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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Wie man aus einem Fass einen Sessel baut

Das israelische Designstudio Junktion hat sich darauf spezialisiert, aus Sperrmüll irgendwie nützliche und auch schöne Dinge zu machen. So wie diesen Schaukelstuhl hier, den sie aus einem alten Fass gewerkelt haben. Nützlicher Weise zeigen sie in einem Video dann auch gleich noch, wie das geht. Leider nicht ausführlich genug, um das nachmachen zu können. Aber die Idee zählt.


(Direktlink, via 1 Design per Day)

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Alkohol + Gras + Morphium = Uromas Hustensaft

Kein Wunder, dass die Leute heute flächendeckend unter Schlafstörungen leiden. Vor 100 Jahren nämlich gab es gegen diese ganz adequate Mittel, wie dieser Hustensaft hier beweist.

Ihnaltsstoffe:

Alcohol (less than 1%),
Cannabis Indica F.E.
Chloroform
Morphia, Sulph.


(via Dangerous Minds)

Davon drei mal einen halben Löffel und das Schlafen war kein Ding mehr. Gute Nacht!

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Und nun: ein bisschen deutscher HipHop

Soll ja keiner sagen, dass die deutsche Jugend zu so gar nichts taugt. Es gibt viele junge Leute da draußen, die ihr Talent für HipHop entdeckt haben und sich locker mit einem Haftbefehl messen können. Und wenn man die Jungspunde aus der Reserve lockt, gibt es derartig harten Disstrack, das ich, wäre er an mich gerichtet, sofort hinter Omas Ofen verstecken würde! Echt jetzt.

Jetzt muss man die drei von RedRebellRecords nur noch mit dem Spacesurfer in ein Studio stecken und alles wird gut. Aber das kann ja keiner bezahlen!


(Direktlink, via Marc)

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Harlem Shake (Matt and Kim Edition)

Wer vom Harlem Shake bisher noch nichts mitbekommen hat, hat die letzte Woche unter einem Stein, zumindest aber komplett außerhalb des Netzes verbracht. Wer also immer noch nicht weiß, warum jetzt alle den Harlem shaken, möge bitte Google bedienen.

Ich fand das Dingen bis hier ja recht albern, aber Matt und Kim setzen der Sache die wohlverdiente Krone auf.


(Direktlink, via Rene)

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Insel der toten Puppen


(Foto: CC von Esparta Esparta)

Und weil wir gerade beim Thema sind: in Mexico gibt es eine Insel, auf der ein alter Mann mal damit begann, Spielzeug-Puppen in die Bäume zu hängen. Das tat er, weil vor dieser Insel einst ein Mädchen tödlich verunglückte und er ihren Geist wohlwollend stimmen wollte. Später starb der Mann im Suff wohl an der selben Stelle wie zuvor schon das Mädchen. Heute ist Isla de las Muñecas eine kleine Touristen Attraktion. Klein wohl auch deshalb, weil die Insel eher schwerlich zu erreichen ist.

Sonja Peteranderl hat den Weg dorthin trotzdem auf sich genommen und neben ein paar Fotos diese Story für SpOn mitgebracht. Ich dachte beim Lesen unweigerlich an den Friedhof der Kuscheltiere.

Wie kleine Kinderleichen hängen Hunderte von Puppen an Baumstämmen aufgeknüpft. In den Wipfeln schaukeln sie an Leinen, die quer über die Insel gespannt sind. Manche sind wie Mumien in Spinnennetze eingewoben, einer Babypuppe krabbeln rote Käfer aus den Augenhöhlen heraus. Vielen fehlen Arme oder Beine, einige sehen wie Brandopfer aus: Die Sonne hat ihnen die Gesichter schwarz versengt, die Plastikhaut ist von der Hitze aufgeplatzt und wirft Blasen

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Hüllkurven auf Häuserwände: Audiomurals


(via r0byn)

Audiomural ist ein klasse Projekt im polnischen Elblag, das auch Jahrzehnte später noch von vom zweiten Weltkrieg gezeichnet ist. Einige der Einwohner finden ihre Stadt alles andere als sehenswert und sie hätten gerne etwas optische Abwechslung in der Stadt. Eine Architektin hat genau diesen Umstand zum Anlass genommen und für die Neugestaltung einer weißen Fassade Einwohner der Stadt zu ihrer Stadt befragt. Aus diesen Antworten hat sie die Hüllkurven extrahiert und die dabei entstandenen Spektogramme auf die Fassade gemalt. Sehr schön.

Hier die Projektseite mit jeder Menge Hörbeispielen, hier die Galerie.

The Audiomurale project is set on the wall of a townhouse at Rzeznicka Street in the Old Town district of Elblag (Poland). Extensively damaged at the end of World War II, Elblag’s Old Town waited until the 1980’s for major reconstruction works.
One of the biggest problems of Elbląg’s Old Town district is emptiness, manifested both in the still underdeveloped blocks and in the lack of visible activity of citizens. Despite the sustained efforts of municipal authorities, it is still generally perceived as the city’s “dormitory district”, and as such – it requires reinvigoration.

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