automat steht, öffnet sie ihre voluminöse schwarze Handtasche, schwarzes Leder-Modell mit Lackapplikationen – Valentino prangt es in silberbeschlagenen Lettern auf der. Sie nimmt dann eine große Börse daraus, weiß, groß – Valentino steht auf der – und grabbelt nach dem Kleingeld, was nur den kurzen Weg von der Börse in den Schlitz des Fahrkartomatens vor sich hat. Ein Leichtes, eigentlich. Vielleicht hätte sie dafür einfach die Handschuhe ausziehen sollen, Leder, schwarz, Valentino. Sie fingert nervös nach dem Eurostück, welches gerade begonnen hat, auf ihren behandschuhten Fingern einen Tanz aufzuführen. Sie bekommt es nicht gegriffen, es fällt und bannt sich seinen Weg durch das Wasser. Träge zwar obhin des Wassers, aber es rollt schnell genug um für ihre Stiefel zu einem ebenbürtigem Gegner zu werden. Jetzt beginnt die Jagd. Der Euro gegen die hunderte von Euro teuren Schuh. Sie hätte sich darauf nicht einlassen sollen, sie hätte auf den Euro schlicht und kuhl verzichten sollen, nur wahrscheinlich hätte dieser dann zu den im Frühjahr anstehenden Valtentino Pumps gefehlt.

Dann passiert es: sie stürzt und schlägt der Länge nach auf den vom Wasser bedeckten Boden. Platsch. Jacke, Tasche, Rock, Stiefel – alles nass. Ich frage, ob alles okay sei – sie antwortet nicht. Ihr Blick verrät, dass sie kurz davor ist nach außen zu explodieren, was sie im Innern längst hinter sich hat. Die Ärmste, denke ich. Aber erst als meine klammheimliche Schadenfreude Platz dafür gemacht hat. Damit bin ich nicht alleine, was der Blick in die Gesichter der anderen verrät.

Sie ist wohl der Typ mehr-wollen-als-möglich. Das ist okay, sie ist Mensch.

3 Kommentare

Just my daily two cents

Jobless, and Living in a Bunk | The New York Times
„Atsushi Nakanishi, 40, is out of work in Japan, where unemployment has hit 5.2 percent. Exporters have laid off workers en masse over the last year as the global economic crisis has cut into demand, pushing many of the newly unemployed from their company-sponsored housing or leaving them unable to make rent.“

Jüdische Flüchtlinge in der Karibik: Letzte Rettung Paradies | einestages
„Mit billigen Bars und Traumstränden ist die Dominikanische Republik für viele Deutsche Ballermann in der Karibik. Doch vor 70 Jahren war das Land die letzte Hoffnung für jüdische Flüchtlinge aus Deutschland – obwohl der örtliche Diktator ein brutaler Rassist und glühender Fan Adolf Hitlers war.“

2 Kommentare

Eine audio-visuelle Reise: fALk & Das Kraftfuttermischwerk – „Indian Timetravels“ live @26C3

Wie angedroht angekündigt hier nun das Visual-Audio-Liveset, was ich letzte Woche zusammen mit fALk auf dem 26th Chaos Communication Congress in Berlin gespielt habe. 74 Minuten voll audio-visueller Interaktion oder so.

Where the hackers convened a time machine was installed. It was fed with pure lovely live music by Das Kraftfuttermischwerk and out came rhythmic visuals that showed a glimpse of the past – sadly the time space continuum was a bit glitchy and so the quality of the memory dump that was supposed to record the landmark event is subpar to the actual live happening. Still worth a short watch – especially with the sensational music.

Gibt es auch zum qualitativ besseren Download drüben bei den Prototypen. Den Audio-Mitschnitt als Download gibt es hier.


(Direktlink)

3 Kommentare

Just my daily two cents

Säuglings- und Kinderkrankenhaus Weißensee | Jeriko
Verlassenes. Ich stehe immer noch auf sowas. Desto näher, desto besser. Mag sein, dass dem so ist weil ich als kleiner Junge schon immer in den Häusern rumgekrochen bin, die andere für immer verschlossen haben glaubten. Tolle Bildserie aus Weißensee, wo ich mal diesen verrückten Skinhead kannte, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Skateboard: Evolution And Art | Arkitip Intel
Ein Museum in Kalifornien, dass die Evolution der Boards ausstellt. Klasse, aber ich würde gerne viel mehr Fotos davon sehen.

Einen Kommentar hinterlassen