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Die PARTEI & Sea-Watch: Wahlwerbespot zur Europawahl 2019

Der Clip, den das ZDF in seiner Originalfassung nicht zeigen wollte, nun in korrigierter Version, die dann so auch im TV läuft. Hier dennoch das Original. Und es ist schon etwas absurd, dass sich ausgerechnet die Partei um dieses Thema bemüht, die den Stempel „Satirepartei“ trägt. Viele der anderen scheinen dieses für sich ausgeblendet zu haben. Mehr Infos zur Kampagne gibt es bei Sea-Watch unter Hold your breathe.


(Direktlink)

7 Kommentare

  1. kobpy9. Mai 2019 at 10:57

    Wegen sowas sind die für mich inzwischen zu einer wirklich wichtigen Sache geworden. Und weil sie für einblicke in die recht blickdichten Abläufe in Brüssel sorgen die sonst eher schwierig sind.
    Längst Briefgewählt.
    Der Spot hätte genau so gesendet werden müssen.

    Redet mit euren Eltern und Großeltern!
    Wahl ist nicht egal!

  2. Jack9. Mai 2019 at 13:00

    Der Unterschied ist also nur das dort nichtmehr „Die nachfolgende Wahlwerbung ist keine Wahlwerbung“ steht – verständlich bei einer Wahlwerbung so eine verwirrung zu beanstanden- Ü… Ob der Film wohl mehr Empörung verursachen würde wenn der Junge ein Mädchen wäre – und blond&blauäugig…

    • Alreech11. Mai 2019 at 01:12

      ganz sicher mehr Empörung, wenn das Mädchen in Deutschland von einem Geflüchteten vergewaltigt und in der Dreisam ersäuft wird und der Spot von der AfD ist…

      • Harry11. Mai 2019 at 17:31

        richtigerweise.
        Der hier gezeigte Spot spricht ein reales politische Problem an.
        Der Spot, den du dir vorstellst würde ein politisches Problem herbeihalluzinieren und ein reales Problem dazu instrumentalisieren. Das wäre allerdings einige Empörung wert.

        • Alreech12. Mai 2019 at 00:07

          für die Freiburger Studentin die von einen 25 jährigen Minderjährigen afghanischen Geflüchteten aus Theran vergewaltigt und ermordet wurde war die Halluzination sehr real.
          Wie auch für die Besucher des Berliner Weinachtsmarkets die von einem entführten LKW überrollt wurden, welcher von einen Geflüchteten mit 14 Identitäten gesteuert wurde…
          Alles kein Grund zur Empörung ?

          • Harry12. Mai 2019 at 12:19

            Doch. Aber eben nicht über Geflüchtete. Das wäre ein Instrumentalisierung der realen Probleme (toxische Männlichkeit/Sexismus, politischer Islam) für eine rassistische Abschottungspolitik.

          • Jack12. Mai 2019 at 23:10

            Grund zur Empörung ist dass du hier in den Vordergrund stellst dass es ein Geflüchteter war. Sowas ist ein https://de.wikipedia.org/wiki/Attributionsfehler richtig wäre es von einem Attentäter, Amokläufer, psychisch kranken oder Islamisten zu reden (im Falle von Amri).
            Nichts davon hat mit einem Flüchtling zu tun – da du diese Verbindung aber in den Vordergrund stellst handelst du manipulativ, so ein Fehlverhalten ist traurig!
            Man könnte natürlich auch von tüpisch deutschen reden die die NSU-Anschläge begangen haben – dies wäre jedoch ebenso ein Attributionsfehler.

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