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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Berlin im März 1954

Strollology hat gerade wieder einmal eine wirklich sehenswerte Fotoserie von Hein Vontin, die dieser im März 1954 machte. Wir waren da vermutlich alle noch nicht geboren, die Mauer stand noch nicht, aber Berlin war schon ein paar Jahre zweigeteilt. Die Bilder „zei­gen auf ein­drucks­volle Weise, wie die Stadt zwi­schen Wie­der­auf­bau und Wirt­schafts­wun­der immer mehr in Ost und West zerfiel.“

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Zwei Tüpen schmeißen ihre Jobs und fahren ein halbes Jahr um die Welt

Vadim Sahakian und Artia Moghbel haben vor einigen Monaten ihr Jobs hingeworfen und wollten einen Roadtrip machen. Dieser führte sie innerhalb von sechs Monaten über drei Kontinente in 13 Länder. Das hier ist ihre Story: Temporary Story. Großartig!

The idea was to road trip from Alaska to Los Angeles, explore Southern and Central Africa, and tour South America on dirt bikes. Reaching a tipping point, my friend and I decided it was time. We booked a one-way ticket to Alaska, bought a used truck, and hit the road.
This documents our journey for 6 months, over 3 continents, in 13 countries. Our travels stretched across the United States, Canada, Namibia, Botswana, Zimbabwe, Zambia, Malawi, South Africa, Bolivia, Chile, Peru, Ecuador, and Colombia.


(Direktlink, via Notcot)

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Ein Foto aus jeder Berliner U-Bahnstation: Endbahnhof

Die Idee ist so einfach wie genial. Die australische Hobby-Fotografin Kate Seabrook, die jetzt in Berlin ansässig ist, hat sich einfach mal in jede Berliner U-Bahnlinie gesetzt und ist an jeder Haltestelle ausgestiegen, um ein Foto der jeweiligen Station zu machen. Zusammen macht das 196 Bilder; je eins pro Linie und Station. So hat sie eine Fotoserie geschaffen, die das komplette Liniennetz anhand seiner Bilder zeigt. All diese Fotos hat sie je nach Linie auf ihrem Tumblr Endbahnhof gesammelt und das ist ziemlich toll.

Der Tagesspiegel hat sie dazu befragt.

Der Charakter der stets vom Bahnsteig ohne besondere Technik aufgenommenen Fotos sei ihr vorab klar gewesen, sagt Kate Seabrook – historisch wertvolle Eingänge oder andere Sehenswürdigkeiten hin oder her: „Das haben ja auch andere schon fotografiert.“ Was sie gereizt habe, sei weniger die Schönheit als die Vielfalt: „Die Metro in Stockholm und in Moskau hat sicher besonders schöne Bahnhöfe. Aber die Berliner hat die interessantere Geschichte.“ Und in Melbourne gebe es wenig zu sehen und wegen rigoroser Anti-Terror-Vorschriften gleich gar nichts legal zu fotografieren.

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(Fotos: Kate Seabrook)

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Ein Personen-WoMo in einem Pick Up im Eigenbau

Ich habe ja eine wirklich schwere Schwäche für das Reisen auf vier Rädern. Heute machen wir das mit einem California Coach von der Stange. Weil das praktisch ist, und weil das ein Erbe ist. Damals aber fuhren wir beide mit unserem E Kadett Kombi (selbe Farbe) durch das nahe liegende Europa. Hatten die Espresso Kanne dabei und den Gaskocher, auf den wir jeden Morgen die Kanne stellten. Der Rest in der Karre war ab Werk. Wir hatten uns, Liebe, Kaffee, Dope und viel Zeit in Holland, in Tschechien, in Polen. Gepennt haben wir immer im runtergeklappten Kofferraum. Na klar.

DIY-Vordenker Paul Elkins musste vor ein paar Jahren mal für sieben Wochen durch die Staaten gurken. Und weil er keinen Bock auf Motels oder Ähnliches hatte, baute er sich seinen Toyota Pick Up in ein Wohnmobil um, was genau für eine Person ausreichend ist. Mit Matratze, Kaffee, Regalen, TV. Was man halt so braucht, wenn man über die Lande fährt.

Wir hatten damals weit weniger, aber genau deshalb komme ich drauf. Wir hätten es besser machen können mit unserem E Kadett Combi, aber wir hatten alles, was wir damals brauchten. Die Karre, die Zeit, ein Bett auf vier Rädern und morgens Kaffee.

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Das offizielle Evosonic-Archiv online: evosonic.de

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Heute startet auf evosonic.de das erste offizielle Archiv des legendären, auf elektronische Tanzmusik spezialisierten Senders Evosonic. In 2,5 Stunden geht es da los.

Ein paar Leute arbeiten seit Monaten wenn nicht gar Jahren daran, soviel Sendungen von damals zu sammeln, zu digitalisieren und im Netz zu archivieren. Tausende von Gigabytes wurden dafür zusammengetragen und auf Zippyshare geladen. Jetzt gibt es mit der Seite quasi den Haupteingang zu dieser Sammlung. Hut ab für Arbeit, Jungs! Und ich höre dann wohl öfter mal rein.

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