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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Sie ist Anfang zwanzig und sitzt im Bus ganz hinten. Sie will unbedingt verdammt kuhl wirken und nimmt sich schon vor dem Erreichen der Endhaltestelle eine Zigarette, um diese schonmal in den Mund zu stecken. Wer weiß, vielleicht hat sie das bei Uma Thurman gesehen. Dieser nämlich versucht sie ähnlich zu sehen, was ihr nicht gelingt, nicht mal ansatzweise. Nervös nestelt sie in ihrer Handtasche und sucht nach ihrem Feuerzeug. Dabei fällt ihr die Dose raus, in der sie ihre Zigaretten aufbewahrt. Es ist so eine kleine aus Metall. Auf dieser lacht einem die Diddl-Maus entgegen.

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Um die vierzig Kinder, im Alter von circa 8 Jahren, steigen in den Bus in dem ich schlafen möchte. Eher so dösen kurz vorm Schlaf, man kennt das ja. Da trifft es sich natürlich bestens, dass ich ausgerechnet heute meine Kopfhörer vergessen habe. Dösen kannste vergessen, bei dem Schwarm akustischer Piranhas um dich rum, die dich quasi einkesseln. Aber Kinder machen nunmal Krach, also kein Grund zur Aufregung, was meine Nerven allerdings anders sahen, aber dankbarerweise nichts sagten zu den Kindern. Sie hielten sich dezent zurück. Viel schlimmer als die Lautstärke war der Geruch, den sie mit in den Bus brachten. Sie rochen alle sehr intensiv nach Schulspeisung, also nach dem Raum, in dem sie diese ausgeteilt bekommen. Das ist auf leeren Magen aüßerst unangenehm.
Schön zu sehen hingegen ist der Umstand, dabeizu sehen zu können, dass die Lehrkörper auch heute an Regelschulen immer mehr mit sich selber zu tun haben, als mit den Kindern. Zumindest im Bus unterhält man sich nur untereinander und ignoriert vehement auch das lautstarke Rufen der Kinder. Da musste ich dann meine Nerven noch mal an die Kandarre nehmen. Da wollten die schon durchgehen. Thema bei den Lehrern: Tapete.

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Was war ich heute froh, dass ich die neue DE:BUG endlich mal am Bahnhof kaufen konnte. Genau so lange, bis ich gemerkt hatte, dass es die alte war.

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Am Anfang weißt du gar nicht, wo das alles enden wird.
Am Ende weißt du gar nicht, wo das alles angefangen hat.

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Wer es progressiv mag, kann sich gerne mal den Oktober-Mix von Piet laden. Es gibt so Garanten für wirklich gute Sets. Was kümmern einen da Namen und irgendwelche Hypes. Es gibt nunmal Deejays, die mehr sind als Hypes und die mit solchen auch gar nix zu tun. Sie sind eben einfach nur fantastische Mixmaschinen und werden das womöglich immer bleiben. Weil sie das lieben, was sie da tun. Scheiß doch auf die großen Namen, die werden eh ohehin schon immer überbewertet. Den letzten Mix von ihm „Upstream “ hatte ich über Monate nicht vom Player schmeißen wollen und auch immer wieder gehört. Mit dem aktuellen könnte das ähnlich verlaufen. Ganz große Filmmusik, wenn man so will.
Und jetzt schick mich auf die Reise.

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