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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Aushänge zur kostenlosen Sperrmüllsammlung auf der Route der Nazi-Demo am Samstag in Kreuzberg aufgetaucht

Am Samstag wollen mal wieder Nazis durch Berlin marschieren. Die Berliner NPD will im Vorfeld des Wahlkampfs zum Europaparlament einen Aufmarsch unter dem Motto “Gegen die Kreuzberger Verhältnisse – Kreuzberg braucht wieder Sicherheit, Recht und Ordnung” durchführen. Die von den Knetbirnen beantragte und nun auch genehmigte Route führt durch Berlin Kreuzberg. Und genau dort sind nach Bekanntwerden der Route Aushänge der BSR aufgetaucht, die dazu aufrufen, entlang der Route seinen Sperrmüll auf die Straße zu stellen. Er würde dann kostenlos von der BSR abgeholt und entsorgt werden und so. ;) Ich mag diese Idee sehr. Andere wohl eher weniger.

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Diese Aushänge gibt es allerdings auch in viel schickerem und noch mehr Vertrauen erweckendem Orange. Also ich würde meinen Sperrmüll ja rausstellen.

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QR-Code auf FDP-Wahlplakat führt zu Pornofilmchen

In Berlin haben Unbekannte den QR-Code eines Wahlplakates von Alexandra Thein, FDP, überklebt. Dieser Code sollte eigentlich zu einem Wahlwerbespot der Politikerin führen. Wer sich allerdings über den QR-Code verbinden ließ, landete im Zweifelsfall bei einem Sexfilm mit dem Titel „Liebe kennt keine Grenzen“, dem Motto auf Alexandra Theins Plakat. Irgendwer hat einen eigens dafür neu generierten Code über den originalen geklebt und die Nutzer des selbigen quasi umgeleitet.

22 Minuten ist der Film lang, er trägt ebenfalls den Titel „Liebe kennt keine Grenzen“, geht aber in eine etwas andere Richtung: Der Streifen zeigt Frauen und Männer beim Gruppensex.
(NOZ)

Warum das nun auf einem personalisierten, und nicht auf einem allgemeinen Partei-Plakat geklebt wurde, ist nicht ganz klar, würde die Aktion aber um einiges geiler machen, auch wenn der Slogan dann womöglich nicht ganz einem Filmtitel entspräche. Für mehr falsche QR-Codes auf allen Partei-Plakaten.

Hier das Theins Plakat im Original.

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Beruflich umorientieren? Kein Problem. Einsiedler/in per Stellenanzeige gesucht

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(Das Häuschen des Waldbruders in der Verenaschlucht, Foto unter CC von IqRS)

Endgültig genug von dem ganzen Schmodder hier? Keine Lust mehr auf die digital zivilisierte Welt? Und überhaupt, diese Welt! Endlich weg hier? Kein Problem, die Gemeinde Solothurn in der Nordwestschweiz sucht zum 01. Juli per Stellenausschreibung einen Einsiedler oder eine Einsiedlerin für die Einsiedelei St. Verena in Rüttenen. Zu den Aufgaben gehören neben Hauswart- und
Sakristanendiensten auch der Kontakt zu den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern.

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Neben dem Job könnte man dort ein wohl ruhiges Leben führen, Mobilfunkempfang gibt es keinen und überhaupt scheint das Aufkommen an Menschen dort durchaus überschaubar. Und schön scheint es in dieser Schlucht auch zu sein, wie dieses Video zeigt. So ein bisschen Bock hätte ich ja schon.


(Direktlink, via SpOn)

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Prinzessin Anna aus „Frozen“ in GTA IV

Ich hatte am Wochenende das Vergnügen „Frozen“, der hier ja „Die Eiskönigin“ heißt, sehen zu können und war durchaus positiv überrascht. Ich mag den Film, wenn man als Erwachsener davon sprechen kann, aktuelle Kinderfilme zu mögen. (Ich liebe Tinkerbell!) Diese werden, so habe ich den Eindruck, mittlerweile ohnehin so konzipiert, dass sich auch die mitsehenden Eltern gut unterhalten fühlen. Aber darum geht’s gar nicht.

Es geht um diese Mod, die Prinzessin Anna von Arendelle in GTA IV ausflippen lässt. Könnte man auch mal wieder spielen.


(Direktlink, via Like Cool)

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Selfie from Space

US-Astronaut Rick Mastracchio hatte gestern einen Außenbordeinsatz, den er von der ISS aus antrat. Dabei machte er dieses Selfie von sich. Selfie from Space. Das dürfte gemessen an der Einzigartigkeit der Location in naher Zukunft nur schwer zu toppen sein. Einen Geo-Tag dafür gibt es meines Wissens bisher nicht.

Und Mastracchio schickt über seinen Twitter-Account überhaupt regelmäßig ziemlich geile Fotos von dort oben.

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(via DLR)

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Wenn Drohnen musizieren: Flying Robot Rockstars

Es sind immer die Ideen, auf die erstmal nur einer kommen muss. Und dann muss er wissen, wie es diese umzusetzen gilt. So wie hier.

KMel Robotics presents a team of flying robots that have taken up new instruments to play some fresh songs. The hexrotors create music in ways never seen before, like playing a custom single string guitar hooked up to an electric guitar amp. Drums are hit using a deconstructed piano action. And there are bells. Lots of bells.


(Direktlink, via René)

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Fünf Stunden im Watergate mit Alex Niggemann und die Sache mit dem Warm Up

Vorneweg: das ist einer der besten Mixe, die ich seit langem gehört habe. Er läuft hier ohne Skipping heute schon zum zweiten Mal durch und ist wirklich absolut fabulös.

Ich persönlich mag es sehr gerne, das Warm Up für eine lange Nacht zu gestalten. Man kann da nichts kaputt machen, keine schon vorher geweckten Erwartungen zerstören und man kann dem Abend seinen ganz eigenen Spin geben. Vorausgesetzt, alle Anwesenden lassen sich darauf ein. Man kann natürlich auch alle schon nach Hause schicken, bevor die Nacht überhaupt begonnen hat, aber das ist mir zum Glück noch nie passiert, auch wenn Andre Langenfeld mich und Rudi mal als „Arschlöcher“ beschimpfte, weil wir mit einer ziemlich derben Version von Burials „Archangel“ unser Warm Up abschlossen und darauf hin sein CD-Player streikte. Konnten wir nichts für und tut auch nicht wirklich viel zur Sache. In der Regel ist es toll, das Warm Up spielen zu können. Natürlich hat die Peak Time auch ihre Vorteile, aber Warm Up bleibt nun mal Warm Up. Wie auch immer.

Das Groove Magazin hat gerade einen fünfstündigen Mix von Alex Niggemann am Start, den dieser Ende März im Berliner Watergate spielte und für den er eben auch selber warmuppte. Vorne enorm zurückhaltend und hinten raus dann die Tanzschuhe fordernd. Riesending, wirklich. Und weil genau das eben Thema ist, haben sie ihm ein paar wenige Fragen auch zum Thema Warm Up und so gestellt. Das liest sich sehr nachvollziehbar, aber eigentlich spricht der Mix auch schon so für sich.

Diese fünf Stunden waren mehr oder weniger geplant. Ich hatte bei den Jungs vom Watergate schon mal anklingen lassen, dass ich auch gerne meine eigenes Warm-up spiele. Dass sie dann so schnell Ernst machen, war dann schon etwas überraschend. Mal gucken, vielleicht werden es nächstes Mal sechs oder sieben Stunden. (lacht)

Wie unterscheidet sich die Vorbereitung auf solch ein langes Set von einem zweistündigen Auftritt? Was ist dabei die größte Herausforderung für dich?

Die Vorbereitung ist definitiv eine komplett andere, wenn ich selbst mein eigener Warm-up-DJ bin. Das ist für mich eine besondere Gelegenheit die Leute fünf Stunden lang auf eine Reise zu schicken, ohne dass diese unterbrochen wird. Wenn jemand anderes für dich das Warm-up spielt, weisst du nicht, welche Art von Musik er wie spielt. Langsam und ruhig, schnell und ruhig, hart aber langsam, melancholisch aber treibend oder einfach deep: Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten und nicht immer bilden diese die perfekte Symbiose zum eigenen Set.


(Direktlink)

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Im Wingsuit durch Gebirgsschluchten

Meines Erachtens sind diese Tüpen* völlig wahnsinnig. Womöglich sind wir uns da einig. Aber ich mag es voll gerne, ihnen bei ihrem fliegendem Wahnsinn zuzusehen. Womöglich sind wir uns auch da einig.

Scotty Bob Morgan (or ‚Robert‘ as it says on his birth certificate) is a wingsuit flyer who has made a name for himself as a proximity flyer, that is, someone who gets as close as possible to the ground, trees, cliffs, other wingsuit flyers, and/or various other things that might kill him if he hits them while flying.

The following is a selection of his flights from around the United States over the last year. If you put the video in full screen, you can actually feel your fingers scraping the cliff-side and the tops of the trees.


(Direktlink, via Deepgoa)

*Und Tüp immer mit „ü“.

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