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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Verlängerte Wochenendauslese

Mich haut es gerade ein bisschen aus den Schuhen, zu sehen, was mein Reader so ansammelt, wenn ich ihn drei Tage zu hatte. Ihr spinnt doch alle! Ein quasi-Best Off aus knapp 4000 ungelesenen Feeds. 1000 habe ich noch offen.

Musik:
Henrik Schwarz & Four Tet – Live @ !K7 Labelshow (06.02.2010) | Deepgoa
Nuff said!

Appleblim – Apple Pips FABRICLIVE Promo Mix | Deepgoa
Und nochmal: Nuff said!

The Doors Tripped E​.​P | sun in aquarius
Zwei fantastsiche The Doors Adaptionen, welche irgendwo zwischen Dubstep und Psybient vor sich hin wabern. Sehr geil und zum freien Download.

DOWNLOAD: Incyde – Dub War Podcast | sonic router
„The newest podcast from NYC’s Dub War club night comes from resident DJ, Incyde, and continuing the club night’s run of unfathomably deep mixes he includes a bunch of fresher the fresh dubs from a smattering of awesome producers.“

Download: when we play live… – Scott | modularfield
Ein Drum-Set, einige Synthis und das Fender Rhodes. Sehr geil.

RAS G (BRAINFEEDER, L.A.) BTS RADIO LIVE SET #001 | Deepgoa
„Ras G is a commanding force in Los Angeles and a classic example of what artistry is. Always pushing his production limits and bending his sound to a point that really make you believe he’s from outer space. His live shows have a reputation of blowing out sound systems and shaking walls to the point of deterioration.“

Fett!

Der ganze Rest:

Live Cinema Documentary | Vimeo
Sehr geil gemachte Kurz-Doku zum Thema Live Cinema.

White Penis Shirt | BetterThanPants
Duuuhuuu, dir guckt da was aus der Hose.

An Antique Clock I’d Actually Hang on My Wall | Gizmodo
Endlich weiß ich, was mit dem G4 iBook geschah, welches mir damals geklaut wurde. Es hätte schlimmer kommen können.

Nintendo iPod Docks | Media-Digest
Geil!

Blitz-Autor Adam Hyde: Von null auf Buch in 120 Stunden | taz
„Mit fünf Mitstreitern hat Adam Hyde in nur fünf Tagen ein Buch verwirklicht – von der Idee bis zur Druckversion. Ein Beispiel für „Free Culture“ und „Kollaboration“.“

44flavours Exhibition Photos | urbanartcore
„Yesterday I visited the opening of the 44flavours art show at the 72h Gallery in Berlin. It was a good exhibition in a nice show-room, but although there were some really interesting repainted silk-screen prints, I missed an general “urban tou“.

Erster McDonald’s in Moskau: Burger für die Bürger | einestages
„Von wegen Fast Food! Als McDonald’s 1990 seine erste Filiale in Russland eröffnete, standen mehr als 30.000 Menschen vor der Tür. Stundenlang warteten sie auf Burger und Pommes. Dabei kosteten die Fleischklopse ein kleines Vermögen – und wurden auf dem Schwarzmarkt sogar noch teurer gehandelt.“

Rock in der DDR: Paradies der Plattenschieber | einestages
„Verteufelt, verpönt, verboten: West-Rock war für die SED-Bonzen „Dreck“, viele Songs standen in der DDR auf dem Index. Ostdeutsche Musikfans tricksten die Geschmacksdiktatur jedoch geschickt aus – und dealten in geheimen Schmuggelringen mit der heißen Ware Musik.“

Der letzte Funken Independent? | Spontis
„Als Independent noch Independent war, ging es um selbermachen und der Unabhängigkeit um allen künstlerischen Ambitionen freien Lauf zu lassen. Kommerz war der Feind. Die sogenannten Indie-Labels sammelten unbekannte Künstler unter einem gemeinsamen Label und schufen so die Musikkultur die sich der Wahrnehmung der Major-Labels entzog. Zu rebellisch, zu gewagt oder auch zu kontrovers waren die Texte, die Musik nicht massentauglich und damit nicht rentabel genug.“

SOUP! | E-GRUPPE BERLIN
Denkt euch doch, was ihr wollt. Ich sehe eine Frauenhand an einer Maus. *hüstel*

Geso: Schnee-Skulptur, Berlin | rebel:art
Bunter Schnee.

Fish Soup | vimeo
Ich weiß nicht genau, was das ist, aber es sieht irgendwie krude geil aus.

Colorful India | The Big Picture
Indien. Bunt. Fantastisch, wie immer.

Katie Cook: Star Wars Sketch Cards | Diskursdisko
Ich hab’s ja nicht mit Star Wars, aber das hier fetzt. Der Optik wegen.

Water Cycle – Experimental Short – HV20 / GH1 | vimeo
Wassertropfenmakroexperimente.

Pimp your macbook with cool and creative decals | This Blog Rules
Jede Menge Macbook Decals. iLike.

Alles über Akira. Alles. | Glaserei
Sich einfach mal was über Akira erzählen lassen. Um genau zu sein alles.

Andreas M. Wiese Oil Paintings | Feingut
Ich habe es ja nicht so mit klassischer Malerei, aber das hier ist grandios!

The Abandoned Futuristic Spy Architecture of Cold War Berlin | Motherboard

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Dubstep-Set mit Seele: Praveen – Lovestep Mix

Der Mix hier ist schon etwas älter, was ihn allerdings um keinen Tick schlechter macht. Praveen, Founder des wunderbaren Percussion Lab, hat im Dezember des letzten Jahres diesen wirklich ausgezeichneten Mix hier gezaubert, zu dem mir eigentlich nicht viel mehr zu sagen einfällt, außer: unbedingt anhören. Es ist Sonntag. Macht euch einen Wein auf, verpackt euch unter einer Decke auf die Couch, lehnt euch zurück und genießt diese Stunde hier. Besser geht nicht oder wenn Soul auf Dubstep trifft, knistert die Luft. Sehr sexy, das.

Leider nur als .m4a File, aber immerhin: Direktdownload.

Tracklist:
Pangaea – Memories
Burial – You Hurt Me
TRG – Broken Heart (Martyn Remix)
Untold – Dante
DFRNT – Tripped (Synkro Mix)
Synkro – Inhale
Sines – Memories Are Here
DFRNT – Tripped (Ital Tek Remix)
FaltyDL – Party
Joy Orbison – J. Doe
Sepalcure – Deep City Insects
Floating Points – K&G Beat

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Virtuelles Museum der Firma Steinberg

Steinberg hat im Netz ein virtuelles Museum eröffnet, dass das gesamte Schaffen der Firma seit Beginn der 80 detailliert darzustellen weiß. Mit jeder Menge Foto-, Info- und Videomaterial. Und weil ich und Steinberg mal so waren, macht mir das klicken hier besonders viel Laune. Mal nebenbei: für derlei Touren nehme ich sogar gerne Flash in Kauf.

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arte-Doku: „Cannabis!“

Die höchst informative und unbedingt sehenswerte 60minütige Doku „Cannabis!“ aus dem Jahr 2008 hat arte+7 komplett und jetzt noch 5 Tage in’s Netz gestellt. Ich gehe davon aus, dass die auch noch auf Youtube auftaucht, aber am Stück ist am Stück und am Stück ist immer besser.

Cannabis ist das in Europa meistverbreitete illegale Rauschmittel. Der europaweit angelegte Dokumentarfilm informiert sachlich über den neuesten Stand der Cannabisforschung und die gesundheitlichen Auswirkungen des Missbrauchs der Droge. Zu Wort kommen Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen, Mitarbeiter von Suchtberatungsstellen sowie Konsumenten und deren Familien.

Ansehen nach dem Klick:

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Volcano Choir: Island, IS

Als ich hier vor zweieinhalb Jahren den Reigen der Gastblogger eröffnen durfte, musste ich zwanghaft festhalten, dass ich ja eigentlich mit dieser Computermusik nichts anfangen kann. Aus ebendiesem Impuls heraus wollte ich auch unbedingt dieses Mal ein wenig Folk hier rumstehen lassen.
Gedacht hatte ich an das vor einem Jahr veröffentlichte und unglaublich schöne „Blood Bank“ von Bon Iver, doch dann kam ich drauf, dass der Mann hinter diesem Ding, Justin Vernon, mit seinem neuenalten Bandprojekt Volcano Choir ja im Herbst eine Platte namens „Unmap“ rausgebracht hatte. Und da ist „Island,IS“ drauf, zu dem es auch ein Video gibt, das für mich irgendwie hier viel besser hin passt:

„Island, IS“ by Volcano Choir from Secretly Jag on Vimeo.

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Die DDR Keller-Sammel-Serie: Briefmarkendesign

Also irgendwie hatte bei uns in der Family scheinbar jeder sein eigenes Briefmarkenalbum gehabt zu haben. Hier mal eine schnelle Auswahl aus dem Album meines Vaters – rein aus ästhetischen Gesichtspunkten ausgewählt so im vorbeiflug gewissermaßen. Hätte gerne noch mehr von den Kosmos Motiven gehabt – dachte auch das wären noch mehr aber irgendwie nicht – ich steh ja total auf Ostblock SciFi Designs.

Dies ist dann auch der vorerst letzte Eintrag aus der Serie – auch wenn noch Material für 100 weitere Einträge da wäre – vielleicht ja irgendwann mal – ich hoffe es hat gefallen und Euch nen kleinen Einblick gegeben oder Erinnerungen geweckt.

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La repubblica napoletana

Als ich damals™ in dieser kleinen mittelitalienischen Provinzuni ein wenig Heidegger und Futurismus studierte, hatte ich nicht viele Freunde.
Das lag unter anderem an dem Umstand, dass die Mammoni von Freitagmittag bis Montagfrüh in die kleinen Käffer im Süden fuhren, aus denen sie stammten. Ein anderer Grund war, dass die Uni vor allem Wirtschaftswissenschaftler ausbildete. Und die waren meist wie mein einer Mitbewohner die Kinder von Kleinunternehmern und damit qua Geburt Berlusconi-Anhänger und das hält ja keine Freundschaft aus. Genausowenig wie die kulinarische Ignoranz der küchentechnisch an sich begnadeten Stiefelbewohner.
Als ich einmal ein heimisches Carepaket mit Schwarzbrot und Maultaschen bekommen hatte, wollte ich letztere mit meinen Kommilitonen teilen, doch die fanden Teig, der nicht Pasta ist, widerlich.

Aber es gab Ausnahmen. Und das waren alles sympathische Typen.

Mein anderer Mitbewohner beispielsweise. Auf dem Papier war er Psychologiestudent, im täglichen Leben hatte er hauptsächlich drei Interessensfelder: 1. Mit mir das von mir regelmäßig importierte deutsche Bier zu trinken und über Bier zu philosphieren. 2. Am Wochenende nach Rom fahren, mit seiner Freundin vögeln. 3. Unter der Woche tat er (abgesehen von Interessensfeld Nr. 1) alles, um mit seiner Mannschaft, die uniinterne Meisterschaft im Fußball zu fünft zu gewinnen.

Der Sohn eines örtlichen Carbinieri-Offiziers. Er war groß, schlank, schön. Ein Frauenheld. Und Anarchist. Er kannte die besten Weinclubs (die anders als die regulären Kneipen keine Sperrstunde hatten). Er hatte immer Gras am Start, in seinem Autoradio liefen immer die Doors. Apropos Auto: Er fuhr nachts immer die kürzesten Wege, Einbahnstraßenschilder und ähnliches waren ihm egal. Den Polizeistreifen war es egal, dass es ihm egal war.

Und dann war da Roberto. Roberto fuhr im gleichen Bus wie ich und wurde mir von der aus einem kleinen apulischen Dorf stammenden Kommilitonin mit den vielen Haaren im Gesicht und auf den Armen vorgestellt. Er sei ein wenig verrückt, sagten die Jungs mit dem Parteibuch der Forza Italia und die Mädchen mit den Heiligenbildchen im Geldbeutel. Man solle ihn besser meiden, sagten sie.
Naja, er wusch sich nicht so oft und er sah keinen Sinn darin, nicht im napoletanischen Dialekt zu sprechen. Er bezeichnete sich als Kommunist, obwohl er die italienischen Kommunisten blöd fand. Zu allererst aber war er glühender Lokalpatriot und als solcher hatte er eine angenehme Abneigung gegen Norditaliener, war aber genauso besorgt um den Ruf seiner Heimatstadt. Als Gegenprogramm zur Camorra-Tristesse wollte er eine Art Hippie-Kleinstaat gründen:
Die Republik von Neapel.
Essen und Singen sollten Staatsbürgerpflicht sein, außer Kochen sollte es so wenig Arbeit wie möglich zu erledigen geben. Als Nationalflagge hatte er ein großes weißes Tuch mit einer Riesenpizza entworfen. Eine Hymne hatte er auch schon:


Direktcantare

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