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Hommage zum Tod von Juan Atkins

(Foto: Merlijn Hoek • CC BY-NC-ND 2.0)

In meiner wohlsortierten Bubble hat in den letzten Jahren kein Tod eines Musikers für so viel Bestürzung gesorgt wie der des am 31. Oktober in Mexiko-Stadt verstorbenen Juan Atkins. Für viele derer, die ihn ehrten, hat er Techno nicht nur definiert, sondern erfunden. Und fast alle verbinden mit seiner Musik ganz eigene persönliche Geschichten. Ich auch.

Beim BR Zündfunk hat Ralf Summer ihm in Pop&Rewind eine Hommage gewidmet. Diese ist nicht nur musikalischer Natur, sondern auch gespickt mit einigen Informationen zum Schaffen des Techno-Pioniers.

Ende der 80er taufte Atkins, der selbst auch gern für seine Tracks am Mikro steht und singt, zwei Stücke „Techno City“ und „Techno Music“ – die ersten Nennungen des Genres in Songtiteln. Mit Derrick May und Kevin Saunderson bildete er „The Belleville Three“ – benannt nach der Schule bei Detroit, die sie besuchten: sie erkannten die Zukunft der Pop-Musik und arbeiteten an ihrer Vision – in verschiedenen Projekten und unter diversen Namen. Nach Mauerfall erhielt Atkins vor allem in Europa, in Berlin großen Zuspruch: er arbeitete mit Thomas Fehlmann und Moritz Von Oswald – Tresor Records (das Label des legendären Clubs) brachte die Musik heraus. Atkins´ Hauptprojekte waren: Model 500, Cybotron und 3MB.

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