Pünktlich zur G-20-Woche aus Hamburg: Die großartige Janina meldet sich mit dem ersten Song ihres neuen Albums und einem dazugehörigen Video zurück – und der knallt ganz schön derbe geil. Könnt ihr gerne lauter drehen.
Ich dachte neulich darüber nach, ob die Welt vielleicht eine bessere wäre, wenn jeder, der von auf ihr lebenden, jeden Tag ein bis zwei Stunden Marvin Gaye hören würden. Vielleicht wäre sie das. Vielleicht auch nicht, aber dann hätte man es wenigstens versucht.
Gerade rutscht mir hier ein Marvin Gaye Mix rein, der mich an die Gedanken von neulich erinnert. Und so höre ich den jetzt. Perfekter Sound für einen grauen Sonntagnachmittag.
Ausflüge auf unbekanntem Gelände sind nicht immer ganz ungefährlich. Schon gar nicht, wenn man mit Motorrädern auf aufgegebenen Gleisen unterwegs ist. Noch weniger aber, wenn man auf solchen eine alte Brücke überqueren will, was die Beiden hier vorhatten. Dabei rutscht dann schon der erste mit dem Hinterrad durch die offenbar schon morschen Schwellen. Dann hängt er da – Glück im Unglück – so rum, wobei sein Körper die Kiste hält. Aber keine Zeit Panik, erst mal ein Foto. „I’m holding it all with my balls, get a picture of me. I’m serious.“
Nachdem sich der Fahrer dann aus dem Sattel ziehen konnte, ließen sie die Karre kurz am Lenker zwischen den Schwellen hängen, haben den Lenker abgebaut, das Motorrad abgeseilt, den Lenker wieder angebaut und sind weiter.
Ich mag dieses Format so sehr. Es kann an einem Sonntag kaum etwas geben, was so informativ unterhält wie „Eine lange Nacht“. Und das meistens auch unabhängig vom gewählten Thema. Diesmal geht es um den Highway 61, einem United States Highway, der mit einer Länge von 2553 km von New Orleans bis Wyoming, Minnesota führt. Einmal quer durch die Staaten also.
Der Highway 61 in den USA ist ein Mythos, ähnlich der Route 66. Er folgt weitgehend dem Verlauf des Mississippi und verbindet den industriellen Norden mit dem tiefen, ländlich geprägten Süden, das weiße mit dem schwarzen Amerika.
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Der Highway 61 verbindet das weiße mit dem schwarzen Amerika. Zwei Welten, die sich lange fremd waren und es bis heute sind. Er verbindet Städte, die bedeutend waren in der Bürgerrechtsbewegung, und solche, die berüchtigt sind für Rassenunruhen und Lynch-Morde. Und als schwarze Landarbeiter im 20. Jahrhundert massenhaft aus dem Süden in die industriellen Zentren des Nordens zogen, geschah dies auf Highway 61. Historiker bezeichnen diesen Exodus als Great Migration.
Facebook hat mich vor ein paar Tagen daran erinnert, dass ich vor zwei Jahren in New York war, was ein wenig die Sehnsucht in mir weckte. Jetzt noch dieser Superciut von Filmemacher Sergio Rojo obendrauf und ich hab so richtig Bock, mal wieder in Stadt der Städte zu fahren.
Colin hat sich nach all seinen mitunter durchgeknallten mechanischen Erfindungen jetzt mal der kuscheligen Gemütlichkeit angenommen und eine Decke genäht, die aus einem Auto schnell mal ein Bett macht. Scheint mir bequemer als ein Schlafsack zu sein und macht sich sicher im Winter auch ohne Schlaf in einem alten Auto gut, in dem es durch alle Ritzen pfeift. Und natürlich sollte man sich während der Fahrt nicht dem Schlaf hingeben. Versteht sich ja von selbst.
Ganz am Anfang fehlt mir ein bisschen der Faden, aber ab Händel läuft es dann. Beim zweiten Hören passt dann auch der Anfang wieder. Die Nummer hätte ganz offensichtlich auch schon vor 350 Jahren Spaß machen können. Damals dann ohne Pharrell.
Persiflette hat sich mal durch die Eigenarten der Klassiker gegraben und denen das akustische Kleid von „Get Lucky“ übergezogen. Und das passt. Gut gar. Hinten raus dann Quietschkommode.
Sam Battle hat einen Fidget Spinner auf den Corpus einer alten E-Gitarre geschraubt und dann den Sound über einen Verstärker ausgeworfen. Später klemmt er hinter die Gitarre noch den guten alten MS 20. Sams Art stresst ein wenig, aber die Ideen hier sind schon ganz geil.
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Ein Schwarz-Rot-Goldenes Fan-Ei der AfD
Ralf, AfD-Fan-Ei, der Homosexuelle „abartig“ findet, aber Lesbenpornos mag.
(via Hass hilft)
Manchmal helfen Schellen.
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