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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Läufer erstellt mit seiner 28,9-Meilen-Route durch San Francisco ein kartografisches Porträt von Frida Kahlo

Der Langstreckenläufer Lenny Maughan pflegt ein wahrscheinlich ungewöhnliches Hobby. So rennt er in San Francisco Routen, die dann kleine kartographische Kunstwerke werden. Aufgezeichnet mit Strava kommen dann kleine Strichzeichnungen bei raus. „Running Art“.

Sein vielleicht bisher bestes gelaufenes Bild dürfte das obige von Frida Kahlo sein, für das er 28,9 Meilen in ein bisschen über sechs Stunden zurücklegte.

"Cat."
January 2017 Running Art!

Gepostet von Lenny Maughan am Montag, 16. Januar 2017

"Beer."
May 2016 Running Art!

Gepostet von Lenny Maughan am Samstag, 28. Mai 2016

"Running Art" — a work in progress.

Gepostet von Lenny Maughan am Donnerstag, 29. Oktober 2015

(via Laughing Squid)

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Stell dir vor, du willst das Abendland am Schnitzel verteidigen und nimmst als Foto ein gebratenes Fischfilet

Da wollen die einem ein Fischfilet als Schnitzel verkaufen. So, als hätten die ihr eigene als „Leidkultur“ verkaufte Agenda selber nicht kapiert. Was für Eimer, Alter! Just FPÖ things (die aber so auch von der AfD kommen könnten), kann ich mir vorstellen. Und die Leute fressen das so. Es wird nicht einfacher mit denen – und offenbar auf kurze Sicht auch nicht sonderlich besser. Weil: die Knetbirnen wählen diese Leute ja trotzdem. Oder genau deshalb.


(via Ramba Zamba 161)

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Polizei München verbrennt – und das liegt nicht an der Sonne. Oder vielleicht doch

Ich teile hier ganz bewusst und aus Gründen wenig Content der Polizei. Weil die halt meistens wenig wirklich gut zu machen scheint, aber den hier kann man, denke ich, schon mal bringen. Mir gehen auf Radwegen abgestellte E-Scooter auch auf den Saque, aber deshalb muss ja nun keiner so ein Fass aufmachen. Zur Seite kicken stellen und weiterfahren. Ist ja kein Ding. An sich. Leute, Leute.

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Preisverzeichnis über Wurstwaren in der DDR

Es gab die Tage diese unsäglich bescheuerte Debatte über Schweinefleisch oder eben nicht Schweinefleisch an zwei KiTas in Leipzig. Ihr habt das sicher mitbekommen. Ich fand die so unsäglich bescheuert, dass ich da auch gar nicht weiter drauf eingehen will. Niemand _muss_ Schweinefleisch essen, nicht mal als jemand, der nicht Muslim ist. Strohpuppenargumentenaktion, die unsägliche BILD wieder ganz vorne mit dabei. Geschenkt.

Das DDR Museum hat vielleicht auch in diesem Zuge gestern eine Preisliste für Fleisch- und Wurstwaren in der DDR geteilt, die, wie ich vermute, aus den späten 1970ern bis frühen 1980ern stammen müsste. Und dabei fällt mir auf, wie verhältnismäßig billig Fleisch auch und gerade zu DDR-Zeiten war. Im Jahr 1989 verdiente ein Arbeitnehmer in der DDR im Durchschnitt 1.300 Mark (Ostmark) im Monat. Daran gemessen war das Fleisch tatsächlich relativ preiswert. Im Gegensatz zu Technik und/oder irgendwelchen „Lifestyle“-Artikeln. Und: wir hatten ja nicht viel, aber wir hatten „Schweineschnauze in Aspik“, die schon damals niemand essen _musste_. Hihi. Kreis closed.

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Einen Pool hacken

Es passiert genau das, was keiner gedacht hätte, außer vielleicht 76,4 Prozent der Zusehenden. Wer hätte das ahnen können?!

https://twitter.com/AwardsDarwin/status/1154458684518367233

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Frau malt sich TÜV- und Zulassungsstempel selber aufs Kennzeichen

(Foto: Polizeiinspektion Wilhelmshaven)

„Das merken die nie!!11!!!“, dachte sich wohl die 32-jährige Halterin eines PKWs in Wilhelmshaven und malte sich kurzerhand sowohl den Zulassungsstempel als auch die TÜV-Plakette auf das Kennzeichen ihres Autos. Dumm nur: die haben das doch gemerkt! Wer konnte das erahnen?

Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Wilhelmshaven bemerkte bei einem in der Werftstraße abgestellten Pkw Renault ein auffälliges Kennzeichen. Bei einer näheren Betrachtung konnte er auf dem amtlichen Kennzeichen einen selbstgemalten TÜV- und Zulassungsstempel feststellen.

Dieses Fahrzeug wurde bereits Anfang Juli wegen fehlendem Versicherungsschutz stillgelegt; bei einer nachträglichen Kontrolle schließlich die selbstgemalten Plaketten entdeckt.

Gegen die Frau wurde ein Verfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet.

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Robag Wruhme im Interview mit das Filter

(Foto: Katja Ruge)

Thaddeus Herrmann hat Robag Wruhme für das Filter in Jena besucht und ausführlich über Jena, Robag und vor allem über seine Arbeit als Ausnahmeproduzent gesprochen: Robag Wruhme im großen Sommer-Interview.

Wird mal wieder deutlich, dass Gabor Schablitzki nicht nur ein einzigartiger Musiker, sondern auch ein echter Sympathieträger ist. Cooler Tüp.

Welche Rolle spielt Sehnsucht für dich als Mensch, der auch Musiker ist?
Eine sehr große. Das ist dem Umstand geschuldet, dass ich gerade mal 15 Jahre alt war, als die Mauer fiel. Von einem Tag auf den anderen wurde mir meine Kindheit zwar nicht weggenommen, aber sie wurde in Frage gestellt. Es hieß, man sei im falschen Land aufgewachsen. Das ist inhaltlich zwar richtig, ich möchte aber dennoch keine Sekunde meiner Kindheit missen, ganz egal wie die aussah und sich komplett davon unterscheidet, wie meine eigenen Kinder jetzt aufwachsen.

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