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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Vermeintliche Bombe entpuppt sich als DDR-Staubsauger

(Einer Bombe nicht unähnlich, der Omega, Symbolfoto: Lucas FrieseCC BY-SA 3.0)

Hier im Havelland hat ein Anwohner bei Buddelarbeiten einen metallischen Gegenstand gefunden. Weil der Ähnlichkeit mit einer Bombe hatte, informierte der Mann die Polizei.

Da die gerufenen Beamten sich auch nicht ganz sicher waren, dass es sich dabei nicht um eine Bombe handeln, wurden entsprechende Fachkräfte der Polizei hinzugezogen.

„Erst die Experten stellten schließlich fest: Es war ein alter Staubsauger.“

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Rotogravure, Rotationsdruck

Ich stehe seit meiner ersten Ausbildung ja sehr auf schwere bunte Tapeten, die schwer zu kleben sind. Also zumindest so schwer, dass Peter von nebenan das bei einem 64er Verschnitt nicht so ohne weiteres auf die Reihe bekommen würde und deshalb den Maler/Lackierer anruft, der natürlich auch tapezieren kann.

Ich glaube gerade, dass diesen bunten, geilen, schweren, englischen Tapeten im Rotationsdruckverfahren gedruckt werden. Und das sieht dann so aus. Bin Fan, auch dann wenn das am Ende keine Tapeten, sondern Geschenkpapier werden sollte.

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23-jährigem Briten drohen 10 Jahre Haft für ein triviales Graffiti in Thailand

Andere Länder, andere Strafen oder so.

Lee Furlong, der aus Liverpool stammt, war als Backpacker in Thailand unterwegs, als er und seine Freundin aus unbekannten Gründen dafür aber im Suff eine 800 Jahre alte Mauer einer thailändische Festung besprühten. Er schrieb „Scousse Lee“ auf den roten Backstein des historischen Tha Phae Tors in Chiang Mai. Kameras filmten die Aktion, so das die Täter schnell ermittelt waren. Den beiden drohen bis zu zehn Jahren Haft.

A manhunt was launched for Lee and he was arrested with Brittney Schneider, from Canada, who was with him at the time at the Mad Monkey Hostel. They said that they found the spray can on the ground and decided to spray the wall as a ‘prank’. The pair of 23-year-olds were frog-marched to the site where they confessed to the crime and have been told they could face up to 10 years in prison for desecrating a historical site. Lieutenant Colonel Teerasak Sriprasert: ‘The graffiti says “Scousse Lee”. This means “Scouser Lee from Liverpool”. The girl is called Brittney and she wrote a letter “B” on the wall. ‘Officers investigated the vandalism after it was seen on CCTV cameras. The offenders were tracked to a guest house near the same road as the wall. The accused will be investigated and prosecuted according to the law.’


(Direktlink, via BoingBoing)

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Massive Attack veröffentlichen die DNA von „Mezzanine“ in einer Spraydose

Ich weiß ehrlich gesagt nicht ganz genau, was wie ich mir das vorstellen kann, aber Massive Attack veröffentlichen die DNA von „Mezzanine“ in einer Spraydose.

“This digital bitstream of the album (0s and 1s) was first translated to 901’065 DNA sequences (A, C, T and Gs), each 105 characters long, and closely following our publication (Grass et al. Angew. Chem. Int. Ed. 2015, link: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/anie.201411378). The 901’065 individual sequences were then chemically synthesised resulting in a synthetic DNA sample, which fully represents the digital bitstream of the album. To enable the mixing of the DNA with the spray can paint and to guarantee information stability, the DNA sequences were encapsulated in synthetic glass fossils (see: http://www.bbc.com/future/story/20130329-tiny-glass-bottles-protect-dna) and then directly added to the spray can. We ensured that every spray can contains at least 0.1 micrograms of the synthetic DNA, which is equivalent to 1 million copies of the album. This is only possible due to the immense data capacity of DNA (about 100 exabytes per gram)”

Klar soweit, oder?

Massive Attack’s 3D, also known as a graffiti artist, said:

“It’s an interesting way to vandalise your back catalogue, although DNA-encoded spray paint is unlikely to be adopted by street artists seeking anonymity”

(via FACT)

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Feine Sahne Fischfilet spielen am 06.11. trotz alle dem in Dessau

Nach der Absage des Bauhauses für Feine Sahne Fischfilet im ZDF spielen die natürlich trotzdem an dem Abend in Dessau. Bämm!

*Urlaubsänderungsantrag ist raus*

Gestern wurde das Konzert von Seiten des Bauhauses abgesagt, nachdem einige Tage zuvor die AfD, die CDU und die lokale Neonaziszene öffentlich Druck ausgeübt hatten, ein Verbot des Konzertes forderten und mit Aufmärschen in Dessau drohten. Dass das Bauhaus einknickte vor dieser rechten Allianz, setzt neue Maßstäbe in Sachen Erbärmlichkeit.

Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Die CDU schüchtert zusammen mit der AFD und Neonazis eine Kultur- und Bildungsstätte ein, um ein Konzert von uns in Dessau zu verhindern.

Sie greifen in Programmentscheidungen von einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt ein. Die CDU in Sachsen-Anhalt betreibt in diesem Punkt nichts anderes als einen Schulterschluss mit AFD und Nazi-Kameradschaften. Es geht hier überhaupt nicht darum, ob man unsere Musik feiert, ob man das feiert was wir machen oder es toll findet, wie wir sind. Vielmehr geht es darum, dass mit solchen Sachen immer weitere Dammbrüche entstehen. Schon jetzt werden in Sachsen-Anhalt so tolle Vereine wie der Miteinander e.V in der gleichen Weise von diesen rechten AkteurInnen angegangen. Wenn man so etwas unwidersprochen lässt, kann man sich schon mal auf die Zukunft freuen und warm anziehen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die CDU mit der AFD koalieren wird.

Dass das Bauhaus Dessau dann auch noch ernsthaft in ihrer Pressemitteilung schreibt, dass sie vor den Nazis einknicken, sinngemäß „bitte, bitte doch keine Auseinandersetzung in diesen Zeiten…“, einfach nur traurig. Die Faschos freuen sich den Arsch ab, dass sie nicht mal mehr aufmarschieren müssen. Einfacher kann man es diesen Leuten nicht machen.

Wenn wir und viele andere Menschen bei jeder kleinen Einschüchterung sich gleich wegducken und jedes Konzert absagen würden, welches die Nazis zur Weissglut bringt, dann würde hier nahezu gar nix mehr gehen.

Die Nazis als Kulturberater… na schönen Dank, wir wünschen viel Spaß in der Zukunft (und sehen die Vergangenheit?).

Gerade Dessau hat mit dem Tod von Oury Jalloh ein wirklich finsteres Kapitel in seiner jüngsten Geschichte, bei dem alles getan wurde, um eine Aufklärung zu verhindern. Diese Tatsache ist ein weiteres Indiz für die in Dessau und Sachsen-Anhalt offensichtlich herrschenden politischen Verhältnisse, die nun auch zu dieser Konzertabsage geführt haben. Das Bauhaus steht jeher für unabhängige Kunst, freie Architektur und hat historisch eine ganz klare antifaschistische Tradition, die von der Stiftung leider nun mit Füßen getreten wird. Das erschüttert uns und ist ein fatales Zeichen.

So genug gemeckert. Als Erstes gibt´s natürlich erstmal noch ein Dankeschön für die kostenlose Promo.

Nun aber Butter bei die Fische: Egal wie… Wir werden am 6.11 in Dessau sein. Wir holen da jetzt nicht U2 nach Dessau oder so‘n Quark. Wir ziehen einfach unser Ding durch und werden uns von diesen Erbärmlichkeiten nicht einschüchtern lassen. An all die coolen Menschen aus Sachsen-Anhalt: Haltet euch den Termin frei!

Versprochen ist versprochen, da kann die CDU, die AFD und die ganzen Jennys aus Köthen kotzen wie sie wollen… Am 6.11 sehen wir uns in Dessau!

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Eine Straßenbahnfahrt durch Leipzig im Jahr 1931

Die ursprüngliche Version dieses Videos war wohl mal eine, die in den 1930gern zur Schulung von kommenden Straßenbahnfahrern in Leipzig eingesetzt wurde. Diese aber war offenbar überzeichnet, weshalb Thomas Wangenheim den ganzen Bums nicht nur der Geschwindigkeit wegen angepasst hat. Und dazu den imho übelst guten Soundtrack beibehalten hat.

Der Originalfilm dieser Straßenbahnfahrt durch das alte Leipzig wurde lt. Leipziger Stadtmuseum zur Ausbildung von Straßenbahnführern aufgenommen.

Leider ist der Film in variierender Bildrate aufgenommen und sehr verwackelt (https://www.youtube.com/watch?v=phkrMz6DCwM). Das unruhige Bild störte und die Menschen liefen oft lächerlich schnell. Um den Realismus zu erhöhen, habe ich den stabilisierten Film anhand vor allem der Gehdynamik der Passanten in der Geschwindigkeit korrigiert. Es sind Anpassungen in 22 verschiedenen Filmabschnitten vorgenommen worden. Sie reichen von 10% bis 45% Verlangsamung und haben den Film um sechs Minuten verlängert.


(Direktlink, via reddit)

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Mutter häkelt Slimer-Kostüm für ihren Sohn

Die Garn-Künstlerin Stephanie Pokorny hat in diesem Jahr ein Slimer-Kostüm für ihren Sohnemann gehäkelt, das im Dunkeln leuchtet. Und ich würde das so auch in meiner Größe anziehen.


(via Laughing Squid)

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