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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Alte Lautsprecher zu neuen Aktivboxen: Soundpauli

Ganz ganz großartige Idee, die die da bei Soundpauli in Hamburg hatten. Sie nehmen sich alte bis uralte Lautsprecher und basteln dann in Handarbeit neue Technik in die Kisten, so dass man sie per Aux an jedes moderne Musikausgabegerät (Tolles Wort!) anschließen kann. So ist jedes dieser wirklich außerordentlich gut aussehenden Exponate ein Einzelstück. Der moderne Ghettoblaster, gemacht aus allen Epochen des tragbaren Musikvergnügens.

Handgemachte tragbare batteriebetriebene Aktivboxen – Originale aus allen Stilepochen.
Schickes Design vergangener Tage – aufgewertet, umgebaut und für fast jedes Mp3-Player, Smartphone oder Laptop. Ein handlicher Griff lässt Dich Deine soundpauli einfach von einem Ort zum anderen tragen. Gedacht für Zuhause, Strand, Park oder Festival gibt sie dir die Möglichkeit Musik an jedem Ort zu genießen. Jede soundpauli ist ein Klassiker und Original. Die Boxen werden mit neuer Technik ausgestattet, ggf. frisch lackiert und sind so fast wie neu. Mal abgerockt, mal hochwertig, erstrahlt jede Box in neuem optischen und akkustischen Glanz – und ist auf jeden Fall ein Hingucker.

Andere kaufen JBL oder Bose, ich würde beim nächsten mal tatsächlich erst mal da gucken, auch wenn ich nichts über die Preise finden kann.

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(via Notcot)

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Psychedelischer Ambient an Dub in einem Mix

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Der Mix läuft seit ein paar Tagen hier in der Schleife. Weil er zur Sonne passt, weil er einen den Geruch von Gras in die Nase treibt, weil er herrlich vor sich hinknarzt, weil man den Synthies beim Reden zuhören kann. Ich habe die Art von Sound lange nicht mehr bewusst gehört, dorthin wird es auch ganz sicher alsbald wieder gehen, aber im Moment ist das Dingen von Psyamb ziemlich präsent. Da stört es kein bisschen, dass die Tracks schon aus den Jahren 2000-2005 stammen. Im Gegenteil, das könnte rückblickend die Blütezeit dieses Genres gewesen sein.

[audio:https://archive.org/download/Psyamb59Apr262013/psyamb59Apr262013.mp3](Direktdownload)

Tracklist:
01. Light Ages (Dymons Remix) – Gaia Nima
02. Coping With Babylon – Quanta
03. Pluto – Vonoom
04. UFO – Nako
05. Dub Ripples – Androcell
06. Lowland – Detson Engineering
07. Cape East – Outernational Spacelords
08. High ‚N‘ High – Jaffa Heights
09. I.D – Mendras
10. Soma 5 – General Dealer
11. DJinn – Quirk
12. The Wow Signal – Harmonic 33
13. Dub In C Minor – Harry Steel
14. Hamaca Surf – Xavier Flux
15. Some Day – Secret Lab
16. Peace Dub And Tranquility – Roudoudou
17. 12 O’Clock – Serious Smokers

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Der Versuch, 1629 In-Ear-Kopfhörer zu einer Box zusammen zu löten

Die Idee an sich ist grandios. Ariel Bustamante dachte, er könnte ja einfach mal aus 1629 apfeligen In-Ear-Kopfhörern einen Großraum-Lautsprecher zusammenbasteln, was er auch tat. Und da kommt sogar Musik raus. Woran es der allerdings fehlt, ist der Bass.

Die Leute reden ja immer, dass ihre In-Ears auch den Bass bringen würden. Ich nicke dann ja immer und denke gerne; „Jaja, kratz‘ du dir erst mal den Schmalz von deinen akustisch wohl temperierten Ohrstäbchen und setze dir einfach mal ein paar richtige Kopfhörer auf!“ Kopfhörer, die Bass können, weil ohne den alles genau gar nichts mehr wert ist. Weil immer nur Midrange wie die immer offene Hose und Bass wie ohne Liebe ist.

Zu kryptisch? Dann kauft euch ordentliche Kopfhörer. Welche, die Bässe auch wiedergeben können, ohne das man die dafür in den Solarplexus des Trommelfells stopfen müsste.

Wenn ihr das nicht tut, seid ihr vielleicht laut, ja. Aber ihr seid auch verdammt peinlich. Und das hier ist der Beweis dessen. Nicht mehr – nicht weniger. Wie akustisch synchronisierte Kids an der Bushalte.

The work is composed by 1629 earphones embedded in a 180 cm diameter wooden parabolic antenna and 24 electronic boards that distribute sound from a mp3 player to each earphone.
The parabolic geometry allows for all the sound sources to coincide at a focal point one meter away from the structure’s center, which results in a noticeable increase in the general volume due to the addition of each earphone’s low decibel intensity. Another characteristic of this work is that the disposition of the earphones causes the sound to stop being individual and become public. This is due to the fact that the earphones are exposing their faces, or their speakers‘ fronts, which are usually hidden inside of the ear.
This disposition of elements refers to a large speaker, a medium that reproduces sound; however, this is not a neutral medium, like the common home speaker. By the contrary, it does not pretend to fade its materiality into the context that surrounds it, for it is constructed by diverse visual elements loaded with social-cultural meanings. The installation’s possible interpretations are actualized depending on which sound track it is playing.
Regarding the soundtrack, it can be said that it is the main binding element within the context in which the work is located. That is to say, the work’s visual symbols meanings vary depending on which soundtrack is used in each place that the work is installed.
In the case of “Synthetic Volume”, first version of the work in Gallery Concreta, Chile,
The soundtrack was composed using abstract sounds designed especially to excite the room’s reflective walls and to displace the sound within the geometry of the space as a way to emphasize the volume’s intensity and its sculptural aspects. In this exhibition the exploration of the volume materiality as an aesthetic parameter of appreciation was privileged.


(Direktlink, via Thomann)

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Reason 7

Reason. Ich liebe dieses Programm. Keine andere DAW erinnert so sehr an ein klassisches Hardware-Bedroom Studio wie eben Reason. Zumindest so lange als die mit Version 6 ein Hardware-Dongle brachten, was einen per Stick locker mal 10 Jahre zurück schoss. Seitdem sind wir keine echten Freunde mehr. Ich blieb bis heute bei 5 und erweiterte auf Logic und Live. Ich werde mir im Jahr 2013 keine Audiosoftware kaufen, die nach einem USB-Stick verlangt, den ich immer stecken haben muss, damit das Programm auch laufen kann.

Das habe ich mit Cubase im Jahr 2005 zuletzt gemacht, vier Wochen später verlor ich dieses bekloppte Dongle, womit die Software ohne Neukauf nicht mehr nutzbar war. Beim Umzug vor 8 Wochen fand ich diesen Stick, aber Cubase ist hier schon lange Geschichte.

Allerdings habe ich mich vor ein paar Tagen in das Balance von Propellerheads verguckt und liebäugle aktuell wirklich mit dem Kauf des selbigen. Nun kommt Reason 7, die Aufregung ist natürlich recht immens. Hier ist das Video, hier die ersten Erfahrungsberichte auf CDM.

Ich denke, ich werde bei 5 bleiben und mir trotzdem Balance kaufen.


(Direktlink)

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Gipfelgleitschirmschneefliegen

Ich bin ja ein ziemlicher Schisser, was derartige Aktivitäten anbelangt. Ich hänge halt an meinem Leben. Andere an Gleitschirmen, die sie in Täler tragen. An den Füßen Skier. Ich weiß nicht, ob das hier immer so aussieht, wenn die so was machen, oder ob hier etwas schief ging. So oder so: heilige Shice!


(Direktlink, via reddit)

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61 Hertz Sinus Ton bei 60 fps

Wenn eine Lautsprechermembran Wellen macht.

YouTuber drummaboy5189 wollte nur mal eben die Membran seines Lautsprechers bei 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen, wenn diese einen 61 Hertz Sinus Ton spielt. Das Ergebnis überraschte ihn. Mich auch.

I filmed my monitors playing a 61 hertz sine wave tone at 60fps. I expected to just see the speaker slowly move in and out, but ended up with a weird wobble effect. I believe it’s because of the rolling shutter effect in DSLR cameras.


(Direktlink, via reddit)

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