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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

In 4K und zu Phaeleh in Echtzeit um die Erde

Aus der Perspektive eines Astronauten einmal um die Erde schweben. Dieser Film von Seán Doran macht es möglich. Aus Perspektive der ISS. In 4K – und zu dem Sound von Phaeleh. Space Night 2018, wenn man so will – und immer noch verdammt großartig!

Meditate on the beauty of our home.

Orbit is a real time reconstruction of time lapse photography taken on board the International Space Station by NASA’s Earth Science & Remote Sensing Unit.

The structure of the film is built around a nested selection of Phaeleh’s last three albums; Lost Time, Illusion of the Tale & Somnus. The tone & pacing of each track influenced the choice of material used.

Typically each time lapse sequence was photographed at 1 frame per second.

Each sequence was processed in Photoshop. A dirtmap was made in order to repair dust, blemishes and hot pixel artifacts that would otherwise confuse the re-timing phase of the workflow resulting in strobes and distracting blurs.

Image processing techniques were used to emphasize features on the Earth’s surface. Every sequence consists of a number of layers that when masked, processed & blended correctly produce the final look of each shot.

To make sure each sequence was recreated faithfully to the actual rate of speed observed I referenced time-stamps on the first and last frame in the sequence and used frame interpolation software to produce the other 59 frames.

The length of the film is exactly the length of time it takes ISS to orbit the Earth once, 92 minutes & 39 seconds.


(Direktlink, via FernSehErsatz)

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Doku: London’s Burning – Campino auf den Spuren des Punk

Man kann von Campino halten, was man will, aber unabhängig davon, dass die Hosen mit „Opel Gang“ eines der wichtiges deutschen Alben gemacht haben, kann ihm wohl kaum einer seine Kompetenz in Sachen Punkgeschichte absprechen wollen. Für diese Doku hat er sich auf eine Reise in die Entstehungsgeschichte des Punk begeben.

Als das britische Establishment besorgt schien, weil es fürchtete, die Beatles und die 60er-Generation würden Grundwerten wie Respekt und Ehrerbietung den Garaus machen, so hatte es schon erst recht nicht mit dem gerechnet, was da noch kommen sollte: denn die Punk-Haltung hieß kurz und knapp: „Fuck you!“. Mit dem Slogan „No Future!“ und mit einer genialen Mischung aus Chaos, Sex, Drogen und lauter Musik wollten die Punker mit Schock die Welt verändern. Wie alle sinnvollen Jugendbewegungen zuvor auch, kombinierte Punk kraftvolle Musik mit sozialpolitischen Kommentaren – was manch Mächtigen zittern ließ und Eltern in den Wahnsinn trieb. Der Punk-Stil war ein brodelndes Durcheinander von Politik und Posen, von Provokation und Gegensätzen. Im Sommer 1977 hatte Punk das Silberjubiläum der Königin in den Schatten gestellt, die Spitze der Charts erklommen und darüber hinaus alle bisherigen Rockgötter als obsolet erklärt. Von da an waren die Gesellschaft und das Musikgeschäft nicht mehr dieselben. Präsentiert wird die popkulturelle Wallfahrt in die 70er Jahre von Campino, Frontmann der Band Die Toten Hosen. Sie gelten nicht nur als Urgesteine der deutschen Punkbewegung, sondern veröffentlichten 1991 auch das sagenumwobene Album „Learning English: Lesson One“. Campino führt den Zuschauer zu geschichtsträchtigen Orten und trifft Rebellen und Musiker wie Bob Geldof, Viv Albertine, Tony James und TV Smith. Er erzählt über sein Leben als Punk in Düsseldorf Ende der 70er. Zahlreiche Ausschnitte aus Konzerten der 70er zeigen, mit welch roher Energie die neue „Do-it-yourself“-Musik einschlug.

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Polizeimeldung als Reim

Featured Alkohol. Also bei dem hier Gemeldeten, der nach einer durchzechten Nacht einen vermeintlichen Diebstahl in Mittelhessen zur Anzeige brachte. Den Vermerk zum Einsatzgeschehen schrieb ein Beamter kurzerhand als Reim nieder.

Herr Schold, dem Trunke zugetan, zeigte eine Straftat an. Ein böser Bube, sagte Schold, hätt´ nichts Gutes ihm gewollt und ihm am Kassenautomaten abgehoben vom Ersparten. 100 Euro ohne Scham, das passte Schold nicht in den Kram.

So rief Herr Schold die Polizei, die eilte auch sogleich herbei. Dann hat sich bald herausgestellt, kein Ganster wollte an sein Geld. Er selbst war´s der am frühen Abend, nachdem er sich – am Trunke labend – zur Sparkass´ hatte aufgemacht und hach, wer hätte das gedacht, mit seiner eig´nen EC-Karte, sich geholt hat – das Ersparte.

Als Beweis, wie zu erwarten, dient ein Bild vom Automaten.

Und die Moral von der Geschicht´, ruf´ die Polizisten nicht, wenn du selbst es nicht mehr weißt, wo die Sinne dir entgleist.

(via Volker)

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Der längste Hall der Welt

Und dabei einer, der zwar nicht natürlich ist, aber dennoch ohne Effektgeräte jeglicher Art auskommt.

Technisch gesehen bieten die Inchindown-Öltanks im schottischen Invergordon das längste Reverb der Welt. Das Inchindown Fuel Depot in Schottland wurde vor dem zweiten Weltkrieg zur Lagerung von bis zu 25,5 Millionen Litern Öl gebaut. Heute nutzt die dafür keiner mehr, aber der Hall bleibt natürlich, oder erst recht.

Um den zu beweisen, haben Leute vor Jahren dort schon mal eine Pistole abgefeuert und einen (fast natürlichen) Nachhall von 75 Sekunden gemessen. Dafür muss man zu Hause auf jeden Fall ein Effektgerät anmachen.


(Direktlink)

Tom Scott war jetzt nochmal da und hat die Messung sowohl mit Mikro als auch mit Kamera begleitet. Am Ende bleibt ein sich fast ins Nichts auflösendes, wohliges Rauschen aus Hall. Kaum noch hör,- dafür aber aufzeichnungsbar. Und esoterisch auch fühlbar, davon gehe ich mal eben aus. ;)

Technically, the Inchindown oil tanks in Invergordon, Scotland, have the world’s longest reverberation, but that makes a much worse title. We tested them with a loud noise and some very sensitive microphones.


(Direktlink)

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Warum Wombat-Kacke viereckig ist

(Foto: StygiangloomCC BY 2.0)

Seit Jahren tragen die Leute ihr unnützen Wissen darüber vor, dass die Kacke von Wombats viereckig ist. Wir Wombatexperten im Netz machen das natürlich schon deutlich länger als diese Leute da draußen. Aber warum dem so ist, wussten wir auch nicht.

Wissenschaftler haben nun herausgefunden, warum Wombat-Kacke viereckig ist: Die molligen Beuteltiere mit den kurzen Füßen setzen dafür ihre unterschiedlich elastischen und beweglichen Darmwände ein, wie das Forscherteam um Patricia Yang vom Georgia Institute of Technology berichtet.

Für die Häufchen wählen sie nach Angaben der Forscher gut einsehbare Orte, weil ihre Sehstärke gering ist. Je höher und besser platziert der Haufen ist, desto stärker lockt er andere Wombats an, um daran zu schnuppern und in Austausch zu treten. Hierfür wiederum spielt die Form des Kots eine entscheidende Rolle: Die Häufchen sollen nicht wegrollen, sondern an exponierten Orten kleine Stapel bilden.

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