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Kategorie: Nur mal so

Platte(n) der Woche #34

Aes Dana – Leylines | 2009 | Ultimae Records
Es ist sehr ungewöhnlich, dass Elektronik bei mir nicht im ersten Durchlauf funktioniert. Ich kenne das zwar von Indie-, Rock- oder Jazz-Platten, dass man diese erstmal zwei-drei Mal hören muss, bis man da rein kommt, aber bei Elektronik kommt das eher selten vor, mal abgesehen von experimentellen Sachen wie Matmos oder so.

Als ich das Album Freitag das erste Mal hörte, dachte ich mir: „Gut, absolut kein klassisches Psybient-Album“, für das der Name Ultimae Records eigentlich steht. Düster ist diese Platte, irgendwie tragisch. Endlich auch. Hier ist keine Sekunde Platz für Kitsch oder für klischeehaften LSD-Sound. Die 10 Songs gehen sehr viel tiefer, treffen einen mit Schwermut mitunter in der Magengrube. Ich weiß auch gar nicht, warum ich die dann nochmal angemacht habe, aber spätestens nach dem denn dritten Durchlauf hatte sie mich. Und zwar so sehr, das ich nichts anderes mehr gehört habe. Ich versuche tatsächlich die Strukturen der Produktion auseinander zu nehmen, was dann jämmerlich daran scheitert, dass ich mich im Zuhören verliere. Immer wieder.

Wundervoll cleare und frische Elektronik, gebrochene Beats, aber nicht ausschließlich. Die eigentlichen Kracher nämlich sind diese slowen Four-to-the-floor-Nummern, denen man sich durchaus auch tanzend hingeben kann. Da drunter bewegen sich düstere Pads, die sich hin und wieder in kleinen Moll-Akkorden verlieren. Die Filter schlucken die Beats. Großartig.

Dieses Album ist ein echter Kracher und seit Human Blues` „Diskovery Channel“ das Beste was in diesem Genre kam. Außerdem meine bisherige Platte des Jahres. Und wenn ich eine Vermutung anstellen darf; diese Musik klingt nach einer sehr persönlichen Kiste.
(Reinhören)

Aes Dana – Oxyd auf Youtube.

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Frage: Flash Audio-Player als WP Plug-in

Weiß jemand einen optisch ansprechenden Flash Audio-Player für WP, der anders als das Audio player Plug-in, die gespielten Dateien nicht im Quelltext anzeigt?

Also die Musik quasi versteckt, so dass man sie nicht über den Browser aufrufen kann, wenn man die http des Mp3s aus dem Quelltext kopiert? Versteht das einer?

Ich hätte hier gerne sowas.

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Just my daily two cents

Plastik im Alltag der DDR | Alltagskultur DDR
Jede Menge Beispiele für den Umgang mit Plaste in der DDR im Hinblick auf Design. Lustige Sachen mitunter und Geschichtliches zum Thema Plastik im Osten. Generell eine ziemlich kuhle Seite.

Linolschnittnostalgie aus der DDR | diskursdisko
War zu meiner Schulzeit ein absolutes Muss in Kunst, die sich damals „Zeichnen“ nannte. Linolschnitt. Hatte ich bis heute unverständlicher völlig verdrängt.

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Liebe Marketing-, SEO-, Linktauschfritzen, irgendwas,

ich habe weder Interesse daran, mit irgendwem hier Links zu tauschen, noch habe ich Interesse daran, Geld dafür zu nehmen, hier irgendwelche Links zu irgendwem zu setzen. Es ist nicht so, dass ich nicht gerne linke, aber ich suche mir ganz alleine aus, wohin. Das kommt so 10 bis 15 mal am Tag vor und kostet… rein gar nichts. Nicht mal einen Link zurück. Ganz einfach.

Ich schreibe das, weil das mittlerweile wirklich nervige Ausmaße annimmt. Es sei mir verziehen.

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Just my daily two cents

Fliesentische im deutschen Fernsehen | Kompetenzcenter 2.0
Als ich das heute sah, musste ich sofort an dieses Buch denken, das mir mein Soziologie-Dozent seiner Zeit gab. In diesem ging es um die Wohnungseinrichtungen im Kontext zum gegeben sozialen Milieu von Menschen. Ich fand das äußerst interessant und habe lange darin gelesen. Dabei fällt mir ein, dass er das immer mal wiederhaben wollte, aber das ist eine andere Geschichte. In Erinnerung an dieses Buch, würde ich behaupten wollen, dass Fliesentische durchaus einem bestimmten sozialen Milieu zuzurechnen sind. Vor allem aber tauchen sie fast nur im Privatfernsehen auf. Darüber könnte man mal nachdenken.
(via Wechselwirkungen)

Jan Delay – Live at Rock Am Ring 2009 | Depositfiles
Mit Jan Delay ist es wie mit einigen alten Klassenkameraden; eigentlich interessiert es einen nicht mehr, was sie treiben, aber man hört schon mal zu, wenn sie einem über den Weg laufen. Nur so, versteht sich. Ich mochte Jan Delay einst wirklich sehr. Bis ich ihn live erlebt und mir seine Kotzbrockigkeit tierisch auf den Puffer ging. Dennoch dachte ich, ich höre mal rein. Und es ist genau wie mit einigen alten Klassenkameraden: man wird nicht mehr warm miteinander.

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Die Plattenspieler-Mixer-Plattenspieler Geburtstagstorte von Carl Craig

Was für Torte wird man dem „Godfahter of Techno“ wohl zum Geburtstag auf den Tisch stellen? Klar, am besten in Form eines komplettes DJ-Setups. Besser kann man das eigentlich gar nicht machen. Bekommen hat der Gute diese Torte zu seinem 40. Burzeltag während des diesjährigen Detroit Electronic Music Festivals. Und auf das dümmliche Wortspiel „Craig Cake“ kann ich jetzt nicht verzichten.

(CC by donbuciak, via vergessen)

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Just my daily two cents

Chat mit einem Schüler | CChristoph
Christoph ist Studienreferendar für Deutsch und Philosophie und bringt hier einen Dialog, den er mit einem seiner Schüler im Chat geführt hat. Sowas würde ich so gerne viel öfter lesen. Weil es nicht das „ich-glaube, ich-denke, ich-vermute ist“, sondern das, was junge Menschen wahrhaftig fühlen, was sie bewegt:
„Schüler: Dem Großteil der Menschen in Deutschland ist das doch völlig egal was die Politiker da erzählen. Ca. 50% der Menschen gehen nicht mal wählen. Denen geht es um ihre persönlichen Umstände. Und wenn eben diese Hälfte der Menschen mal nicht mehr weiterweiß dann werden genau die immer mehr die Tendenz zu Rechts haben. Es gibt schließlich keine bessere Grundlage für das Beitreten der rechten Szene als Verzweiflung und Perspektivlosigkeit.“

Fotostream von Kevin Mc Neal | Flickr
Großartige Landschaftsfotografie mit langen Belichtungszeiten und der für mich nötigen Portion Kitsch. So mag ich das. Und dieses Foto von den Surfbrettern. Ahhh. Toll!

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