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Kategorie: Nur mal so

Consistent – Who did EP (tfe008) ab heute im Laden

Der Sturm ist vorbei. Hier in der Wüste Nevadas legen sich die letzten Körner Staub den er aufgewirbelt hatte langsam in ihr Wüstenbett. Hinter den hohen Sanddünen versinkt die Sonne am Horizont. Es kehrt wieder Ruhe ein. Fast. Meteorologisch sehr unwahrscheinlich und dennoch nicht ganz ausgeschlossen, dreht der Orkan bei und nimmt den Weg auf dem er sich gerade noch zu verabschieden schien. Er kehrt zurück und das mit noch mehr Kraft, als mit der, mit der er hier eben noch gewütet hat. Consistent peitscht zurück durch die Schneise, die er im Wüstensand hinterlassen hatte geradewegs auf mich zu. „Tanzen!“ Grollt es aus dem Auge des Orkans. „Tanzen!“ Und die Sandkörner erheben sich zu einem majestätischem House-Ballsaal. Sie wirbeln durch die Luft, als sei es der letzte Tanz, den es zu tanzen gäbe. Unaufhaltsam wirbelt der Orkan sie durcheinander. Das wird eine lange Nacht, und nicht die letzte. „Who did“ sorgt dafür, dass genügend Reibung zwischen ihnen entsteht. Die bissigen dubtouched Chords fliegen über die sexy pumpenden Bässe, die sich mit dem Beat ebenso vereinen wollen, wie die Staubkörner im Tanz es tun. So, als ging es darum, Kinder zu zeugen. Über dem basslastigen Gerüst schlingern sich die Percussions wie die Klapperschlange im Sand unter meinen Füssen. Die Samples tun ihr übriges für diesen Reigen der Willigen.

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Schock schwere Not

Nach nun 10 Jahren immer Gast sein, will in diesem Jahr keiner mehr fahren. Mit dem Gedanken kann ich mich nicht anfreunden, denn ich würde so gerne wieder. Ich will nicht nicht fahren.

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Achso:

Dieses Leopard ist im Vergleich zum Tiger absolut für dahin, wo die Sonne nicht scheint. Zumindest was die Audio-Performence betrifft. Bei Tiger hatte ich das nicht! Für wen eigentlich machen die ihre OS Xe? Für Briefeschreiber?

*knack…; knack…; knack…; knack…;kanckeldiknack; knaknaknack…*

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Alice in Wonderland in dance

Man nehme Sounds aus “Alice In Wonderland“, packe die in eine Hälfte davon in einen Sequenzer, die andere in einen Sampler, baut einen Beat drum herum und cuttet sich einen Clip mit Bildmaterial aus dem Film. Heraus kommt dabei dann vielleicht eine ziemlich abgefahrene Nummer, die klingt als wäre Turner mit Björk nebst zwei Flaschen Vodka für eine Nacht im Studio verschwunden. So wie das hier von Nick Bertke. Ich hab das jetzt ein paar Mal gehört und kann nur einen kleinen Kritikpunkt festmachen: das Teil ist definitv zu kurz – ansonsten ganz und gar großartig. Sowas dann bitte auch im Radio.

(DirektAliceisdance, via)

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Dub Selector – Flashdubspielerei

Lustiges Dingen hier, der Dub Selector. Man bekommt eine Flashoberfläche, kann dort zwischen verschiedenen Grundrhythmen wählen, die das Backing hergeben, schwerstens dublastig, versteht sich von selbst, und dann muss man mit der Mouse irgendwelche Tierchen einfangen, um so die EFX abzufeuern. Großartige Idee, die mindestens genau so großartig umgesetzt wurde. Wählen kann man zwischen verschiedenen Versionen, wobei mir die achte hier musikalisch am besten gefällt.

Dub interactive, wenn man so will.
(via)

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Eine Warnung, die keiner braucht

Wer am Bankomat drei Mal die falsche Geiheimzahl eingibt, kann darauf wetten, dass die Karte gesperrt wird. Nicht das mir das neu wäre, nur passiert ist mir das noch nie. Bis heute.

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Liebe Damen,

versucht doch bitte mal, Euch über die Konsequenzen darüber im Klaren zu sein, die das Tragen einer Hüfthose in Kombination mit der Unterwäsche so mit sich bringt, bevor Ihr das Haus verlasst. Klar, rutscht da schonmal alles raus, nur wenn Ihr das unbedingt so tragen müsst, dann nehmt das doch auch als Kolletaralschaden in kauf und hört auf, Euch ewig lange die Schlüppern wieder in die Hose stopfen. Das nämlich kann auch für Euer Gegenüber zu einer etwas unangenehmen Situation werden. Da sitzt man nämlich da, tut so, als würde man nicht merken was Ihr da die ganze Zeit treibt und versucht, das von Euch begonnene Gespräch irgendwie am laufen zu halten, ohne das Thema zu wechseln. Am liebsten aber würde man sagen: „Schlüpperalarm!“, was einem die gute Erziehung selbstredend verbietet. Entweder Ihr tragt das da untenrum alles mit Stil, so das nichts rausguckt oder Ihr begnügt Euch eben damit, dass die 300 Leute, die am Tag hinter Euch her laufen, auch Eure Schlüpperfarbe kennen. Nicht das ich das nun haben müsste, im Gegenteil. Es ist manchmal wirklich kein Spass, im Bus hinter einer Wuchtbrumme zu sitzen, derer völlig vergilbter 90er-Jahre Baumwollstring die Funktion des BH´s auch gleich noch übernehmen könnte zumal der die Position dazu in Brusthöhe ohnehin schon eingenommen hat. Aber dieses total verunsicherte, von der linken auf die rechte Pobacke-Gerutsche, verbunden mit dem peinlich berührten Rumgezuppel in der Lendengegend, macht einen ja ganz bekloppt. Ich meine, zieht Euch doch einfach andere Hosen an. Es kann doch kein Spass sein, sich den lieben langen Tag kontinuierlich die Buchse zurecht in die Hose zu schieben. Warum nämlich zieht man sowas erst an, wenn man sich dann darin nicht wohlfühlen will, gerade weil ich Damen kenne, die das nicht mal, sondern eigentlich immer machen. So, als gehöre das Schlüpperstopfen zu einer ihrer standartdisierten Körperhaltungen.

Mit der Bitte um Verinnerlichung.
Danke

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