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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Für umme: Erased Tapes spendiert Compilation mit Nils Frahm, Kiasmos, Peter Broderick und anderen

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Nettes Neujahresgeschenk von dem Londoner Label Erased Tapes, die eine 11-Track Compilation mit teils unreleasten Tracks for free zur Verfügung stellen. Der Download ist, weil datenintensiv, etwas tricky, aber ich habe das Dingen geladen und hier jetzt im schon dritten Durchlauf. Gefällt sehr. Wer moderne Piano-Sounds und Elektronik mag, kann da so viel nicht falsch machen. User-Account anlegen, auf die Bestätigungsmail warten und schon liegen die Perlen im Download-Körbchen.
(via FACT)

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Pegida im Dunkel

In Dresden trafen sich heute, nachdem der Pegida-Marsch dort in der letzten Woche nicht stattfand, wieder 18.000 Menschen um gegen die vermeintliche „Islamisierung des Abend“brotes zu demonstrieren. Oder so etwas in der Art. Bundesweit wurden von Anhängern des montäglichen Marschierens für heute ebenfalls Demos dieser Art angemeldet. Unter anderem in Köln, Hamburg, Berlin und in Stuttgart. Nirgendwo sonst fanden sich auch nur annähernd so viele Pegida-Anhänger wie in Dresden. Nicht mal in der Summe kämen sie annähernd auf die in Dresden 18.000.

Dafür, und das ist viel wichtiger, fanden sich in den anderen Städten allerhand Gegendemonstranten ein, um ein klares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu setzen. Aufstand der Anständigen nannte René das recht treffend. Aufstand der Zivilgesellschaft fände ich in dem Kontext auch passend.

So standen in Berlin wohl über 5000 Menschen 450 Bärgedianern gegenüber, so dass diese ihre Route wohl nichtmal antreten konnten. Zudem wurde die Beleuchtung am Brandenburger Tor abgeschaltet. Man wolle einer Kundgebung wie der BäGiDa an einem so geschichtsträchtigen Ort keine Kulisse bieten, hieß aus der Kulturverwaltung des Berliner Senats. Auch die Siegessäule blieb dunkel.

In Köln blieben die Lichter aus. Sowohl Private als auch öffentliche Einrichtungen ließen neben dem Kölner Dom ihre Lichter aus.

Die Kölner Innenstadt blieb während der geplanten Demonstration von Pegida dunkel. Für mehrere Stunden sollte die Außenbeleuchtung des Kölner Doms abgeschaltet werden, um ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Auch das Rathaus, mehrere Kirchen und weitere historische Gebäude knipsten das Licht aus.

Der Stromversorger Rhein-Energie kündigte an, die Kölner Brücken und die Altstadt für die Dauer der Demonstration in Absprache mit der Stadt nicht anzustrahlen. Die Industrie- und Handelskammer verdunkelt ihr Treppenhaus in ihrem Hauptsitz in der Innenstadt ebenfalls. Erst wenn der Kölner Pegida-Ableger Kögida seinen Zug durch die Stadt beendet hat, sollen die Lichter wieder angehen.
(SpOn)

Aber auch dort lief die Ansammlung von 500 Leuten nicht los. Der Umzug wurde eine Stunde nach Beginn vom Veranstalter abgesagt. Es waren wohl auch dort eine Überzahl von Gegendemonstranten am Start, die keinen Platz lassen wollten für Menschenfeinde.

In Stuttgart standen wohl 5000 Menschen auf der Straße um sich Pegida in den Weg zu stellen, in Hamburg waren es mehr als 1000, in Münster wohl Tausende.

In Rostock sind unter dem Motto „Willkommen im Abendland! Rostock für alle“ rund 800 Menschen für Offenheit und Toleranz auf die Straße gegangen. Sie demonstrierten gegen eine für Montag kommender Woche geplante Pegida-Demonstration in Rostock, die den Namen Rogida tragen soll.

Bleibt halt Dresden. Manch einer macht sich schon seine ganz eigenen Gedanken, wie mit diesem Umstand umzugehen sei und bringt Vorschläge an den Regierungssprecher:

Das wäre allerdings zu einfach, denn auch dort blieb das Licht der Semperoper wieder aus. Von dort dürfte auch die ursprüngliche Idee kommen, machen die das schon seit Wochen so. Außerdem gab es auch dort wohl eine Gegendemo mit gut 4000 Teilnehmern, die ihr eigenes Licht mitbrachte.

Das beweist, dass auch Dresden noch nicht verloren ist.

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15 Länder in drei Jahren, timelapsed

Kien Lam hat in den letzten drei Jahren 15 Länder bereist und so wie früher immer alle ganz viele Fotos von ihren Reisen mitgebracht haben, hat er vor Ort jeweils kurze Timelapse-Videos gemacht, die er hier in einen Clip geschnitten hat. Das ist der wahrscheinlich kurzweiligste Urlaubsdia-Vortrag, den ich je gesehen habe.

Over the last 3 years, I’ve traveled through 15 countries and captured a series of photographs in almost every city I visited, compressing several minutes to over an hour’s worth of real time and movement into a few seconds of video. From Burning’s Black Rock City to celebrating the Holi Festival of Colors in India, the world is just a damn beautiful place.

https://vimeo.com/115832476
(Direktlink)

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Ein Cartoon-Charakter auf einem Skateboard in der realen Welt: Gabriel In The Dreamscape

Und eine Katze im Studio. Klasse animiert von Eric Lerner.

This introduction showcases Gabriel’s world and some of my ideas of what is possible within it. If you are curious / excited about Gabriel and the potential of his world, you can help make future videos a reality by sharing this video; the more exposure it gets, the more it helps me convince the right people to invest in expanding Gab’s universe. Your support is really appreciated!


(Direktlink)

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Auf Streife mit der Volkspolizei im Prenzlauer Berg


(Direktlink, via Jens)

Lange bevor die Privaten Formate wie Toto & Harry ins Leben riefen, ließen sich diese beiden Volkspolizisten bei ihrem Dienst im Prenzlauer Berg mit der Kamera begleiten. Besonders schön daran, die alten Aufnahmen des Alltags in den Straßen. Ich schätze mal, dass diese in den späten 80ern gemacht wurden.

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Der weiße Hai als Babybett

Ich weiß nicht, was genau dieses Bett mit dem Kind macht. Könnte sein, dass dieses Haie später nicht so gerne mag, hoffe aber, dass die Assoziation zum heimeligen Bettchen hier schwerer wiegt als das aufgerissene Maul des Hais.

Vielleicht könnte das auch irgendwer einfach mal auch in groß bauen.


(von reddit, via Like Cool)

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