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Horst Seehofer schafft es, sich zu seinem 69. Geburtstag in nur 20 Sekunden zu einem vermeintlichen Vollarschloch zu machen

Schafft nicht jeder, aber er kann das. Und dabei kann er darüber noch süffisant lächeln. Meine Oma hätte das im Rahmen der aktuell politischen Situation „widerlich“ genannt – und meine Oma war eine sehr kluge Frau.

Wie menschlich verkommen darf man in den Reihen der CSU heute denn bitte sein?! (Rhetorische Frage!)

9 Kommentare

  1. scl11. Juli 2018 at 08:15

    aber wieso nur „vermeintlich“?

  2. Konsole11. Juli 2018 at 12:04

    So sehr ich Seehofer verachte, die Aussage unter dem Tweet stimmt so nicht. Das sagt der ungute Mann nicht und meint es auch nicht.
    Dass er sich mit diesem Zufall bestätigt sehen mag, ist schlimm. Keine Frage.

    Aber mit Sicherheit ist das kein selbsterfülltes Geburtstagsgeschenk.

    • Karl11. Juli 2018 at 14:43

      Dass er es sich nicht so ausgesucht hat, sagt er ja selber, aber er selbst stellt auch den Zusammenhang her und „feiert“ es ganz offensichtlich. Also nichts falsch an dem Text.

    • Robert11. Juli 2018 at 16:55

      Ok, passt… war jedoch eigene freie Entscheidung (keine Bombe auf Kopf gefallen oder sowas). Gibt generell immer wieder Leute, die in schwierigen Lebenssituationen, damit drohen sich umzubringen (z. B. von Haus springen) oder es dann sogar machen. Und manche völlig unverhofft, wobei nicht mal die nächsten „Freunde“ irgendetwas mitbekommen haben wollen. Und die Motive sind vielfältig: Affären, hoffnungslose Liebe, hohe Schulden, Schuldgefühle, psychische Störungen. Sogar Milliadäre tun das gelegentlich: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/nach-pleite-mit-vw-aktien-adolf-merckle-begeht-selbstmord-1.383538
      Schwieriges Thema, aber diesen Vorfall jetzt auch noch dem Seehofer „anzuhängen“ ist IMHO genauso inopportun.

      • Stefan11. Juli 2018 at 21:38

        Das Problem ist die süffisante Freude des Innenministers, der offensichtlich die Tragweite von Abschiebungen nicht verstanden hat. Man macht sich nicht lustig über menschliche Tragödien. Und mit Tragödie meine ich das Leid, dass sich hinter einer Abschiebung verbergen kann. Der Suizid des Afghanen zeigt diese Tragweite solcher Abschiebungen für jeden einzelnen Betroffenen. Abgesehen davon bitte ich Dich, Dir ernsthaft Gedanken zu machen, ob Du wirklich Selbstmorde untereinander relativieren willst. Was zum Teufel hat ein Milliardär mit einem afghanischen Flüchtling zu tun?

  3. Martin Däniken12. Juli 2018 at 15:46

    Und am /0sten wird ein Horst-Seehofer-Heimat Museum eröffnet,das soviele Säulen wie Tote Flüchtlinge hat!

  4. Bono13. Juli 2018 at 00:45

    In Berlin gab es heute vorm Innenministerium eine Gedenkveranstaltung mit einem Geburtstagskuchen mit 69 Kerzen auf einem Sarg, für Horst.

    Bemerkenswert an dem Selbstmord des 23-jährigen Jamal Nasser M., um ihn mal beim Namen zu nennen, fand ich, dass er bereits seit 8 Jahren in Schland lebte. Keine Ahnung, was er hier tat und wie es ihm erging. Gut nachvollziehbar, dass einem das den Boden unter den Füßen wegreißt. Was für Träume oder Sorgen er wohl hatte? Wo ist seine Familie und wie geht es denen?

    Seehofer jedenfalls ist eine Zumutung in diesem Amt in diesen Zeiten! Es ist unerträglich schlimm! Er ist die ABSOLUTE VOLLKATASTROPHE ALS MENSCH UND ALS POLITIKER! Der soll heim an seine Eisenbahnplatte, wer schickt ihn weg?

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