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Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wirbt für Nestlé

Die Wege, die Politiker im Netz gehen, sind für sie mitunter immer noch bisher unbetretene Pfade. Anders lässt sich kaum erklären, dass Julia Kloeckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, mal eben auf Twitter ein Video zeigt, das zwar für Nestlé wirbt, aber keineswegs als Werbung gekennzeichnet ist. Als YouTuber oder Instagrammer bekommt man für derartig ungekennzeichnete Werbung schon mal ratzfatz auf den Sack. Aber wir wissen ja, in der Politik gelten offenbar eigene Regeln. Gerade bei der CDU.

12 Kommentare

  1. Wurst5. Juni 2019 at 12:01

    #NieMehrCDU

  2. Fritz5. Juni 2019 at 12:10

    Aber hey, 10% oder gar 15% der Inhalte reduziert… Ich glaub ab 50% würde ich von Signifikanz sprechen.
    Dann wäre die Fesazu-Lobbyarbeit von Frau Kloeckner auch nicht ganz so albern.

  3. Botox5. Juni 2019 at 12:24

    Die braucht Geld?

    Keine Lebensmittelampel in Sicht aber Bimbes geht immer?

    Noch so ein Gebiet wo Deutschland gnadenlos hinten liegt.

  4. Alwin5. Juni 2019 at 12:45

    Wenn die Inhalte reduzieren, dann machen die vermutlich die Packung kleiner; wohlmöglich bei konstantem Preis.
    Kann aber auch sein, dass die Politik sich da beraten lässt in Bezug auf „Inhalte reduzieren“.
    Die PARTEI ist mit „Inhalte überwinden“ da doch eine Wohltat für den Volkskörper.

  5. Jack5. Juni 2019 at 15:40

    es wird aber kein Produkt genannt/gezeigt – ist also wohl Werbung für die Firma.
    Dies ist dann sicher auch der Fall wenn man mit VW, Audi, Mercedes über Elektroautos spricht – oder mit sonst einem Firmenchef. Wenn die Tagesschau über Bayer berichtet ist das sicher auch Schleichwerbung.
    Im Gegensatz zum Blogger und Youtuber ist es allerdings Aufgabe der Regierung auch mit Firmen zu sprechen – und Werbung ist vorallem zu kennzeichnen wenn der Blogger/YTber dafür eine Gegenleistung bekommt.

    • girlscoutcookies5. Juni 2019 at 20:13

      Keine Gegenleistung? Wie nach der Politkarriere im Aufsichtsrat o.ä. bei Nestle sitzen und Unmengen an Geld abkassieren? Wie Koch bei Bilfinger, Schröder bei Gazprom oder auch Fischer als Berater bei BMW, Siemens und co um mal ein paar prominente Beispiele zu nennen. Für diese Form der Korruption gibt es in den USA einen schönen Begriff: revolving door effect.

  6. Daniel5. Juni 2019 at 15:43

    Die Einzige, die hier Inhalte reduziert, ist Frau Kloeckner.

  7. wir.alle5. Juni 2019 at 18:06

    Frau Julia Kloeckner es ist logisch, dass die BürgerInnen so „verärgert“ auf Ihre Kooperation mit der umweltschädlichen Firma „Nestlé“ reagiert! Wer so viel „Massennahrung und andere Produkte“ herstellt, kann nicht gesund produzieren! Sie sind im Auftrag des Volkes unterwegs und nicht „Handlangerin“ der Industrie. >> Gesundes Essen ist das, was aus dem Garten kommt, was der Biobauer etc. herstellt. <> Die Natur ist unser Vorbild und nicht die Wirtschaft, die Industrie… <<
    Hören Sie auf, die BürgerInnen an die "Massenproduktionen dieser Welt" zu verkaufen.
    Die Menschen waren lange genug (Jahrzehnte) Probanden (Versuchskannichen) der Nahrungs- und Pharmaindustrie… es reicht!

    • Sascha6. Juni 2019 at 12:35

      diese frau ist sehr wohl „im namen des volkes unterwegs“, schließlich wurde sie von cdu/spd und deren wähler ins amt gebracht. und noch viel mehr volk konsumiert jeden tag produkte von nestle , unilever, etc, die sind ja nicht umsonst so groß. es liegt hier also nur an der ignoranz und konsumgeilheit „des volkes“, da steckt keine verschwörung hinter ;)

  8. sld5. Juni 2019 at 19:25

    einfach nur widerwärtig diese Politik der Konzerne. Und dann noch für solche riesen Arschlöcher. Dieses alte System muss nun endlich mal untergehen.

  9. Daniel5. Juni 2019 at 23:28

    Was kostet so eine Werbung beim Bundesministerium noch mal?

  10. Frank5. Juni 2019 at 23:34

    Es ist einfach nur zum kotzen! Da kann einem der Appetit schnell vergehen. Ich freue mich auf den morgigen Einkauf beim Biobauern. Erwin Wagenhofer rules!

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