Zum Inhalt springen

Kategorie: Nur mal so

Junge Mädchen, die sich vor dem Klassenausflug noch schnell eine Pommes und einen Cheeseburger reindrängeln, Teenie-Mädels, die sich hinten die Arschfahnen in die Röhrenjeans stopfen und vorne BZ lesen, bärtige Männer mit Indianerschmuck und Büchsenbier, Mitvierzigerinnen, die Wolfskin-Klamotten immer noch als das Höchste ihrer ökologisch-alternativen Weltsicht verstehen, die Punkerlady, die sämtliche Riffs, die ihr der viel zu laute Player durch die Ohren knüppelt, mit der rechten Hand nachzuspielen vermag, der Berliner im Auto, der immer noch nicht verstanden hat, dass er mit seiner Mittelklasse-Limousine keinerlei Chance gegen eine Tram hat. Bumm. Alles wie immer, Morgens um 09:00 Uhr am Bahnhof.

Ein Kommentar

Durch die Nacht mit … Goldie und Skream. Lief letzte Woche auf arte, dokumentiert den Abend der zwei auf dem diesjährigen melt! Festival und ist hiermit jedem ans Herz gelegt, der beide kennt und beide zu schätzen weiß. Der Alte und der Jungspund. Desto später es wird, desto besoffener werden sie. Aber um so interessanter und aufschlußreicher wird das Ganze dann auch. Es zeigt auch, wie weit, diese sogenannte Indie-Industrie und die Elektronik auseinander stehen.

Einen Kommentar hinterlassen

Was bin ich froh, dass ich einen Mitbewohner habe, der ebenfalls ein Macbook sein Eigen nennt, es aber liebt zu zocken, wozu er dann doch lieber am PC sitzt, so wie die letzten drei Abende auch schon. Ich wünsche ihm ein extrem kurzweiliges Game, was er da gerade spielt und mindestens 34526 Level, die er zu meistern hat. So kann ich zumindest abends in gewohnter Manier am Book sitzen. Das das dann weiß ist stört mich herzlich wenig und wenn ich, so wie heute, 6 Stunden am PC verbringe um den einzurichten und immer noch nicht verstehe, warum es für Windoofs 2000 so gut wie keinerlei Support mehr zu geben scheint, ist das eine wahre Freunde. Reinschlagen könnte ich in die Dose im Büro. Einfach nur reinschlagen.

Einen Kommentar hinterlassen

Bilder: Wehrunterricht in der DDR

Der

Wehrunterricht war als Teil der Wehrerziehung in der DDR zwischen 1978 und 1989 ein obligatorisches Unterrichtsfach für alle Schüler der 9. und 10. Klassen der Polytechnischen und Erweiterten Oberschulen. Der Unterricht bestand aus einem theoretischen Teil in den Schulen, einem Wehr- oder Zivilverteidigungslager und den abschließenden so genannten „Tagen der Wehrbereitschaft“. Die Wehrerziehung setzte sich mit der vormilitärischen Ausbildung während der Berufsausbildung und in der Abiturstufe der Erweiterten Oberschulen fort.

(Wikipedia)


Wenn ich mich recht erinnere, war das Fach „Zivilverteidigung“ damals bei den Großen verhasst wie die Pest. Viele junge Männer versuchten mit den verrücktesten Methoden auch nur irgendwie um den Besuch des „Wehrlagers“ herum zu kommen. Ich kannte einen, der schüttete einst 250 Gramm Pfeffer in sich rein um seinen Hals dermaßen erröten zu lassen, dass er aus Gesundheitsgründen nicht mitfahren hätte können. Er flog auf, wurde bestraft und musste sich während eines Fahnenappells vor der gesamten Schule eine Klatsche von der Direktorin abholen. Mitfahren musste er zudem auch noch. Wenn ich die Bilder so sehe, bin ich froh, dass ich das zeitlich um ein Haar verpasst habe. Zeesenboot hat etliche Fotos zusammengetragen, die aussehen als währen sie aus einem Buch o.ä., was ja auch egal ist. Pikanterweise wurden die alle am 3. Oktober geuppt.

Einen Kommentar hinterlassen

Manchmal, morgens, wenn ich in Stadt unterwegs bin und Zeuge werde, wie Lehrer in den Öffentlichen versuchen, ihre Meuten in Form von Schulklassen unter Kontrolle zu bekommen, würde ich sie am liebsten fragen, ob ihnen ihr Beruf denn Spaß macht. Einfach so.

Einen Kommentar hinterlassen

Paulo Coelho über das Internet, über Blogs, über Esotorik

Man, hat das gedauert, bis die Print-Version dieses Interviews im Netz gelandet ist. Gelesen hatte ich das schon vor 14 Tagen und sehr lange darüber nachdenken müssen. Ich mag diesen Tüp sehr, und nicht nur wegen seiner Bücher. Unbedingt lesenswert.

Coelho: Was verstehen Sie unter Esoterik? Spiritualität? Für mich bedeutet esoterisch etwas Unverständliches, Mysteriöses. Wollen Sie wissen, was für mich wirklich esoterisch ist? Die Ökonomie. Niemand kann Ihnen wirklich erklären, wie die Weltwirtschaft funktioniert.


SPIEGEL: Ihre Internet-Seite wird vor allem deshalb so viel besucht, weil Sie ein erfolgreicher Buchautor sind.

Coelho: Aber auch ein Blog setzt sich irgendwann durch. Nach zwei Jahren hat sich in meinem Fall eine Eigendynamik entwickelt, und nun läuft es von allein. Es sind täglich rund 50 000 Leute, die meine Seite aufsuchen, die auch untereinander diskutieren. Ich selbst schreibe jeden Tag. Es kann übrigens auch jeder kostenlos Bücher von mir herunterladen, in verschiedenen Übersetzungen.

SPIEGEL: Was sagen Ihre Verlage dazu?

Coelho: Die frage ich nicht. Wir stellen die Bücher auch nicht selbst ins Netz. Wir bieten lediglich Links, die zu Volltextdokumenten weiterleiten.

SPIEGEL: Eine direkte Verbindung zu Raubkopierern?

Coelho: Ich nenne sie die Coelho-Piraten.

SPIEGEL: Das können Sie sich leisten. Sie müssen von den Einnahmen Ihrer Bücher längst nicht mehr leben. Aber was ist zum Beispiel mit den Übersetzern? Erhalten die eine Entschädigung?

Coelho: Deren Arbeit wird doch pauschal abgegolten.

SPIEGEL: Zumeist nach Seiten, der Lohn ist nicht gerade üppig. Und auch das müssen Verlage bezahlen, die die Bücher übersetzen lassen. Viele klagen, dass Bücher viel zu billig seien.

Coelho: Zu billig? Für viele Menschen sind Bücher heute schon unerschwinglich. Deshalb soll jeder meine Romane kostenlos bekommen können, aus dem Internet.

Wunderbar. Großer Tüp.

Einen Kommentar hinterlassen

Idee, irgendwer?

Ich glaube, ich werde in die Geschichte eingehen, als der Tüp, der es geschafft hat, wirklich jeden Mac, der ihm unter die Finger kommt, zu schrotten. Nur, ich habe nichts gemacht. Warum passiert sowas eigentlich immer nur mir, verdammt! Hab jetzt versucht, im Safe-Boot zu laden und auch versucht die Zugriffsrechte sowie die HD zu prüfen und zu reparieren. Alles ohne Erfolg. Die HD ist zwar da und wird angezeigt, lässt sich aber nicht prüfen oder reparieren. Ich habe keinen Plan, was das hier nun wieder zu bedeuten hat.

Kennt das jemand?

15 Kommentare

Warum mein Macbook ausgerechnet heute Nacht den Geist aufgegeben hat, ist mir nicht ganz klar. Es zeigte mir immer nur den ungeliebten Hinweis an, dass ich doch mal restarten solle. Shice, verdammte. Gut, der Video-Stream war offenbar eh arg überlastet, dafür funktionierte die iPhone-App wunderbar.

5 Kommentare