Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Eine lange Nacht über Mike Oldfield

Während ich im Urlaub war hatte mein Lieblingsformat beim Deutschlandfunk „Eine lange Nacht“ über Mike Oldfield: Als Multiinstrumentalist zum Welterfolg. Ich war nie der große Oldfield Fan, dachte aber vorhin, dem zuzuhören könnte ja nicht schaden. Ich hatte seit Wochen keinen echten Sonntag mehr, war immer unterwegs und habe mich ob dessen sogar auch dazu entschieden, heute das Auswärtsspiel des SVB 03 in Greifswald zu schwänzen. Wir hatten hier gestern eine wilde Party, die so gar nicht geplant war und ich hab‘ eben den Garten aufgeräumt, der aussah wie ein abandoned Getränkestützpunkt. Jetzt Frühstück, Wissenslücken über Mike Oldfield schließen, bisschen baden, ein Rennrad reparieren und später was kochen. Sonntagsdinge halt, die man so macht, wenn man sonntags zu Hause ist.

Das Album „Tubular Bells“ macht den erst 19-jährigen Mike Oldfield 1973 auf einen Schlag international bekannt. Doch auf den Höhenflug folgen schwierige Jahre. Immer wieder hat der Musiker mit persönlichen Krisen zu kämpfen.


(Direkt.mp3)

Ein Kommentar

Majors verklagen Internet Archive

Ein paar Major-Labels wollen nicht, dass Internet Archive für jedermann 100 Jahre alte Schallplattenaufnahmen frei zugänglich macht und verklagen das gemeinnützige Projekt jetzt in Millionenhöhe.

Von Netzpolitik:

Von einer massenhaften Nutzung könne keine Rede sein, argumentiert dagegen das Internet Archive. Seit 2006 würden engagierte Mitarbeiter:innen aus Bibliotheken und Archiven hunderttausende Aufnahmen konservieren. Dabei würden auch analoge Artefakte wie Knistern und Rauschen aufgezeichnet. Dies sei bei den restaurierten Aufnahmen der Labels, die sich auf Streaming-Diensten finden, nicht der Fall.

„Wenn Menschen Musik hören wollen, gehen sie zu Spotify“, schreibt Kahle. Wenn Menschen aber Aufnahmen von Platten studieren wollten, die so klingen, wie sie ursprünglich erschaffen wurden, dann würden sie sich an Bibliotheken wie das Internet Archive wenden. Eigenen Angaben zufolge würde jede Aufnahme aus der Sammlung durchschnittlich einmal pro Monat von einer Forscher:in aufgerufen, so das Projekt über die Nutzungszahlen. Beide Formen der Nutzung seien notwendig, so Kahle: „Es sollte hier keinen Konflikt geben.“

Einen Kommentar hinterlassen