Robag Wruhme hat soeben ein neues Album auf DJ Kozes Label Pampa angekündigt und gleich mal die erste Auskopplung rausgehauen, die den Namen des Albums trägt: Venq Tolep. Sehr melodisch, sehr harmonisch kommt das so daher, wie wir alle den Sound von Robag Wruhme lieben. Ich ganz besonders.
Schon auf den ersten Veröffentlichungen von Robag Wruhme kann man ihn finden, diesen leichtfüssigen Rhythmus: Wie ein Huckleberry Finn, auf einem Bein durch die Welt hüpfend – ein einheimischer Alien, ein vertrauter Fremder. Ein Kosmonaut, schwerelos elliptisch von Kapsel zu Kapsel gleitend.Mit spielerische Leichtigkeit nimmt Wruhme synthetische Klänge und gesampelte Geräusche, schneidet sie zurecht und baut daraus Beats, ohne dass seine Musik je gebastelt klingt: jeder einzelne perkussive Sound eine kleine Einheit, die vor Melodiösität berstet. Oder diese zumindest andeutet.
Für »Venq Tolep«, seine erste Pampa Albumveröffentlichung seit 8 Jahren, hat Robag Wruhme sich genau da hinein vertieft und den Raum dieser Teile weit aufgezogen. Er findet Beats in den Beats, öffnet diese weiter, entdeckt Hooklines und Harmonien, und spürt, wo er schliesslich gänzlich auf Rhythmen verzichten kann.
Die ersten Stücke des Albums sind vor sieben Jahren entstanden, das letzte 2019. Das kann man wissen, muss man aber nicht hören. »Venq Tolep« klingt rund. Ein Bogen spannt sich. Und natürlich ist es das Robag Wruhme Universum. Wärme statt Coolness und Freundlichkeit statt Härte. Aber mit »Venq Tolep« formuliert Robag Wruhme noch etwas Anderes: das Album spricht die Sprache von Clubmusik – Klanggestaltung, Layering, Arrangement sind vertraut. aber »Venq Tolep« wagt auch die größtmögliche Annäherung von Track an Song: Techno Pop? Pop Techno? Pop Ambient? Ambient Pop? – Ach was, ganz einfach: »Venq Tolep« ist Robag Wruhmes Einschreibung in Pop Musik.
Dieser Mann in einem Fachgeschäft für motorisierte Werkzeuge in Fresno, Kalifornien, dachte sich wohl, „Das merken die nie!“ und sollte Recht behalten. Mit der Kettensäge in seiner Buchse verließ er den Laden und konnte unerkannt damit abhauen. Zumindest er könnte jetzt den Spruch „Da geht einem ja das Messer in der Hose auf!“ sehr viel größer denken, auch wenn man sich das lieber nicht ganz so konkret ausmalen mag.
Übung macht bekanntlich den Meister. So ist es in allem. Auch und gerade beim Zocken. Überraschend sind die erworbenen Fähigkeiten dann aber doch, wenn man sich diese mal ansehen kann. Da steht man dann auch nicht ganz so gut in der Sonne. Eher im Schatten. Im Schatten des Könners.
Angeblich alle Methoden. Ich weiß es nicht, ich habe nicht alle probiert. Aber wenn es mal was anderes als ein Rühr-, Koch- oder Setzei sein soll, wird hier wohl jeder was finden können.
Neulich in London. Dort hatte es jemand sehr eilig und war gleichsam geduldig auf dem Weg ins Büro. Sonderlich effektiv ist das nicht, aber es sieht recht gut aus.
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