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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Eine Kreuzung in Addis Abeba

Als die Mauer damals weg war und an den Wochenenden die Berliner „Buletten“, wie unsere Alten sie immer scherzhaft nannten, einen motorisierten Ausflug ins neu zu erschließende Umland wagten, wurden viele von denen immer belächelt, weil sie an Kreuzungen, die keine Ampeln hatten, nie genau wussten, wie sie fahren sollten. Also standen manche so lange an einer Kreuzung, bis kein anderes Autos vor ihnen mehr fahren wollte, um dann diese Kreuzung im zweiten Gang zu nehmen. Viele der alten Ossis lachten darüber immer gerne, was natürlich böse war, mir allerdings als durchaus plausibel erschien. Mein Vater meinte damals immer zu mir, „Junge, wenn in Berlin eines Tages mal alle Ampeln ausfallen, steht die ganze Stadt still.“ Ich glaubte ihm. Ich muss heute häufig daran denken, wenn ich sehe, dass wieder mal eine Ampelkreuzung gegen einen Kreisverkehr getauscht wurde. Hihi.

Allerdings geht das woanders auch ganz ohne Ampeln, worauf ich nämlich eigentlich hinaus wollte. Der Meskel Square in Addis Abeba ist das Verkehrsnervenzentrum der Hauptstadt Äthiopiens. Wie es hier aussieht, geht das da ein paar Minuten ohne Unfälle. Wie das im andauernden Verkehr aussieht, weiß ich nicht. Ich kenne da keine Statistiken, aber vermutlich wäre jeder deutsche autofahrende Großstädter überfordert und würde so lange warten, bis kein anderes Autos vor ihm mehr fahren will.


(Direktlink, via reddit)

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Filburt – Exclusive Nightflight Guest Mix – 22.04.14

Der Tobi kann heute nicht, und bat mich deshalb, den wöchentlichen Beitrag zu seinem Nightflight Guest Mix auf Radio Fritz für diesmal zu vertextlichen. Mach‘ ich.

Dieser Mix kommt diese Woche, wie immer exklusiv, vom aus Leipzig stammenden Filburt, von dem ich bisher – Asche auf mein Haupt – noch nicht ganz soviel gehört habe. Das wird sich nach diesem Mix allerdings ganz sicher ändern. Deep House ist ja heute mittlerweile sone Sache. Proklamieren tun den gerne viele für sich, so richtig mit Seele und vor allem mit House klappt das allerdings nicht immer bei allen. Auch wenn nur „Deep House“ hier wohl zu kurz greifen würde. Ich steh‘ ja drauf, wenn es hin und wieder organisch klingt und wenn auf den 4totheFloor-Rhythmen kleine Melodien umhertanzen. So wie hier. Und das ganz ohne in einer kitschigen Karamell-Pop-Soße zu ersaufen.

Frühlingshaft klingt diese Stunde, mit einem Auge schielt sie gar schon auf saftige Barfuß-Wiesen, die die sommerlichen Open Airs im besten Falle hergeben. Mit Pusteblumenschirmchen, die einem beim lächelnd Tanzen auf der Nase kitzeln. Hach!

Filburt allerdings ist nicht nur als DJ unterwegs. So betrieb er den schon den Leipziger Plattenladen Freezone Records und ist heute Inhaber des Liebhaberlabels O*RS, die immer noch auch mit Kassetten rummachen und dabei ganz großartig aussehen.


(Direktlink)

Tracklist:
01. Jacob, Mikesh & Filburt – At The Ranch – Permanent Vacation
02. Thomas Scholz – Mimesis (Rampue Remix) – O*RS
03. Bell Towers* – Territory – Public Possession
04. Evol Ai – Dark Disco – Compost Disco
05. Ron Deacon – Give (Lowtec Remix) – RDF MUSIC
06. Daniela La Luz – Have You Ever – Rawax
07. Downtown Party Network – Call On Me – Dirt Crew Recordings
08. Baru – Take A Look (Filburt´s O*RS Rebuild ) – Kick The Flame
09. Benjamin Röder & Max Josef – Sugar Steady – BR01
10. Madmotormiquel – Daddy are you proud – Acker Records
11. Tonic Edits Vol. 1 – Your Love (Black Loops Rework) – Toy Tonics
12. Lounge 44 – Good4Soul – Uncanny Valley

Hier findet Ihr…

… die komplette Playlist der Sendung.
… alle bisherigen Mixe noch ein mal zu Nachhören.

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Bärenschlafsack

Vergesst Vaude, Jack Wolfskin, The North Face, Mammut und wie die Outdoorausrüster noch so alle heißen mögen. Keine Schlafsäcke mehr von keinen von denen. Die Künstlerin Eiko Ishizawa nämlich fertig jetzt Bärenschlafsäcke, die einst als einmaliges Kunstobjekt gedacht waren in Mini-Serie. Blöd nur, dass sie ob der kompletten Handverarbeitung davon nur sieben in diesem Jahr schafft. Blöd auch, dass das Ding mit $2,350 noch teurer als die Modelle der all oben Aufgezählten ist. Trotzdem schöner.

Sleeping-Bear-Bag-bBy-Eiko-Ishizawa-1


(via Gizmodo)

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Mix: Nightmares on Wax presents Wax Da Box

George Evelyn aka Nightmares on Wax ist der am längsten veröffentlichte Künstler auf Warp. Deshalb wird am 13.06. genau eine Compilation erscheinen, die sich ganz dem Schaffen von Nightmares on Wax widmen wird.

Warp feiert das 25 jähriges Nightmares on Wax – Jubiläum mit der Compilation N.O.W. IS THE TIME.

N.O.W. IS THE TIME beinhaltet Highlights, Raritäten (wie zB die collaboration mit De La Soul) , Remix Klassiker (zB von LFO und Mr Scruff), neue Remixes (zB. von Morgan Geist, Optimo, Loco Dice, Special Request, Ashley Beedle) und N.O.W. Klassikern. Tracklisting folgt.

N.O.W. IS THE TIME wird als 2xCD, als extended ‚Deep Down‘ box set edition mit 2CD set + 2 vinyls mit Raritäten, Remixes, Klassikern und neuen Tracks, sowie einem Buch mit liner notes, photos, interviews und allen Digitalen Formaten veröffentlicht.

Welch Zufall, dass ein paar Wochen vorher mal wieder ein Mix von ihm im Netz auftaucht. ;) Außerdem ist Nightmares on Wax Teil des Line Ups des im Mai erstmalig in Berlin stattfindenden XJazz Festivals. Nicht nur das wäre ein Grund dafür, dort hinzugehen.


(Direktlink, via Soulguru)

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Blog-Kommentare und die Meinungsfreiheit

Ich habe ja dazu einen ganz eigenen Standpunkt, den ich hier irgendwann im letzten Jahres schon mal näher ausführte. Nur weil ich hier bestimmte Kommentare nicht haben will, heißt das noch lange nicht, dass ich Fan von Zensur oder von der Einschränkung der Meinungsfreiheit wäre. Ich will nur hier bei mir nicht jeden Bullshit stehen haben. So wie jeder auch nicht jede Knetbirne bei sich zu Hause über alles und jeden so schwadronieren lassen möchte, wie es einem selber gegen den Strich geht. Klar.

Seitdem steht hier weit weniger Müll drin, auch weil ich eben nicht mehr alles freischalte. (Irgendwann werde ich eine extra Seite mit den Kommentaren machen, die es hier leider nicht geschafft haben. Dann, wenn meine Zeit es zulässt.)

Derweil hat Florian Freistetter hier einen sehr lesenswerten Artikel über Kommentare und die Meinungsfreiheit geschrieben, den ich so unterschreiben würde: Gelöschte Kommentare sind keine Zensur: Was ist “Meinungsfreiheit”?

Ich habe sehr viele Meinungen zu sehr vielen Themen – aber ich habe deswegen zum Beispiel nicht das Recht, meine Meinung auch in der “Tagesschau” verkünden zu dürfen oder meine Meinung in einem Leitartikel in der FAZ zu veröffentlichen. Ich kann zwar der Chefredaktion einen Brief schreiben und sie bitten, meine Meinung zu publizieren. Aber wenn sie das ablehnt, dann ist das keine Einschränkung meines Rechts auf freie Meinungsäußerung. Ich kann meine Meinung ja weiterhin äußern – aber niemand ist verpflichtet, sich meine Meinung auch anzuhören…

[…]

Wenn ich zum Beispiel hier jemanden – aus welchen Gründen auch immer – rauswerfe und Kommentare lösche, dann mag das höchstens unhöflich sein. Mit “Meinungsfreiheit” hat das aber nichts zu tun. Was diverse Leute natürlich nicht abhält, laut “Zensur!!” zu schreien, wenn sie hier in meinem Blog nicht das sagen dürfen, was sie sagen wollen (und ihnen dabei anscheinend nicht bewusst ist, dass niemand sie daran hindert, ganz einfach ihr eigenes Blog aufzumachen und darin all das zu schreiben, was sie schreiben wollen).

Kurz aber bündig erklärt das auch diese Grafik, die Randall Munroe für xkcd formuliert und die von Anatol Stefanowitsch ins Deutsche übertragen wurde. Passt.

xkcd_freespeech


(Grafik unter CC von xkcd, Text unter CC von Anatol Stefanowitsch)

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Mikro-Roboter, die Größeres bauen

Die kleinen Bots hier könnten auch Insekten sein, sind es aber nicht. Sie wurden entwickelt um, ähnlich wie Ameisen, größere Strukturen zu bauen und das sieht schon irgendwie spooky aus. Also gemessen an dem Umstand, was man mit den kleinen Dingern sonst noch für Dinge tun könnte.

SRI International is creating coordinated systems of tiny ant-like robots that can build larger structures. The aim is a swarm of magnetically-controlled bugbots that could construct electronic devices, conduct chemistry for lab-on-a-chip applications, or do other micro scale manufacturing. It’s part of the US Department of Defense’s „Open Manufacturing“ program.


(Direktlink, via BoingBoing)

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