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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Das vielleicht geilste Fotoalbum im Netz: The Internet K Hole

Ich bin mir ziemlich sicher, dass The Internet K Hole irgendwann schon mal im Reader hatte, dann war es irgendwann weg und mir ist es gar nicht aufgefallen. Jetzt allerdings, wo ich mich seit fast einer Stunde wieder da durch klicke, verstehe ich gar nicht, warum ich es nicht vermisst habe. Die von unterschiedlichsten Menschen privat festgehaltene Dokumentation von verschiedensten Jugend- und Subkulturen mindestens zwei Jahrzehnte. Skater, Rocker, Punks, Punks, Punks, Gothics, Partys, Unmengen an Alkohol, Drogen, Porno, B-Boys. Und manchmal auch Katzen.

Irgendwie wirkt das Teil in der Summe wie ein eingefrorenes Lebensgefühl derer, die heute schon locker fünf Jahrzehnte hinter sich haben. Wie ein Familienalbum sämtlicher abgelichteter Freaks. Großartig! Die Minuten klicken sich da ganz schnell weg und ich hoffe, dass aus der Jetztzeit mehr von der Jugend übrig bleiben wird als Fratzengulasch-Poserfotos aus Großraumdiskotheken, die bei vielen der Jungen die Facebookpinnwände dominieren.

Jede Generation sollte sein Internet K Hole haben. Ja, das sollte sie.
(via René)

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Große Bälle zu bunt berühren

Ziemlich abgefahrene Installation des aus Tokyo stammenden Künstlerkollektivs teamLab. Die riesigen schwebenden Bälle wechseln bei Berührungen die Farbe, in der sie leuchten. Die Teile kommunizieren kabellos miteinander und senden ein „Farbe-wechsel-dich-Signal“, so dass das Licht durch die Räume zu fließen schein. Extratoll! So was würde ich ja dann gerne auf den Sommer-Festivals sehen wollen.

The balls send color information to other balls which in turn spread the information to other balls, changing all the balls to the same color. The piece is a metaphor for the internet and globalization in general. People act as intermediaries for information which so quickly travels via the internet globally, transforming the world in an instant and unifying at the same time.


(Direktlink, via CollabCubed)

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Ein Mix für den Hängemattenmittwoch: FC Shuttle vs DJ Systolische Phase

Ich kriege am Tag 5-10 Mails mit irgendwelchen Links zu irgendwelchen Mixen. Jeden Tag. Ich kann die gar nicht alle hören, ich kann die meistens nicht mal anklicken, mir fehlt dafür dann doch meistens die Zeit. Wenn ich sie dann aber doch mal habe, klicke ich eben schon auf diese Mixe. Wann ich das tue ist nicht kalkulierbar, eben immer so, wie es gerade passt. Manchmal bin ich dann nicht so ganz in der Stimmung, mich auf den jeweiligen Sound einzulassen. Da kommt dann Dubstep wenn mir der Sinn nach Deep House steht, oder Drum & Bass wenn mir gerade nach Dub ist. Und so weiter und so weiter. Manchmal passt das alles nicht.

Aber hin und wieder passt einfach alles und ich bekomme eine Perle wie diese hier ins engmaschige Netz gelegt. Downbeats in seinen schönsten Farben mit einer exorbitant großartigen Tracklist, exzellent gemixt. Macht mir gerade den Tag, auch wenn die Hängematte ganz weit weg scheint. Gemixt wurde diese kleine Reise mit großen Etappen von Chris alias Systolische Phase und FC Shuttle.


(Direktlink)

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Die Antwort des Auswärtigen Amts auf den Gesuch einer Einreisegenehmigung für Hamburg und die Antwort auf die Antwort

Ich meinte ja, ich würde sehr gerne das etwaige Antwortschreiben auf diese Mail lesen wollen und siehe da, das Auswärtige Amt hat tatsächlich geantwortet. Also nicht so ganz, denn sie haben das Antworten an das Bundesministerium des Inneren weitergereicht und dieses nimmt das Anliegen des Bürgers nicht sonderlich ernst.

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Das will besagter Bürger allerdings nicht so ohne weiteres hinnehmen und antwortet wie folgt an das BMI. Und diese Antwort sitzt.

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(Danke, Michael!)

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Eine Mail ans Auswärtige Amt – Betreff: Einreisegenehmigung für Hamburg

Irgendein Scherzkeks, genauer unterm durchschnitt, hat sich offenbar gestern per Mail beim Auswärtigen Amt über die Einreisebedingungen für Hamburg informiert und sich die notwendigen Antragsformulare zur Einreise erbeten. Mich würde da jetzt ja außerordentlich das etwaige Antwortschreiben des Auswärtigen Amtes interessieren.

Aber vorausschauend ist das schon. Man kann ja nie wissen.

[Update] Hier die Antwort auf diese Mail und die Antwort auf die Antwort.

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(via Paco / Christian)

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Ein Angriff auf die Hamburger Davidwache, der wohl gar nicht stattfand

Ich bin ein wenig spät, will das aber der Vollständigkeit noch mit drin haben. Der Angriff, der am Abend des 28.12. letzten Jahres nach ersten Aussagen der Polizei auf die Hamburger Davidwache stattgefunden haben soll, erweist sich mittlerweile wohl als Luftnummer und womöglich gezielte Fehlinformation der der Hamburger Polizei, wie sie mittlerweile selber halb einräumt.

Die an dem Abend verletzten Beamten wurden wohl bei einer „für den Kiez“ typischen Rangelei 200 Meter von der benannten Dienststelle verletzt, wie mittlerweile Zeugen zu berichten wissen.

Ein anderer Augenzeuge berichtete Publikative.org ebenfalls, der Hergang sei anders gewesen, als von der Polizei zunächst behauptet. Er habe das Geschehen zufällig beobachtet, nachdem er von einem Konzert in einem Reeperbahn-Club gekommen sei. Dabei er habe eine lose Gruppe von maximal 25 Personen beobachtet, die weder vermummt gewesen sei, noch wie eine organisierte Gruppe aufgetreten sei. Seinen Angaben nach ist es unmittelbar vor der Davidwache zu keinerlei Stein- oder Flaschenwürfen gekommen.

Vielmehr sei die Gruppe, die lautstark Fußballgesänge gesungen habe, an der Wache vorbeigezogen, woraufhin Polizisten aus der Davidwache versucht hätten, die Gruppe aufzuhalten,. Dabei sei ein Mitglied der Gruppe mitten auf der Reeperbahn von einem Polizisten zu Boden gebracht worden. Dies habe wiederum eine rein verbale Auseinandersetzung nach sich gezogen, die zunächst zu Boden gebrachte Person sei aber wieder “laufengelassen” worden. Erst kurze Zeit später sei dann der verletzte Beamte aus der Hein-Hoyer-Straße gekommen – und in die Davidwache gebracht worden.

Wir erinnern uns: dieser angebliche Angriff war einer der ausschlaggebenden Punkte, mit dem die Hamburger Polizei die Einrichtung des Gefahrengebiets in Hamburg begründete. In diesem wurden alleine am ersten Wochenende über 400 Personen unter den dafür geschaffenen Bedingungen überprüft. Es wurden Schlagwerkzeuge, Pyrotechnik und schwarze Masken sichergestellt. Nun ja.

Ungeachtet dessen allerdings warnt die US-Botschaft amerikanische Bürger per Mail vor dem Hamburger Gefahrengebiet. Kann man sich nicht ausdenken.

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Download: Audision – Yellow Sunset (Robag Wruhme Stoylago Edit)

Herr Wruhme wünscht frohes Neues und bietet in dem Zuge einen Remix vorübergehend zum Download an, den er für Audision gewerkelt hat. Den nehmen wir doch gerne mit, bedanken uns artig und wünschen ebenso frohes Neues. Mindestens.

Ich wünsche Euch allen ein gutes Jahr. Tolle Abenteuer, grosse und kleine Erfolge und immer ein gutes und aufmerksames Ohr.
Euer Ohr kann auch gleich hier getestet werden! Ein paar Tage zur freien Verfügung in der Wolke.

viele Grüsse aus Quito RW


(Direktlink)

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