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Ohne Spuren zu hinterlassen aus einem Geldautomaten 100.000 Euro geklaut

(Foto: TBIT)

In den letzten Jahren häuften sich ja die Nachrichten, dass regelmäßig Bankautomaten gesprengt wurden. Fand ich anfänglich irgendwie spannend. Weil: wer bitte sprengt einen Bankautomaten?! Da geht doch alles kaputt bei! Womöglich auch die Scheine. Schien mir nicht so überzeugend.

Heute eine Meldung aus dem Rheinland-Pfälzischen Lustadt: dort haben sie Tage aus einem Bankautomaten 100.000 Euro geräumt, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen, so dass der Diebstahl wohl auch erst später auffiel. „Die Polizei geht davon aus, dass der Täter über Insiderwissen verfügt und einen entsprechenden Code zur Automatenöffnung kannte.“

3 Kommentare

  1. Davednb4. Juli 2018 at 22:05

    Die sprengen das durch Druckluft einblasen, dabei zerfetzt der Überdruck nur das Gehäuse, die Geldkassetten sind ok (wenn man es richtig macht). In Brasilien haben die auch ATMs an der richtigen Stelle angebohrt, damit die dann an eine. uSB Port kamen

  2. Jörg Waldmann5. Juli 2018 at 13:41

    Ja Korrekt!
    Diese Masche des Geldautomaten ausräumen ist seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Nennt sich Jackpotting (Software kostet 99 US$) oder Blackboxattacks (und noch einige andere mehr).
    Die Masche ist so das man eine Software (auf dem GAA oder auf dem GAA Netz hinterlegt und anschließend zum GAA geht und mit einem Code den GAA leer macht.
    Oder eben einen direkten Zugang zum Kabel vom PC zum Auszahlmodul schafft. Dann kann man den GAA aus leeren. Ohne Software zu hinterlegen.

    Für alles (GAA Sprengungen, Jackpotting, Blackboxattacks, etc.) gibt es Gegenmittel die eingesetzt werden können.

    Wir vertrieben diese Gegenmittel. Weltweit und die Nachfrage steigt stetig.

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