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Kategorie: Nur mal so

Coldplay sind der Phil Collins des neuen Jahrtausends.

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Irgendwann startest du dann frohen Mutes ins Wochenende. Alles ist schön. Bis deine Tochter dir an einem Samstag nachmittag sagt, sie hätte gerne zwei dieser MC Hammer Hosen. MC Hammer! Hosen! Zwei! Das meint sie ernst.
Was zur Hölle?!?

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Bekomme eben eine Mail. Von Alonso, den ich nicht kenne. Er schreibt im Betreff: „1327 pro Monat ist moeglich!“. Mehr schreibt er nicht. Wo eigentlich der Text reingehört, steht nur ein Link.
Frage mich jetzt, was der wohl meint. Euro oder Orgasmen?

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Ich habe seit mindestens 15 Jahren keine Kneipe mehr von innen gesehen. Ohne Shice. Genau genommen war ich noch nie in einer Kneipe, denn das, wo der Vater mit mir hin und wieder hin ging, wenn die Mutter Spätschicht hatte, waren nicht wirklich Kneipen, das waren eher so Essstuben, in denen wir dann immer Würzfleisch aßen, was heute Ragout Fin heißt. Mit Toast und Worcestersauce, viel Worcestersauce. Er trank sein Bier dazu, ich unerlaubterweise Kola. Kola mit K. Dann war da noch das eine Mal vor drei Jahren, das aber eigentlich nicht zählt, weil das war nach einer Betriebsweihnachtsfeier und davon weiß ich nicht mehr viel bis gar nichts. Also war ich ganz genau genommen noch nie in einer Kneipe, stelle ich gerade fest. Zumindest um das zu tun, was man landläufig in einer Kneipe wohl am ehesten tut: Trinken. Das ändert sich heute, ich gehe in eine Kneipe. Um zu trinke. Darauf, dass mir das mal unterkommen würde, hätte ich mich auch nicht drauf verlassen. Eine Kneipe!

Mal gucken, ich weiß ja nicht wie sowas ist, aber schlimmer als so ein Chinarestaurant wird das ja sicher nicht werden. Hoffentlich!

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Eine Idee?

Kann mir mal jemand da draußen eine Idee borgen? Oder zwei? Um genau zu sein, bräuchte ich gerade jetzt und hier drei davon. Ich meine, ich geb‘ die auch zurück – so ist ja nun nicht. Es nervt mich gerade extrem, dass mir selber keine in den Kopf schießt. Hat doch bisher immer geklappt, so kurz vorm letzten Knall. Diesmal geht das nicht. Fack! Und es knallt schon bald. Argh!
Ich brauche doch nur eine Idee, oder zwei. Am besten wären drei.

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Jetzt stellen wir die Sache mal auf die Füße: Die Amerikaner entließen Leute aus dem Lager, die sie für unschuldig erklärt haben – nachdem sie sie gefoltert haben. Und dann kommt ein deutscher Innenminister und erklärt: Diese Opfer sind bedrohlich, ich möchte nichts mit ihnen zu tun haben. Das ist obszön.

[…]

Weil das antimuslimische Ressentiment flächendeckend geworden ist. Ein Gewürzhändler war am falschen Tag am falschen Ort, wird von den Taliban angeschossen und dann von Kopfgeldjägern nach Guantánamo verschleppt – aber niemand gesteht ihm Unschuld zu. Da muss man von Propaganda sprechen. Es tut mir Leid, ich würde gerne mit etwas weniger Emotion über diese Sache reden, aber solches Ressentiment auch hierzulande arbeitet daran mit, dass so etwas wie Guantánamo möglich ist. Die Tatsache, dass das Lager bis heute besteht, zeigt, dass Politik und Öffentlichkeit nicht genug getan haben.

(Roger Willemsen über Guantánamo und den etwaigen Folgen im Gespräch mit der taz.)

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Da passt man einmal nicht auf sie auf, und was macht die Dame des Hauses? Sie holt das Fernsehen in die Bude!
Männers, passt auf Eure Frauen auf!

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Platte(n) der Woche #14

Saafi Brothers – Mystic Cigarettes | 1997 | Blue Room Released
Ein schier unglaubliches Album, was mich voll in meiner intensiven Psy-Trance Zeit erreicht hatte. Blue Room war damals dafür bekannt absolute „Goa“-Bomben auf den Markt zu werfen, was auch immer gut gelang. Neben Total Eclipse, Etnica, Juno Reactor, Kox Box und X-Dream kam dann dieses Album, das in die Reihe soundtechnisch so gar nicht reinpassen wollte, aber irgendwie dann doch. Diese Spiritualität in Form von Musik verpackt war mir neu. Unaufgeregt war dieser Sound, behebe fast, größenteils dann aber doch tanzbar. Obwohl mitunter verdammt fix, sortiere die Platte immer noch unter Ambient ein. Denn genau so klingt sie. Ein Meisterwerk von den drei Säulen des deutschen Ausnahmelables elektrolux, Gabriel Le Mar, Michael Kohlbecker und Alex Azary. Wer wissen will, wie dubhouseambientpsytrance klingt: Anhören!
(Reinhören)

Saafi Brothers – Midnight’s Children | 2000 | Blue Room Released
Ja, bei mir war Le Mar Woche, wenn man so will. Fliesend hängt sich dieses Album an die Mystic Cigarettes ran, klingt aber frischer, eigenständiger, extrem vielseitig und verdammt lässig. Befreit von den damals gängigen Trance-Klischees, dem ganzen neodigitalem Geschwurbel, den zwingenden 137 Bpm. Die wahrscheinlich eigensinnigste Platte die Blue Room je released hat. Dazu dann noch mehr Dub, noch mehr Bässe, noch mehr Spirit. Außerdem eine exakte Wahl der Samples. Das ist Ambientdub par excellence und die Saafi Brothers seit diesem Album Genies. Songs wie Free Senses, Wellness Farm oder The Deep (Part1) sind für mich persönliche Meilensteine. Wenige Platten haben mich so dermaßen geprägt.
(Reinhören)

Das Kraftfuttermischwerk – Im Garten der Schneekugel | 2009 | Kahvi

Nicht weil die so superduper großartig wäre (was sie natürlich trotzdem ist), sondern weil ich nochmal Endabnahme machen wollte, wenn man so will. 13 Tracks incl. Remix von Planet Boelex, was mich ganz besonders freut. Kommt dann bald.

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