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Kategorie: Visuelles

Sturmhimmel, timelapsed, die zweite

Im Februar hatte ich hier ein atemberaubendes Timelapse-Video, das Nicolaus Wegner von Sturmhimmeln aufgenommen hatte. Und weil das offenbar ziemlich rumgegangen ist, hat er jetzt mit Stormscapses 2 noch eins nachgelegt, was kein bisschen weniger beeindruckt. Wahnsinn, was da oben so los ist manchmal.

High plains storms are some of the most beautiful and wild in the world. I spent May – September 2014 photographing all types of severe weather in Wyoming, Montana, South Dakota, Nebraska, and Colorado. This time lapse project is a result of that effort. From rainbows to tornadoes, there is a little bit of everything in here.

https://vimeo.com/110140870
(Direktlink)

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Ein Musikvideo, gedreht in Tschernobyl: Fractures – It’s Alright

Fractures haben für dieses Video zu ihrem Song „It’s alright“ einen ehemaligen Bewohner Prypjats mit an an den Ort genommen, der einst seine Heimat war. Schönes Video, schöner Song auch.

A man returns to a place he once called home. Nature and decay have taken over but the memories are still strong. He brings life back to Pripyat, Chernobyl – hoping to capture how it was and how it could have been.

https://vimeo.com/107363044
(Direktlink)

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Beatboxende, animierte Album-Cover

Animierte Album-Cover waren vor ein-zwei Jahren mal der „heiße Shice“ und Tumblr war voll damit. Vania Heymann hat aus denen jetzt ein Video für Roy Kafri gemacht.

Israeli artist and director Vania Heymann started creating videos when he was a student at Bezalal Academy of Art and Design in Jerusalem. He has been praised by the likes of evolutionary biologist Richard Dawkins and atheist author Sam Harris. His latest video (made with his frequent collaborator Israeli musician Roy Kafri who provides the beatboxing with his song “Mayokero”) has a series of classic albums covers from bands like The Smiths, ABBA, David Bowie and Prince move their “mouths” and sing along.


(Direktlink, via Dangerous Minds)

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Berlin Wonderland: Pictures from a Forgotten City

Schon im Mai dieses Jahres erschien bei Gestalten das Buch „Berlin Wonderland: Pictures from a Forgotten City„, das die völlig wahnsinnige Zeit nach dem Mauerfall in Berlin dokumentiert. Mittlerweile gibt es dazu dieses kurze Video.

https://vimeo.com/108331145
(Direktlink, via Das Filter)

berlin_wonderland_side04


„Als 1989 die Mauer fällt, entdecken Künstler, Punks, Anarchos, Hausbesetzer, Visionäre und Spinner das Niemandsland, die nun nahezu gesetzlose Zone inmitten Berlins. Es entstanden Clubs, Bars, Technopartys, Galerien, Aufstände, Ausstellungen – das Tacheles und der Schokoladen. All dies wurde zum Magnet für junge Leute aus der ganzen Welt. Zwischen bröckelnden Altbaufassaden wurden Freiräume gelebt, entwickelte sich ungezügelte Kreativität und ein neues Lebensgefühl. So fern diese wilden Jahre wirken, so sehr spürt man doch, wie sie Berlin zu dem gemacht haben, was es heute ist. Denn Berlins Ruf als kreative Stadt gründet auf dem Mythos der aufrührerischen 1990er-Jahre.

In mehr als 200 Fotografien lässt Berlin Wonderland diese einmalige Zeit von Aufbruch, Widerstand und Neuordnung wieder aufleben. Mit einem Blick auf die heutige Mitte Berlins scheint es schier unglaublich, dass die Bilder vor gerade einmal 20 Jahren aufgenommen wurden, so radikal hat sich die Stadt gewandelt. Wo einst Ruinen standen und sich Schuttberge türmten, flanieren nun Scharen von Touristen durch die Straßen. 25 Jahre nach dem Mauerfall ist es an der Zeit, das Berliner Wunderland wieder ins Gedächtnis zu rufen und seine Geschichte in Bildern zu erzählen, die kaum jemand gesehen hat. In Interviews und Zitaten kommen Protagonisten jener Zeit zu Wort und lassen die Subkultur der Berliner Mitte wieder lebendig werden.“

Am 09. November wird es dazu im Berliner Prince Charles eine von Das Filter initiierte Diashow und einen Roundtable geben.

Bei Buzzfeed haben sie sich Aufnahmen aus dem Buch genommen und Fotos gegenübergestellt, die die selben Schauplätze heute zeigen, was ziemlich gelungen ist.

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