Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Über einen Cannabiszüchter in Berlin

214006865_2201dd6b7b_z


(Foto unter CC von Oneras)

Sehr interessante Story vom SZ Magazin, das dafür den seit 10 Jahren in Berlin Gras züchtenden Tim* besucht. Dieser hat über die Jahre hinweg seine erst verhältnismäßig kleine Weise zu growen professionalisiert und baut mit Hilfe von anderen mittlerweile in verschiedenen Wohnungen und in einer Lagerhalle in der Hauptstadt offenbar gar nicht so schlechtes Gras an. So wie viele das wohl aktuell tun. In Deutschland wird laut dem Artikel mittlerweile mehr Cannabis produziert als importiert. Und das ganze Zeug will natürlich auch verkauft und gekifft werden. Tim lebt davon natürlich nicht schlecht und die Polizei scheint mit der Situation überfordert.

Draußen ziehen die mit Graffiti besprühten Altbauten von Kreuzberg vorbei. In vielen Bars hier bekommt man keinen Ärger, wenn man sich einen Joint anzündet. Berlin ist eine Kiffer-freundliche Stadt. In manchen Parks wird das Gras so offen wie Eiscreme angeboten, jeder Kiosk verkauft die langen Blättchen, mit denen man Joints drehen kann. In einer Studie über den Drogenkonsum in Berlin heißt es, zehn Prozent der Bevölkerung hätten in den vergangenen zwölf Monaten gekifft – rund 350 000 Menschen. Und diese Studie ist von 2006, die Stadt hat sich seitdem verändert.

»Die Nachfrage ist gerade in den vergangenen fünf Jahren explodiert«, sagt Tim, während er sein Auto Richtung Friedrichshain steuert, vorbei am »Kater Holzig«, einem der Clubs, die das liberale Image der Stadt in die Welt getragen haben. »Die Touristen und die Zugezogenen, die Spanier, Franzosen und Amerikaner, das sind alles Kiffer.« Für Tim, den Cannabiszüchter, ist es gerade eine goldene Zeit.

(via Aloha)

10 Kommentare

Rakedes Tischkonzert und den Daumen am Bass

Die Jungs von Rakede machen mit diesem Tischkonzert auf ihre Tour aufmerksam, die Ende der Woche startet. Alles ohne Strom. Ich habe lange überlegt, wo der Bass wohl herkommen mag, dann sah ich, dass der Junge Mann vorne rechts immer mit dem Daumen auf dem Aux-Kabel ein Brummen produziert. Die Brummschleifenbassline. Oder so.

Derweil geht das Video auf reddit steil und auch die Kommentare auf YouTube zeigen, dass viele der englischen Muttersprachler die Nummer ziemlich geil finden – auch wenn nur die wenigsten verstehen, was da gesungen wird. So kann es auch gehen.

Bildschirmfoto 2013-11-04 um 10.23.36


(Direktlink, via reddit)

5 Kommentare

youANDme – Ibiza Voice Podcast

Entspannt in die Woche grooven. Schön gebremster Mix von youANDme für den Ibiza Voice Podcast. Wo hier so gar nicht Ibiza ist, wenn ich aus dem Fenster sehe, weckt die Stunde durchaus mit Sandstrand und Sonne verbundene Begehrlichkeiten. Ja.


(Direktlink)

Tracklist:
01. Aaron Carl: „Crucified“ (Quantec Remix)
02. Lawrence: „Creator (Final Call)“
03. Monobox: „Realm 04“
04. Eduardo De La Calle: „Pink Water“
05. La Fleur: „Nightflow“ (Kenny Larkin Drama Mix)
06. Levon Vincent: „DJSF II“
07. Katie Cruel: „Articulation“ Acapella
08. Deadbeat: „I.D.3“ feat. Paul St. Hilaire
09. Mano Le Tough: „Everything You’ve Done Before“ (Dixon Remix)
10. Agoria: „Scala“
11. Samo DJ: „Tai Pau Kau“
12. Keter Darker: „The Veil“ Acapella
12. Mutant: „Hot On The Heels Of Steel“ (Carl Craig rmx)
13. Delia De France: „Uncover“ Acapella
14. Buschawacka: „Healer“

Ein Kommentar

Wenn Lichter in Ballons tanzen: Cyclique

Die Audiovisualisten Nohista und Collectif Coin haben 256 Ballons mit Helium gefüllt und mit je einer LED Lampe bestückt. Die Lampen werden dann via Ableton mit dem Sound gesynct und leuchten zum Takt der Musik. Voll schön.

Cyclique was an aerial light and sound installation created by audiovisual artist Nohista and Collectif Coin for Nuit Blanche 2013. The array of 256 large white balloons was embedded with LEDs that blinked in sequence with various audio tracks and was further enhanced by the impact of wind which altered the layout and motion of the piece.

http://vimeo.com/78162833
(Direktlink, via Colossal)

Einen Kommentar hinterlassen

Ein paar besoffene Franzosen klauen einem Zirkus ein Lama und fahren mit dem Straßenbahn

Man kennt das ja: im Suff passieren manchmal wunderliche bis absonderliche Dinge. Gut, ich kam jetzt noch nie auf die Idee, mir ein Lama zu klauen, aber man weiß ja nie, wo das alles so hinführt.

Das offenbar wussten ein paar junge Franzosen vor drei Nächten ursprünglich auch nicht so genau und gaben sich die Kante. Am Ende des Abends dann klauten sie einem Zirkus ein Lama und fuhren mit dem armen Paarhufer in der Straßenbahn durch Bordeaux. Das ganze dokumentierten sie auf Twitter. Natürlich!

BX67IYvIcAAKwV3

Das arme Tier. Ich muss gerade trotzdem derbe lachen, mach‘ mir ne Flasche Vodka auf und suche nach einem in der Nähe gastierenden Zirkus. Dann hol‘ ich mir ein Lama. Das wollte ich schon immer haben. Ha!

8 Kommentare