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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Geschirrspüler sind auch so Dinger, die mit Sicherheit nicht im Sommer erfunden worden sind. Wah.

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Foto des Tages

Heute, bei den gefühlten 68 °C im Schatten, über die ich mich gar nicht beschweren möchte, und dem extrem vollen Bus, über den ich mich gerne beschweren möchte, kommt das Foto wie ein netter Gruß mit dem Hinweis, doch viel lieber planschen zu gehen. Und wem ein Ventilator nicht reicht, kann sich eben hiermit erfrischen. Wenn ich da so drauf sehe, gehts mir gleich viel kühler. Und frischer.


© Superbomba

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Den hätte ich auch gern

Ich finde ja, dass ich den bisherigen Releases von Auflegware ganz zu recht nicht wirklich viel Beachtung geschenkt habe. Da hat mich nie so wirklich was kicken können, obwohl ich auch nicht alle gehört habe, wie ich eingestehen muss. Zu durchsichtig, zu kalkulierbar erschien mir der Sound immer. Mittlerweile haben die ihr 20ste VÖ am Start und auch die überzeugt zumindest mich nicht so ganz. Obwohl die erste der beiden Packages durchaus höhrenswert ist, wenn auch nicht außergewöhnlich. Aber darum schreibe ich das alles auch gar nicht. Was mich wirklich vom Hocker haut, ist der phänomenale Name dieser Compi: „Himmelblau Pause„! Absoluter Knüller, der sich hier durch meinen Reader schlängelt. Verdammt, da wäre ich viel lieber schon viel früher drauf gekommen. „Himmelblau Pause„. Neid.

[Nachtrag:] Ich hab die erste Seite jetzt paar mal durchgehört und finde die wider Erwarten besser als gedacht. Die fetzt sogar.

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Dachbodenfund

Ich hatte ja das Glück so circa 587 gefühlte Open-Air Festivals mitnehmen zu können. Irgendwie stecken die auch alle noch drin, aber es gibt ganz wenige, an die ich mich nach wie vor ganz intensiv erinnern kann. Einfach auch deshalb, weil ich heute das Gefühl habe, dass es so was heute nicht mehr gibt. So wie die Indian Naasha, die Ende der 90er nur 2-3 Jahre direkt am Ostseestrand an der Lübecker Bucht stattfand. Da digitale Fotografie damals noch eher Neuland war, gibt es dementsprechend weniger Bilder davon im Netz. Ich hatte mal welche in echt, die aber leider verschollen sind. Heute bin ich im Netz über welche gestolpert und war ein wenig gefesselt von der Nostalgie, die mich überkam. Ach, was waren das noch Zeiten und ach, was haben wir für unanständige Dinge gemacht damals. Ich muss die alten Bilder mal suchen.


Hier gibt es noch ein paar wenige. Wenn ich wüsste, von wem die sind würde ich das angeben. Selbstredend.

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Übrigens:

Das Beschallen von Supermärkten durch den hauseigenen Supermarktfunk ist auch so eine Sache, die eigentlich verboten gehört.

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Macht das doch am Schlachtensee

Wenn ich zu der von mir bevorzugten Badestelle gehe, gehe ich da auch hin, weil es ruhig ist, sehr ruhig, und weil nicht halb Berlin diese als Hauptstadtrückzugszone versteht, wie es ja im Neuen Garten der Fall ist. Ich glaube, dort geht kein Potsdamer mehr baden. Auch deshalb, weil er vor lauter Berlinern nicht mehr auf die Wiese passt. Allerdings tut die völlig überflüssige Security und die Touristenwalzen, die sich dort an der Badestelle vorbeidrängen ihr Übriges dazu. Außerdem mag die Schlösserstiftung keine Badenden in ihrem Preussischem See, sie „duldet“ die nur und deshalb können die mich mal. Also gehe ich dorthin, wo ich meine Ruhe habe. Dachte ich bis heute. Gelegen an einer Schrebergartenkolonie dürfte der nur wenigen Ausserstädtischen bekannt sein. Klar, da gibt es ja auch nichts zu sehen. Jung bis sehr alt findet sich da ein. Nackig oder nicht, dick oder dünn spielt da alles keine Rolle, da geht es nicht um den Status, der in Potsdam immer wichtiger zu werden scheint. Auch beim Baden.

Nun war ich in diesem Jahr zum ersten Mal dort und hatte eher romantische Erinnerungen im Kopf, als ich feststellen musste, dass jene, die mit ihren Grills aus dem Tiergarten verdrängt wurde, offenbar nun dort ihre Sonntage verbringen. Mit vierzig Leuten wird angereist und Prosecco, Bier und Essen für diese pfeilgeboten. Baden geht von denen keiner und man erntet unangenehme Blicke. Klar, ich möchte mir ja auch nicht die Ärsche nackter Männer ansehen, während ich meine Grillwurst esse. Deshalb grille ich ja nicht am Strand, nich? Es gab nicht mal wirklich Platz zum Sitzen und ich bin da dann schnell wieder weg. Die nicht, die bleiben noch ein wenig. Und so wie es dort heute aussah, bleibt ihr Müll, den sie verursachen auf ewig dort liegen. Sie waren nicht zum erten Mal dort, die Berliner Grillproletarierer und geärgert haben sie mich auch, tief drinnen, innerlich.

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Das, was der Broder und der Niggemeier da gerade machen, erinnert mich sehr an pupertäre HipHop-MCs, die vielleicht nicht so gut schreiben können, der Welt aber dennoch weißmachen wollen, dass sie den Längsten hätten. Battle-Blogging, oder so.

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Der junge Udo Jürgens sah aus wie der Sänger von Tocotronic aussah als er jung war.

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