Ein schon älteres Radio Feature anlässlich des Neonaziüberfalls, der am 17. Oktober 1987 auf die Berliner Zionskirche stattfand. An einem Abend, an dem dort Element of Crime spielte. Dazu hatte ich hier schon eine TV-Doku.
Auch in Erinnerung an Silvio Meier, dessen Ermordung sich gestern zum 25. Mal jährte und der dieses Abend in der Zionskirche damals mit organisiert hatte. Lesenswerter Text über ihn.
Als am 17. Oktober 1987 die Besucher eines Punkkonzerts in der Berliner Zionskirche von Neonazis überfallen wurden, konnte nicht mehr verschwiegen werden, dass es auch in der DDR Rechtsextremismus gab.
Eine Analyse zeigte, dass auffallend viele Kinder hoher SED-Funktionäre Neonazis waren. Vier von ihnen sprechen über dieses Thema. Mit zuvor unveröffentlichten MfS-Dokumenten und Interviews mit Rechtsextremismus-Experten beleuchtet der Autor die Hintergründe des oft noch tabuisierten Kapitels DDR-Geschichte.
(Foto: Patryk Witt/ Zentrum für Politische Schönheit)
Ich halte manche Aktionen des Politischen Zentrums für Schönheit durchaus für streitbar. So auch jetzt. Die haben Bernd Höcke nämlich ein eigenes Holocaust-Mahnmal vor die Nase gestellt. So, dass er täglich daran erinnert wird.
Mittwoch früh, 6 Uhr, Bornhagen (Thüringen): Der Lärm von Betonpumpen reißt die AfD-Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke aus dem Schlaf. Sein 500 Jahre altes Pfarrhaus bebt. Als er zum Fenster kommt, zieht er seinen Augen nicht: Direkt vor seinem Haus entsteht ein Ableger des Denkmals für die ermordeten Juden Europas, das im Januar als „Denkmal der Schande“ bezeichnet wurde. Der ehemalige Geschichtslehrer zittert. Seit heute früh um 6 Uhr wird zurückgedacht .
In Höckes „Refugium“ – dem braunen Haus von Bornhagen. Das ZPS jetzt 24 Betonstelen vor dem Haus von Deutschlands größtem Hetzer.
Die Replik des Berliner Mahnmals wurde auf dem Nachbargrundstück Höckes in Thüringen gestellt und über Crowdfunding finanziert. Nun geht es bei Deine Stele weiterhin darum, den Unterhalt für die nächsten zwei Jahre zusammenzubekommen.
Die Aktion in Thüringen geht auf das Konto der Künstlergruppe „Zentrum für Politische Schönheit“ (ZPS). Seit fast einem Jahr wohnen Künstler des ZPS nach eigenen Angaben Zaun an Zaun neben dem AfD-Politiker und beobachten ihn – die Aktionisten hatten sich verdeckt eingemietet. Laut ZPS handelt es sich um „die aufwendigste Langzeitbeobachtung des Rechtsradikalismus in Deutschland“.
„Jetzt grasen Höckes Schafe zwischen monumentalen Scheingräbern“ heißt es in einer Mitteilung der Aktionsgruppe. Und: Das Mahnmal soll wachsen. Für die nächsten zwei Jahre sind für Bau und Betriebskosten 28.800 Euro veranschlagt. Um die Finanzierung des Denkmals zu sichern, hat das ZPS zu Spenden aufgerufen.
(mdr)
„Streibar“ deshalb, weil gefragt werden muss, ob man das Holocaust-Mahnmal für so eine Aktion benutzen sollte/darf und ob die im Vorfeld wohl getätigten Spähmaßnahmen des Zentrums Höcke gegenüber verhältnismäßig sind. Dazu habe ich noch keine abschließende Meinung. Vielleicht kommt die noch.
Quasi die Kinderschuhe der heutigen Verkehrsnavigation. Also irgendwie, wenn auch noch ein bisschen anders. Süß: die damalige Angst vor dem überwachten Autofahrer. „Autofahrer an der Leine“, da versteht der Deutsche keinen Spaß.
Und ich bastel mir mal eben an meinem Aluhut herum. Der Mann meint das offenbar wirklich ernst – und steigt dafür in eine selbstgebaute Rakete. Also echt jetzt. Und es wird einen „kostenpflichtigen“ Live-Stream dazu geben. Oookay…
So will ein Bastler in den USA irgendwann mit einer selbstgebauten Rakete starten und eigenhändig Fotos machen, um zu zeigen, dass die Erde flach ist. Soweit ist es noch nicht, aber am kommenden Samstag will sich Mike Hughes in Kalifornien nun zum zweiten Mal in eine Rakete setzen, die ihn eine Meile (rund 1600 Meter) weit fliegen und dabei 550 Meter hoch aufsteigen soll. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, hat er die Rakete in den vergangenen Jahren aus zusammengesammelten Teilen selbst gebaut und dafür insgesamt rund 20.000 US-Dollar ausgegeben. Hughes ist Chauffeur von Beruf und wird nach eigenen Angaben von „Research Flat Earth“ gesponsert, die sich dem Weltbild einer flachen Erde verschrieben hat.
Auf der ISS haben sie ein kleines Beet angelegt, um zu testen, ob Gemüse im All gedeiht. Mittlerweile ist klar, ja das tut es. Zumindest einige Sorten. Wahrscheinlich gibt es dort oben jetzt häufiger mal Salat.
If you plant it, will it grow (in space)? The answer is yes, at least for certain types of plants. The Vegetable Production System, or Veggie, was first deployed in 2013 and is capable of producing salad-type crops to provide the crew aboard the International Space Station with a palatable, nutritious, and safe source of fresh food. Veggie provides lighting and nutrient delivery, but utilizes the cabin environment for temperature control and as a source of carbon dioxide to promote growth. This image of a red lettuce plant was taken for the VEG-03 experiment in the Columbus Module by the Expedition 53 crew.
Wim Kruiswijk aus den Niederlanden hat ein eher ungewöhnliches Hobby: er sammelt Flaschenposten. Und das seit 34 Jahren. Alle seiner bisher gefundenen Flaschenpostsendungen hat er am Strand von Zandvoort in den Niederlanden entdeckt. Und auch wenn er dort längere Zeit mal nichts findet, ist er bei jedem Fund auf die Überraschung gespannt, die sich beim Öffnen der Post einstellt.
Gestern wurde in Atlanta der schon länger vor sich hingammelnde Georgia Dome
gesprengt. Das könnte tolle Bilder geben, dachte sich wohl auch ein Kameramann des Weather Channels und brachte seine Kamera für den entscheidenen Moment in Stellung – dann fährt ihm ein Bus direkt vor die Linse. Sicher nicht sein bester Tag. Aber was will man von einem Montag auch schon erwarten?
„Bastards!“
„Bus!“
„Jesus get out of the way bus!“
„Are you . . . . . you . . . . AAAARRRRRRGGGGGHHHHHHH!!!!“
„What the . . . [cue bus pressure release noise LOL]!“
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