Hashima Island | I am Jeriko „Krasse Sache das, Hashima Island liegt etwa eine Stunde mit dem Schiff von Nagasaki’s Hafen entfernt und war von 1887 bis 1997 eine Kohlemine, gleichzeitig aber auch der am dichtesten bevölkerte Ort der Welt, etwa 13.000 Leute pro Quadratkilometer. Als dann die Kohleindustrie zusammenbrach wurde die Insel quasi über Nacht verlassen und rottet seit dem so vor sich hin. Auf der Insel ist es absolut unsicher, die Strafe für Betreten beträgt 30 Tage im Gefängnis sowie die anschließende Ausweisung aus Japan. Das Vice Magazine hats trotzdem getan…“ Die faszinierendsten und spannendsten abandoned Bilder, die ich seit langem gesehen habe!
Ich kann mich an eine Zeit erinnern, in der die Eltern immer dann, wenn es an der Haustür klingelte, sagten: „Schalt schnell um! Schallt schnell uuuuhm!“ Das waren die Momente, in denen Westfernsehen im Ostfernseher lief und diese Momente waren eigentlich immer. Ich weiß nicht genau, wann der Osten das Sehen von West-TV legalisiert hatte, aber es muss eher zum Ende der 80er gewesen sein. Bis dahin war es eben immer etwas problematisch, Sender zu gucken, die außerhalb des Programmbereiches von DDR1 und DDR2 lagen. Es hätte ja sein können, dass der Nachbar von ganz unten, oder der von direkt oben drüber – die Herren mit den Telefonen im Hausaufgang – mal eben was wollte und dann hätte es durchaus dumme Fragen und auch ein Nachspiel geben können. Man entwickelte deshalb sowas wie einen Umschalt-Reflex beim Klingeln. So Pawlow-mäßig. Dieser hielt dann auch noch bin Ende der 80er an. Zumindest im Haushalt der Eltern. Dann durfte man zwar, aber man konnte nur schwerlich, weil die Technik eben nicht für jedermann und ohne weiteres verfügbar war. Die Tagesthemen nahmen sich diesem Thema mal an, was rückblickend sinnvoll erscheint, weil die im Osten mehr Zuschauer hatte, als die ak. Durchaus amüsant, das.
Die technische Erungenschaft von Freisprechanlagen sorgt auch dafür, dass Leute, die die Dinger im Auto benutzen, aussehen, als führten sie intensive Selbstgepräche. Das hat für die Zuschauer durchaus Unterbaltungswert, schaut nämlich wunderbar bescheuert aus.
Ich sagte bereits: das Jahr 2009 wird das Jahr der Vinyl-Dokus. Hier also die nächste. Auch wenn man mit dieser von einem Revival ausgeht, kommen Dokus über Dinge eigentlich immer erst dann, wenn diese schon Teil der Geschichte sind.
(Direktlink, via NYLVI)
Also ich hab’s ja nicht so mit Autos, die müssen fahren und gut. Wenn ich allerdings mal mehr Geld haben sollte, als ich momentan ausgeben kann, mache ich Führerschein, kaufe ich mir einen T1 Bulli und gurke mit dem durch die Welt. So zumindest der Plan bisher. Ich habe also eine elementare tief drin sitzende Schwäche für diese runden Knubbelkisten. Ich würde gar behaupten, dass so ein Ding der einzige PKW wäre, der die Chance hätte, bei mir als Traumauto durchgehen zu können. Und was sehen meine alten Augen heute? Einen VW Bulli T1 aus Holz! Ahhhhhhhhhhhh! Ich will so ein Ding im Garten. Zum Spielen und überhaupt: Aus Holz!
Gebaut hat diesen steilen Zahn von einem Holzauto Lee Stoetzel. Maßstab geht gegen 1:1 was in Zoll 75” x 165” x 65” wären.
(via likecool)
Bewegte Bilder sind immer schöner als nur Plattencover oder irgendwelche Fotos, Hintergründe, sonstwas. So auch hier. Im Ergebnis ist das, was VjPaparazzi hier als Clip auf Youtube gestellt auch durchaus ansehnlich, wie ich finde. Der Track ist sowieso ein Kracher.
Wahlkampf mal anders. Damit könnte man mal die überdimensionalen Wahlplakataufsteller, die einen momentan wieder an jeder Ecke dämlich von der Seite angrinsen, faken.
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