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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Auf 8 mm-Farbfilm: Das war Karl-Marx-Stadt

Ein schönes filmisches Zeitdokument, dass Karl Marx Stadt in den Jahren 1974/75 zeigt. Gedreht hatten es damals drei Studenten der Technischen Hochschule, ausgegraben und dankbarerweise ins Netz gestellt hat es nun Sandro Schmalfuß. Superschöne 8mm-Aufnahmen.

Das Bild von einem grauen Karl-Marx-Stadt erscheint generationenübergreifend bindend und prägt die Wahrnehmung der Stadt Chemnitz bis heute. Ein einmaliger Filmfund überrascht nun mit ganz anderen Ansichten.

Drei Studenten der Technischen Hochschule haben 1974 und 1975 Karl-Marx-Stadt filmisch in einer Art dokumentiert, wie sie ohne Vergleich ist und unserer Stadt damit eine Dokumentation ihrer jüngeren Vergangenheit hinterlassen, deren Existenz und Wiederentdeckung ein Glücksfall für Chemnitz ist.

Auf 8 mm-Farbfilm sind 25 Minuten lang Szenen aus Karl-Marx-Stadt, mit genialem Blick gedreht und gekonnt geschnitten, zu sehen. Karl-Marx-Stadt erscheint bunt und lebendig und man möchte glauben, zumindest in diesen Jahren ging die Idee von der sozialistischen Großstadt, im Besten Sinne ihres Anspruchs, auf. Die Szenen zeigen bekannte Orte in Karl-Marx-Stadt, immer im Zusammenhang mit Aktivität; Menschen, Verkehr. Zentralhaltestelle, Centrum-Warenhaus, Fritz-Heckert-Platz, die neue Bahnhofshalle im Bau. Besonders Wertvoll sind 5 Minuten Nachtaufnahmen aus der Innenstadt. Alles mit einem künstlerischen Anspruch umgesetzt und in der unvollkommenen und gealterten Qualität, des 8 mm Filmmaterials, faszinierend entrückt wirkend.

Die Macher des Films heißen Peter Diekert, Christian Schmidt und Lothar Förster. Damals Studenten der Physik an der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt. Der Film wurde mit einer PENTAKA 8 – Kamera auf ORWO-COLOR mit 16 Bildern in der Sekunde gedreht. Technisch nicht vergleichbar mit der heutigen digitalen Videotechnik. Die Filme hatten eine Spieldauer von 5 Minuten. Die Kamera wurde mit einem Uhrwerk angetrieben, das vor jeder Szene aufgezogen werden musste. Da der Film 16 mm breit war, lief er doppelt so lange, musste aber in der Kamera gedreht werden was unterwegs schwer umsetzbar war, denn dies musste im Dunkeln geschehen. Nach dem Entwickeln des Films im DEFA-Kopierwerk, Berlin-Johannisthal, was 3 Wochen dauerte, wurde der Film mit einer Klebepresse geschnitten. Vor einigen Jahren wurde der Film dann digitalisiert. Der Originalfilm ist erhalten.

Herr Diekert stellt den Film nun zur Veröffentlichung zur Verfügung. Dafür wurde der Film von Sandro Schmalfuß digital aufgearbeitet und mit Untertiteln versehen, welche die Drehorte mit ihrer damaligen Bezeichnung benennen. Am Ende des Filmes sind die drei damaligen Studenten und die Kamera mit welcher der Film gedreht wurde, zu sehen.
Das historische Filmdokument ist kein ostalgischer Beitrag sondern soll den wichtigen Teil der Chemnitzer Stadtgeschichte zeigen, der Erinnerung dienen und informieren.


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Minen räumen ganz anders

Der afghanische Designer Massoud Hassani hat mit Mine Kafon ein völlig neuartiges Werkzeug zur Minensuche und Räumung entwickelt, welches zu dem auch noch auf dem Prinzip eines ganz einfachen Kinderspielzeugs basiert. Klasse Arbeit, die ganz zu recht für den Focus Forward nominiert wurde.


(Direktlink, via reddit)

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Wie aus einer Deep House Nummer ein Orchesterstück wurde

Stimming, seines Zeichens Produzent aus Hamburg, hat mit November Morning schon im Frühjahr dieses Jahres eine ziemlich emotionale Deep House Nummer rausgehauen. Irgendwann im Laufe des Jahres kam dann nach einem Gig im Berliner Watergate jemand auf ihn zu und fragte, ob er daraus nicht ein Stück für ein Orchester machen könnte. Stimming sagte zu und die Sache nahm seinen Lauf. Jakob Grunert machte diesen kurzen Film über die Geschichte und am Ende spielt das Brandenburgische Staatsorchester seine ursprüngliche Nummer in Frankfurt/Oder.


(Direktlink, via Deepgoa)

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Wenn Großeltern die auflegenden Enkel auf einem Rave besuchen

Ja, das ist ein wenig kitschig – es geht schließlich um das Tomorrowland. Und ja, das ist auch ein wenig albern, die alten Leute dafür vor die Kamera zu holen. Aber die beiden sind nun mal Teil des Lebens der Enkel und die Enkel sind ein Teil ihres Lebens und da will man schließlich auch mal gucken gehen. Wenn Dimitri Vegas & Like Mike Fußballspieler wären, wäre es auch das normalste der Welt, das Oma und Opa hin und wieder vorbeikommen. Kann man also machen.


(Direktlink, via reddit)

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Eine Philosophie der Musik: Robert Babicz at TEDxRheinMain

Meine erste musikalische Begegnung mit Robert Babicz alias Rob Acid hatte ich Mitte der 90er. Ich kaufte ein Ambient Album mit dem Namen Dicabor, welches Babicz als Pseudonym für seine Ambient-Produktionen nutzte. Ich mag diese Platte bis heute sehr.

Später kam dann sein Acid-Gerumpel und jede Menge Platten seines Labels Junkfood. Seit dem ist er jemand, der musikalisch immer mal wieder auftaucht und wieder verschwindet um dann doch wieder aufzutauchen. Er war nie richtig weg und hinterlässt in meinem Plattenregal Scheiben, die ich vielleicht nie wieder hören werde, die aber in bestimmten Momenten meines Lebens die waren, die da nicht besser hätten sein können.

Für TEDx spricht Babicz über sein Leben, seine Musik und seine Leidenschaft zu beidem. Toller Tüp.

Babiczs musikalischer Output ist inspirierend und atemberaubend zugleich. Eine faszinierende One-Man-Show: er schreibt, nimmt auf und performt weltweit — immer perfekt abgestimmt auf die Stadt, die er gerade besucht. Aber Babiczs Kunst geht weit über die Grenzen der Musik hinaus.


(Direktlink, via Tanith)

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