Heinali – Cidade de Deus ist Teil einer CC-lizensierten Dubstep-Compi, die auf dem ukrainischen Netlabel Pincet erschienen ist und ich mag diese Nummer. Sehr.
Eigentlich für alle Homophoben. Und diese Nummer hätte ich dann gerne beim nächsten Echo live auf der Bühne. Vor der Verleihung des „besten Hip Hop Acts national“. Und dann die Totale von allen Gesichtern, für die dieses Liebeslied geschrieben wurde. „Leck mich am Arsch!“ Das wäre ein Spass hoch³!
Hätte auch gut eine Punk-Combo werden können, was sie dann ja auch nie wirklich nicht waren. Aber fünf Minuten hätten es auch getan. Die junge Dame(?) an den Drums hat es dann offenbar nicht über die Jahre gerettet.
Für mich immer noch eines der schönsten Netreleases ever. Und ich meine ever ever. Ein Album, welches ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde – wenn es nur 3 sein dürften.
Und weil der Weg zur Bescherung immer kürzer wird, gibt es ab Morgen dann den Netlabel-Mainstream, den eh schon alle kennen.
Es gab eine Zeit in meinem Leben in der war nichts, gar nichts so wichtig wie die Murmeln, die ich am Tage in dem samtenem Beutel durch die Gegend trug, den mir meine Oma mal aus Berlin-West mitbrachte. Immer wenn sich auch nur irgendwie die Gelegenheit ergab, mit den Murmeln um die Murmeln der anderen zu murmeln, ergriff ich diese und murmelte. Mal in die eigens gescharten Löcher auf dem Hof des Hortes, mal gegen die Wand des auf nach Pisse stinkenden Flures der POS, mal auf diesen lustigen Murmelburgen, die wir uns aus den Buddelkästen der vielen Spielplätze bauten. Murmeln waren wie Geld, und wenn es welche aus dem Westen waren, waren sie die Devisen der Kinder im Osten.
Ich hatte so oft welche in der Hand – habe ich heute mittlerweile wieder – und ich habe mich immer gefragt, wie diese Dinger wohl hergestellt werden. Zumal ich irgendwann irgendwo mal gelesen habe, dass es physikalisch wohl unmöglich sei, eine exakte Kugel herzustellen, worunter so eine Murmel ja wohl Zweifels ohne fallen dürfte. Ich glaube das übrigens, fernab jeder mir je erbrachten Beweise immer noch – warum auch immer.
Auf jeden Fall: hier ist die Antwort in Form eines Videos. Wie man Murmeln herstellt. Ich saß vorhin, nebst meiner Großen mit weit geöffnetem Mund, vor diesem Film und wir staunten gemeinsam Bauklötze, was ja irgendwie Blödsinn ist, da diese ja bekanntlich alles andere als kreisförmig sind… Egal. Eigentlich ist das alles ganz einfach mit den runden Dingern, die einst alles wert waren. Und heiß, sehr heiß.
Man muss aber auch alles nicht immer bierernst nehmen, zumal es die eigentliche Argumentation der sich als bestohlen Fühlenden komplett aushebelt. Und zwar so erklärt, dass es auch ein Fünfjähriger verstehen sollte.
Wo genau die Samples zu dem Prodigy-Klassiker herkommen, hatte ich ja hier schon mal. Dieses Video zeigt nun, wie scheinbar spielend Jim Pavloff„Smack My Bitch Up“ in Ableton reworked. Überhaupt eine geile Idee, die Tracks der anderen noch mal zu basteln.
Diese DJ-Desks von Metrofarm sind optisch ein wirklicher Kracher. Gebaut aus Holz, Beton oder Chrom dürften sie in jedem Wohnzimmer zum Hingucker werden. Da könnte ich glatt darüber nachdenken, meine 1210er zu reaktivieren.
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