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Kategorie: Visuelles

24 Uhren zu einer: The Clock Clock 24

Vor Jahren schrieb ich hier mal über eine Digital-Uhr von Humans since 1982, die aus mehreren alten Analog-Uhren zusammengesetzt wurde und als dann neu vereintes Ensemble die Uhrzeit richtig wiedergeben konnte. Dazu gab es damals nur ein Foto. Mittlerweile gibt es auch ein Video. Und man kann das Teil im MoMA-Store kaufen. Für „schlappe“ $5K.

Clock Clock 24 is a statement-making object that re-contextualizes time through an ingenious marriage of analog and digital. Twenty-four round clocks come together to create one giant digital display. The clock hands are choreographed, liberating the clocks from the sole purpose of telling time. Can be set for 12 or 24 hour time in three different modes: minimal, medium or elaborate movement between minutes.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Animation Short: Borrowed Time

„A weathered Sheriff returns to the remains of an accident he has spent a lifetime trying to forget. With each step forward, the memories come flooding back. Faced with his mistake once again, he must find the strength to carry on.“

https://vimeo.com/187257744
(Direktlink)

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Veränderungsblindheit

Veränderungsblindheit bezeichnet ein Phänomen der visuellen Wahrnehmung, bei dem teilweise große Änderungen in einer visuellen Szenerie vom Betrachter nicht wahrgenommen werden.

Blickt der Betrachter beispielsweise auf eine Abbildung und wird die Aufmerksamkeit für kurze Zeit, etwa durch eine vorbeigehende Person, abgelenkt, so erkennt der Betrachter in dieser Zwischenzeit vorgenommene Veränderungen des Bildes nicht, auch wenn diese erheblich sind.“

Wenn man die Änderung mal gesehen hat, fragt man sich, wie man sie überhaupt übersehen konnte. Ich verrate nichts.

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(Danke, Kathrin!)

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Ein schwebender Plattenteller

Wir haben schwebende Bonsais gesehen, schwebende Soundwolken auch, jetzt kommt der Plattenspieler mit schwebendem Plattenteller. Wer genau den braucht, ist noch nicht ganz klar, aber das Dingen sieht halt schon auch ein bisschen geil aus. So in der Luft, schwebend durch Magneten. Nichts für DJs, aber für diese ist das Dingen wohl auch nicht gedacht.

Ganz billig ist die Angelegenheit nicht, bei Kickstarter warten aktuell $300K darauf, finanziert zu werden. Das nenne ich mal ambitioniert. Aber schick ists schon.

„The designers claim to have created a drive system that is completely unlike anything else on the market. Their patented technology has allowed them to not only achieve magnetic levitation but also introduce an “incredibly precise turning of the platter with sensor regulating software.” They argue that air is the smoothest medium, involving the least amount of friction, which further elevates the deck’s listening experience.“


(Direktlink, via Vinyl Factory)

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Animadok über Urlaub in der DDR: Die Weite suchen

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Sehr schön gemachte animierte Dokumentation über Privaturlaub in der DDR. So war das. Hier der Trailer, den kompletten Film online in der mdr-Mediathek.

DDR. Sommer 1987. Familie Schuster aus dem Bezirk Leipzig fährt einmal quer durchs Land in den Urlaub. Mit dem Trabant und einem Anhänger zu einer Privatunterkunft an der Ostsee. Diese befindet sich in dem kleinen Ort Klütz in unmittelbarer Nähe zur damaligen innerdeutschen Grenze. Hier ticken die Uhren anders als normalerweise in der DDR. Volkspolizei, Grenzbrigaden und deren Helfer in Zivil haben ihre Augen und Ohren überall. Die übereifrigen Staatsorgane spähen und sehen überall potentielle Republikflüchtlinge im Urlauberparadies.

Privaturlaub an der Ostsee war in der DDR etwas ganz Besonderes. Es war ratsam, alle nötigen Lebensmittel selbst mitzubringen. Mit der DDR-Währung, der sogenannten Alu-Mark, konnte man eine solche Privatunterkunft selten mieten. Begehrte Tauschwaren machten jedoch vieles möglich. Vater Schuster konnte dem Vermieter etwas Besonderes bieten. Als Kfz-Schlosser tauschte er kostbare Trabi-Ersatzteile für die Unterkunft in einer umgebauten Hinterhofgarage. Quasi als „Eintrittskarte“ für zwei Wochen Strandurlaub.

Der autobiografische Anima-Dok-Film begleitet Familie Schuster durch ihren Urlaubsalltag in der DDR. Ein ehemaliger Grenzer berichtet von seiner Arbeit, Einheimische erläutern die „Invasion“ der Sachsen in den großen Ferien und die Familie selbst kommt ebenfalls zu Wort. Persönliche Erinnerungen, Interviews und eingestreute Fakten verschmelzen in Falk Schusters Film zu einem gezeichneten Reisetagebuch. Die längst vergangene Fahrt erwacht durch den skizzenhaften Strich wieder zum Leben und lässt Familie Schuster noch einmal nach der Weite suchen.


(Direktlink)

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