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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Zwei sich im Netz vollpöbelnde YouTuber sorgen für Massenschlägerei auf dem Alexanderplatz

(Foto: Couleur)

Zwei mehr oder minder bekannte YouTuber haben durch ihr Online-Gedisse und einem jeweiligen Aufruf an ihre „Fans“ dafür gesorgt, dass sich gestern 400 Menschen auf dem Alexanderplatz in Berlin trafen, woraufhin es zu einer Massenschlägerei kam, an der wohl 50 Leute beteiligt waren. Der Berliner Polizei musste mit 100 Leuten anrücken, um den Tumult aufzulösen. Es flogen Schottersteine und sowohl „Fans“ als auch die Polizei setzte Reizgase an. Es gab 9 Festnahmen.

https://twitter.com/m_boeselager/status/1108770576347381760

Ist ja gut, wenn die jungen Menschen mal wieder rausgehen, um sich mit Leuten zu treffen, aber…

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Wenn du dich beim deutschen Länderspiel im Rang gegen Rassismus stark machst

Es gibt so Momente an denen man nicht weiß, wohin mit sich und dem gerade Erlebten. Ich kenne das und habe hier hin und wieder darüber geschrieben. Im Nachhinein weiß ich heute, dass ich das vielleicht hätte anders machen sollen. Konnte es in jenen Momenten allerdings nicht. Weniger emotional hätte gut getan und mit mehr Bedacht auf meine kommunikativen Fähigkeiten, denke ich manchmal. Und dann aber auch wieder: Genau so hab ich das in dem Moment gefühlt, genau so habe ich reagiert und genau so habe ich es wiedergegeben. Und daran kann ich dann selbst im reflektierenden Rückblick nichts Falsches finden. Weil die Leute da draußen tatsächlich mitunter so arschlochig unterwegs sind, dass ich es manchmal halt einfach anders nicht auszuhalten ist. Man muss ja irgendwas machen in diesen Situationen.

So ähnlich muss es gestern wohl auch dem Journalisten André „Dré“ Voigt gegangen sein, der eigentlich eher Basketball beschreibt, aber nun in Wolfsburg in den Rängen beim Testspiel zwischen Deutschland gegen Serbien gelandet ist – und sich jede Menge Scheiße anhören musste, die vielleicht viele von uns täglich in den Öffentlichen hören müssen. Geht zumindest mir so. Und dann diese Ohnmacht, dass keiner was sagt. Und dann macht man das halt selber, wenn man es gerade irgendwie so auf die Reihe bekommt. Und dann merkt man, dass viele gar nichts sagen, weil es für sie dazu offenbar nichts zu sagen gibt. Harter Scheiß. Wirklich.

Und ich weiß keine Antworten. Bleibe aber dabei, dass es in diesen Momenten immer wichtig ist, das Maul aufzumachen, so denn man dazu in der Lage ist. Das nicht als „normal“ durchgehen zu lassen, denn dann wird es irgendwann normal. Weil keiner was dagegen sagt.

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Tüp streift durch verbotene Tschernobyl-Zone in Weißrussland und trifft dort auf Bewohner und seine 92 jährige Mutter

Keine Ahnung, wie viel Wahrheit in diesem Video steckt. Es wirkt in der Tat etwas „überzeichnet“, weshalb ich mir empfehle, es nicht ganz so ernst zu nehmen. Aber: die Story, dass dort in der weißrussischen Verbotszone nahe Tschernobyl nach der Nuklearkatastrophe vor über 30 Jahren einfach so ein Mann nebst seiner heute 92 jährigen Mutter am Wohnen blieb, hat schon Potenzial. Dennoch keine Garantie auf Echtheit.

So many vloggers have made the trip to Pripyat to make Chernobyl films that it has become an embarrassing cliche. So I decided to enter the real unexplored Chernobyl zone instead. The one across the border in Belarus.


(Direktlink, via reddit)

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Twitter über den selbsternannten aber offenbar völlig ahnungslosen Urheberrechtsfreiheitskämpfer Axel Voss (CDU)

#axelsurft. Und das hat er sich ganz zu Recht ganz alleine zuzuschreiben. Hätte sich ja wenigstens Berater suchen können, die diese nach draußen getragene Inkompetenzkatastrophe hätten verhindern können. Tat er nicht. Und die CDU/CSU im EU-Parlament haut gleich nochmal obendrauf und macht alles noch viel schlimmer.

https://twitter.com/christianmutter/status/1108637050079719424

https://twitter.com/Mirellativegal/status/1108666936202854400

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25 Jahre alte Zukunftsvision zu Carsharing und Navigation per Smartphone

Ein Industriefilm aus dem Jahre 1994, der sich damals mit Carsharing und Navigation in der Zukunft auseinandersetzte.

Am Beispiel eines verliebten Paares demonstriert dieser Industriefilm von 1994 die Visionen der Industrie zu Carsharing, Elektromobilität, Smartphone-Nutzung und Navigation im Auto. 25 Jahre später ist es etwas ernüchternd festzustellen, wie wenig von diesen Visionen tatsächlich von deutschen Unternehmen dann in die Praxis umgesetzt wurde. Denn viele der hier präsentierten Anwendungen sind tatsächlich vollkommen in unseren Alltag eingeflossen.


(Direktlink, via reddit)

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Über Wasabi

Die meisten hier wissen natürlich, dass ihr Wasabi im Sushiladen eigentlich kein Wasabi ist, klar. Allen anderen sei das hiermit höchst offiziell mitgeteilt.

Ich hatte mal in einem Sushiladen in London das Vergnügen, echten Wasabi serviert zu bekommen – und ja, ist schon anders.

Hier die kurze Geschichte über einen Bauern, der seit über 50 Jahren Wasabi anbaut, erntet und ganz viel darüber zu berichten weiß: The Truth About Wasabi.


(Direktlink, via Uncrate)

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