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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Wie war das im Osten? – Verkäuferin in der DDR: „Wir waren der Buhmann der Nation“

Hörenswerter, sehr interessanter Podcast von Michael Schlieben und Valerie Schönian für die Zeit, die dafür mit der ehemaligen Konsum-Chefin Sigrid Hebestreit über Bückware und Wartegemeinschaften gesprochen haben.

In der DDR war Mangel eine zentrale Erfahrung. Hungern musste niemand, aber Südfrüchte gab es nur selten. Auf ein neues Auto musste man jahrelang warten. Für andere Produkte, etwa flauschige Handtücher, Baumaterialien oder Backzutaten, musste man lange anstehen. Für manche Produkte stellten sich DDR-Bürger schon mitten in der Nacht an – ohne Garantie, die Waren am Ende wirklich zu bekommen. „Sozialistische Wartegemeinschaft“ nannten sich die Schlangensteher selbstironisch.


(Direkt-MP3)

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Treffen sich zwei Erwachsene im ICE: Licht an, Licht aus, Licht an, Licht aus, Licht an, Licht…

Ich bin allein im Abteil, es ist dunkel und bis auf das monotone Grundrauschen des fahrenden Zuges still. Perfekte Bedingungen, um sich sanft vom sich wiegenden Wagen in den Schlaf wiegen zu lassen. Wenn dann ein weiterer Fahrgast das Abteil betritt und direkt das Licht anmacht, ist es schon nicht mehr das gleiche.
Aber man kann das Licht ja zum Glück wieder ausmachen. Dummerweise kann man das Licht aber auch wieder anmachen. Aber man kann das Licht ja zum Glück auch wieder ausmachen. Aber dummerweise kann man das Licht auch dann wieder anmachen….


(Direktlink, via FernSehErsatz)

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Sonntag: Schwofen an der Havel im Fabrik Sommergarten

Hier, Berlin und Umgebung: wer am Sonntag Bock auf ein bisschen Musik direkt an der Havel hat, sei herzlichst in den Fabrikgarten eingeladen. Wir machen da ein bisschen was zum Schwofen.

Los geht es um 12:00 Uhr und um 20:00 Uhr ist dann auch schon wieder Feierabend. Musik von und mit Gaya Kloud, Niklas on Sax und dem Kraftfuttermischwerk. Kommt lang.

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Pegida nach dem Mord an Walter Lübcke

Wie sehr Teile der Gesellschaft komplett im Arsch sind. Frei von Normen, frei von Werten, frei von moralischem Kompass, der in eine emphatische Richtung ausschlagen würde. Hier Beispiele aus Dresden, Pegida. Leider wenig überraschend. Und man wird diese Menschen nicht mehr zurückholen können.

https://twitter.com/ARDKontraste/status/1146822227557531649

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Omar Souleyman at Boiler Room x Kosmos Chemnitz

Vor ein paar Monaten hatte der von mir hoch geschätzte Michael Stangl die verrückte Idee, unter dem Motto #wirbleibenmehr einen Boiler Room in Chemnitz zu starten. Wir lesen uns gegenseitig, haben uns bisher allerdings nur ein Mal getroffen, auf einer Anti-Nazi-Demo in Spandau. Dennoch mögen wir uns, glaube ich sagen zu können. Jedenfalls meinte er damals, dass er dort irgendwas machen müsste. In Chemnitz. Und so tat er das. Heute hat er in Chemnitz einen Boiler Room durchgezogen, zu dem er unter anderem den, kann man wohl so schreiben, syrischen Popstar Omar Souleyman eingeladen hatte.

Souleyman begann seine Karriere als Musiker 1994. Seitdem hat er über etwa 500 Studio- und Live-Alben herausgebracht, die meisten davon sind allerdings Aufnahmen von Hochzeiten auf Kassetten, auf denen er aufgetreten ist und die als Geschenk an das Hochzeitspaar weitergegeben wurden und später kopiert und verkauft wurden.

Dieser hat mit Four Tet und Modeselektor gearbeitet und ich habe Souleyman vor ein paar Jahren mal live in Budapest gesehen. Seine Mucke nervt mich schnell, aber die Stimmung, die er auf einen Dancefloor bekommt, hat etwas ganz eigenes. So wie heute in Chemnitz. Da hatten jede Menge Menschen verdammt viel Spass. Auch dank Michael. Menschen, wie er, Menschen, die machen. <3

Omar Souleyman | BOILER ROOM X KOSMOS CHEMNITZ: #WIRBLEIBENMEHR

Chemnitz: He released over 500 live albums, worked with Four Tet and MODESELEKTOR (OFFICIAL SITE) – OmarSouleyman2 is one of Syria's most important musicians and finally live with us! #wirbleibenmehr

Gepostet von Boiler Room am Donnerstag, 4. Juli 2019

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