Ich kann nur Siebdruck und Plotten und wusste auch nicht, dass in Fabriken bedruckte T-Shirts vor dem Nähen bedruckt werden. Auch wie sie bedruckt werden finde ich höchstinteressant. Außer ziemlich satisfying. Der dafür benutzte Brother GTX Pro kostet schlappe 30.000 Euro.
Ich war noch nie in einem Waschsalon. Nicht mal in einem kleinen. In Berwyn, Illinois, steht der größte Waschsalon der Welt. Diese Doku von Auberi Edler widmet sich diesem Mikrokosmos.
In Berwyn steht der größte Waschsalon der Welt. Er ist ein Abbild für die USA von heute, für das Leben der genügsamen Mehrheit, fernab von Hollywoodträumereien, New Yorker Geschäftigkeit und endlosen Weiten. In dem Waschsalon wird der Traum eines Landes, das die Ungleichheit überwinden kann, für einen Moment Wirklichkeit. Hier trifft der prekäre Alltag der Latina, die im lokalen Fast-Food-Imbiss bedient, auf den der Angestellten in der Wäscherei. Beide sind auf ihren Stundenlohn von elf Dollar angewiesen. Es ist die reine Misere, so rein wie die Wäsche. Tom Benson ist der Chef, um ihn dreht sich alles. Er verkörpert den American Dream auf seine Art. Als Arbeitersohn schlug er eine Behaglichkeit und Langeweile versprechende Beamtenlaufbahn ein, machte schließlich ein Vermögen und wurde eine namhafte, respektierte Persönlichkeit in dem Chicagoer Vorort. Als Kind von Berwyn wurde er zu einem seiner Helden. Tom ist ein großzügiger Mensch, doch vor allem ist er ein gerissener Geschäftsmann. Er gibt freimütig zu, dass die Pizzas, die Donuts, die Bücher und die Spenden vor allem gut für das Geschäft sind, weil er dadurch Kundschaft aus dem Viertel gewinnt. Seit beinahe 20 Jahren hält er damit eine Klientel, in der Freizeit ein kostbares Gut ist und oft jeder Cent zählt. Die Angestellten spielen ebenfalls eine zentrale Rolle. Sie sind rund 20 an der Zahl, die meisten von ihnen sind Frauen. Sie sorgen rund um die Uhr in drei Schichten für einen reibungslosen Betrieb des Waschsalons. Ihre Kundinnen und Kunden stammen aus ihrer Nachbarschaft aus denselben heruntergekommenen Häusern, sie leben dasselbe einfache Leben. Die meisten von ihnen kamen als Teenager illegal aus Mexiko in die USA, verbrachten Jahrzehnte in dem Land, dessen Sprache sie kaum sprechen, dessen Kultur sie kaum kennen. Es ist das Unglück ihres Exils: Sie kommen nicht aus ihrer Community heraus und sehen sich gezwungen, in schlecht bezahlten Jobs zu arbeiten. Doch mit Trauer und Stolz in der Stimme erklären sie, dass sie sich aufopfern, um ihren Kindern die Möglichkeit zu geben, einmal den amerikanischen Traum zu leben.
Die Schweizer Post hat mit „Kunst am Bau“ eine Briefmarke rausgebracht, die Zementpigmente auf sich trägt. Ich mag sowohl die Idee als auch die Optik der Marke. Würde ich noch sammeln, würde ich bestellen.
Die Briefmarke «Kunst am Bau» komplettiert die 2020 lancierte Serie zum Kunstengagement der Post. Wie bei ihren Vorgängerinnen spielt auch bei dieser Sondermarke die Materialität eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung, denn sie vermittelt den Pfeiler, für den die Marke steht. Um der im Sujet dargestellten Betonwand auch eine haptische Dimension zu verleihen, wurden dem ultramatten Lack Zementpigmente beigemischt.
Warum Beton als Symbolträger? Dieses Material nimmt in der Architekturgeschichte eine wichtige Rolle ein. Beton verhalf der Kunst, die vorher mehrheitlich als Dekor angesehen wurde, ihre Eigenständigkeit als Kunstform zu erlangen. Als Markensujet repräsentiert die symbolische Betonwand einen Kunstpfeiler, der Postgebäude in der ganzen Schweiz prägt.
Tief unter der Meeresoberfläche, direkt vor der Küste Zentralkaliforniens, versammeln sich Tausende von Kraken in der Nähe eines erloschenen Unterwasservulkans. Der Oktopusgarten ist die größte bekannte Oktopus-Ansammlung weltweit. Außerdem mag ich das Wort; Oktopusgarten.
Konzepte aus hunderten gleichfalls benutzter Dronen ersetzen mittlerweile so einige Feuerwerke. Find ich gut, denn sie machen deutlich weniger Krach und die Visualisierungen sind deutlich ausdifferenzierter als das bei Raketen und Co. möglich ist. Ich schaue da gerne mal rein und hab neulich mal geguckt, was in der Szene so los ist. Einiges, aber die Preise für derartige Shows sind außerirdisch. Aber gut, wir müssen die nicht zahlen und können trotzdem so etwas Schönes wie diesen fliegenden Drachen sehen, der sich aus nicht weniger als 1500 Dronen ergibt, die alle zeitgleich gesteuert werden.
Und da wir ja erst am Anfang derartiger Umsetzbarkeiten sind, dürften da zukünftig noch deutlich spektakulärere Shows auf uns zu kommen.
Wahnsinnig ästhetisch in Szenen gebracht von Yuri Ancarani.
Italian artist and filmmaker Yuri Ancarani captures the otherworldly landscape of Carrara’s marble quarries in the Apuan Alps, Northwest Italy, as Il Capo (The Chief) guides his men through the extraction process in this excerpt by Yuri Ancarani.
Keine Ahnung, wie lange Soup Classic Motoring für dieses außergewöhnlich lange Stop-Motion Video gebraucht hat, das die Restaurierung eines alten Mercedes‘ zeigt. Auf jeden Fall auf beiden Ebenen eine echte Fleißarbeit, die sicher einiges an Zeit in Anspruch genommen hat.
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Wenn du diesen Cookie deaktivierst, können wir die Einstellungen nicht speichern. Dies bedeutet, dass du jedes Mal, wenn du diese Website besuchst, die Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren musst.