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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Mat Chiavaroli – Exclusive Nightflight Guest Mix – 07.01.14

Hallo zusammen…

die Weihnachtspause ist vorbei und ich poste nun wieder jeden Dienstag hier beim Ronny auf dem Blog den exklusiven DJ-Mix, der die Nacht zuvor in meinem Nightflight auf Fritz lief.

Und das Jahr geht auch schon gut los, denn heute gibt’s hier an dieser Stelle den Mix eines Italieners, auf den ich vor einigen Jahren mal bei Soundcloud gestoßen bin und den ich damals auf meinem Label Two Tracker signen wollte… dazu ist es aber nie gekommen, doch das ist eine andere Geschichte.

Der Kontakt zu Mat ist dann irgendwie auch abgebrochen, bis ich Ende letzten Jahres feststellte, dass er inzwischen auf Quintessentials veröffentlicht. Also fragte ich mal nach, wie’s denn aussieht mit nem exklusiven Mat Chiavaroli Mix für’s Radio… er sagte JA und hier ist das Kunstwerk… 60 Minuten vollgepackt mit klassischem soulig-warmem House, der einen leichten Hang zum Disco aufweisen kann und seine Mitte irgendwo zwischen Chicago-Detroit und der italienischen Adria findet.

Und jetzt: Mat Chiavaroli in the mix!

Bis nächste Woche,
Tobi


Direktlink

Tracklist:

01. Soulphiction – Lone Sun – Roundabout Sounds
02. Creative Swing Alliance – Yeah – MCDE
03. Jay Daniel – Brainz – Sound Signature
04. Kid Culture – Chord Chaser – 20:20 Vision
05. LCD Soundsystem – 45:33 (Theo Parrish Remix) – DFA
06. Lenny White – Time (Volcov Edit) – Elektra
07. Vin Sol & Matrixxman – Deep Laundry – Soo Wavey Records
08. Marcello Napoletano – I’m Sorry But I’m House Ur Not – Mathematics Recordings
09. Hunee – Like Dat – Rush Hour Recordings
10. Kez YM – Sneak Into You – City Fly Records
11. Andres – Second Time Around – La Vida
12. Kez YM – Late Night Remedy – City Fly Records
13. Glenn Underground – Servants Jaz House – Peacefrog Records

Hier findet Ihr…

… die komplette Playlist der Sendung.
alle bisherigen Mixe noch ein mal zu nachhören.
… und hier nochmal die komplette Sendung im Loopstream zum nachhören.

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Kiloweise Kokain in Bananenkisten Berliner Aldi-Märkte

Einige Berliner Aldi-Filialen hatten heute etwas sehr Außergewöhnliches in der Obst-Auslage. Etwas, von dem im letzten Wochenprospekt überhaupt keine Rede war: Koks. Insgesamt wohl bis zu 140 Kilo.

Man vermutet Zustände wie in der DDR. „Haben se noch was von die Bananen da?“

In mehreren Geschäften der Discounter-Kette Aldi in Berlin haben Fahnder das Rauschgift Kokain sichergestellt. Ein Polizeisprecher sagte dem rbb am Dienstag, rund 100 Kilogramm des weißen Pulvers seien in zwei Filialen in Köpenick gefunden worden, die übrige Menge in Märkten im Westteil der Stadt.

In Medienberichten ist von insgesamt 140 Kilogramm Kokain die Rede.

Vermutlich fehlen nun irgendjemandem da draußen 140 Kilo Kokain. In dessen Haut, der dafür verantwortlich ist, möchte ich nicht stecken. Wenn derjenige das überhaupt noch tut – in seiner Haut stecken.

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Seit über 20 Jahren verlassen: Das kleine Haus im Wald – ein Jugendfilmprojekt

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Ich hatte im Rahmen meiner Arbeit im letzten Jahr die Gelegenheit ein Projekt von Jugendlichen begleiten zu können, welches diese für das Jugendprogramm „Zeitensprünge“ durchgeführt hatten. Dieses Jugendprogramm wird von der Stiftung Demokratische Jugend durchgeführt und bietet Jugendlichen in den ostdeutschen Bundesländern jährlich die Möglichkeit, ihre unmittelbare Region zu erforschen.

Am Ende sollte in diesem konkreten Fall hier ein kurzes Video und eine kleine Fotoausstellung über ein Haus entstehen, das in einer Waldgemeinde im Süden von Berlin seit über 20 Jahren leer steht und mittlerweile dem Verfall preisgegeben wurde: Das kleine Haus im Wald. So ein Haus wirft ja Fragen auf. Warum wohnt da keiner mehr? Wer hat da mal gewohnt? Wem gehört es heute und warum? Die Recherchearbeiten sollten Antworten geben, was sie – zumindest zum Teil – auch taten. Daran gearbeitet wurde von April bis November 2013. Präsentiert wurde die Arbeit auf dem Brandenburger Geschichtstag 2013.

Hier ist das Video.


(Direktlink)

Hier ein paar der Ausstellungsfotos, alle weiteren davon nebst allen dazu relevanten Informationen auf der Projektseite.

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Unbekanntes Flugobjekt über Bremen

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(Symbolfoto, unter CC von Thierry Fanovan)

Oh. Über Bremen ist gestern Abend irgendwas hinweggeflogen, von dem man bis heute nicht ganz genau weiß, was genau das wohl gewesen ist. Das irgendwas hat sogar für Unregelmäßigkeiten im Flugverkehr gesorgt.

„Wir wissen immer noch nicht, was das war. Aber es war was da“, sagte ein Sprecher der Polizei in Bremen. Möglicherweise könne es sich um ein drohnen- oder ballonartiges Fluggerät gehandelt haben, das insgesamt drei Stunden lang den Flugverkehr im Raum Bremen störte. Der späte Flug aus Frankfurt wurde gestrichen. Weil deshalb die Maschine fehlte, wurde auch der erste Flug von Bremen nach Frankfurt am Dienstagmorgen abgesagt. Eine Maschine aus München wurde nach Hannover umgeleitet. Ein Flugzeug aus Paris wurde in einige Warteschleifen geschickt, bevor es landen durfte.

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Katz und Maus spielen im Gefahrengebiet

Während sich Frau Burmester auf SpOn auf wenig amüsantere Art, als sie wahrscheinlich denkt, Gedanken darüber macht, wie man in Hamburgs Gefahrengebiet denn nun in die Fänge der Polizei geraten kann, haben es zwei junge Frauen wohl einfach mal darauf angelegt.

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„Ich und eine Freundin spazierten heute bei dem schönen Wetter warm angezogen und mit einem schwarzen Tuch vorm Gesicht (es ist ja schließlich Winter) durch das Hamburger Gefahrengebiet. Weil zwischendurch die Sonne rauskam trugen wir außerdem eine Sonnenbrille um unsere Augen vor dem gefährlichen UV-Licht zu schützen.
In unseren Taschen führten wir allerhand nützliche Sachen mit uns mit, auf die bei einem Spaziergang nie zu verzichten ist: Sozialistische Literatur, ein Märchenbuch, Sexspielzeug, Panzertape, Reizunterwäsche, Kondome, eine Banane, Fünf-Freunde-Kassetten, Rettungsdecken, Landkarten, Feuchttücher, Schnur, Schokolade und in kleine Tütchen abgepackte getrocknete Petersilie und Algenpulver, sowie einen Beutel mit Katzenscheiße.“

Und natürlich sind die „Erfolgschancen“ unter diesen Umständen mehr als nur hoch:

„Weil uns die verstärkte Präsenz der Gesetzeshüter etwas verschreckte, sind wir immer ein bisschen schneller gegangen wenn wir sie hinter einer Ecke auftauchen sahen, oder haben auch mal spontan unsere Richtung gewechselt und haben kleine Sprints eingelegt, um ihnen nicht zu nahe kommen zu müssen.
Komischer Weise hat das ihre Aufmerksamkeit auf uns gelenkt, und schon bald hatten wir eine grüne Wanne auf unseren Fersen. Vor Angst flüchteten wir in den beschaulichen Florapark. Als wir auf der anderen Seite wieder herauskamen wartete besagte Wanne schon auf uns. Wir liefen den Bürgersteig in die andere Richtung davon, so dass die Wanne aufwendig wenden musste und uns dann mit Vollgas verfolgte. Sie musste dann falschherum in eine Einbahnstraße fahren um unsere Flucht zu stoppen. Fünf schwer bewaffnete Cops sprangen aus dem Wagen, liefen uns nach, packten mich am Rucksack damit ich stehen blieb und umstelle uns. Sie nahmen unsere Personalien auf. Als wir nach dem Grund für die Kontrolle fragten, sagten sie, es handele sich um Routinekontrollen, weil wir uns in einem Gefahrengebiet befänden. Auf die Frage, wieso wir denn vor Ihnen weggelaufen wäre sagten wir, dass uns so schwer bewaffnete Leute Angst machen würden.“

Ich kann mir schon vorstellen, dass das so funktioniert, ja.
(Danke, Thomas!)

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Aphex Twin – Rhubarb (James Devane Acoustic Version)

Aphex Twins „Rhubarb“ gehört im Original mindestens zu den mir zehn liebsten Tracks aller Zeiten. Ich mag die Nummer so sehr, dass ich mir vorstellen kann, dass sie irgendwann auf einem billigen Plastikrekorder dudelt, während das, was von mir mal übrig bleibt, unter die Erde gebracht wird, von wo aus ich dann in die ewigen Jagdgründe einziehen werde.

Marc hat heute eine für Netzverhältnisse schon staubalte Akustikversion der Nummer gefunden, die James Devane schon vor über vier Jahren ins Netz gestellt hatte. Natürlich hatte die damals dann Ryan schon auf ASIP, ich hörte sie dennoch heute Abend zum ersten Mal. Und zum zweiten und zum dritten und zum vierten und noch weiter. Lieblingsweltschönst.


(Direktlink)

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