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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Indische Streichholzschateln, indische Filmposter

Alte Streichholzschachteln aus dem Ostblock hatte ich hier schon mal, nun welche aus dem fernen Indien. Ich mag sowas ja irgendwie. Kann sein, dass das daran liegt, dass ich als Junge alles, wirklich alles, gesammelt habe, was man auch nur irgend sammeln konnte. Eigentlich hätten die Eltern anbauen müssen, um das alles zu verstauen. Irgendwann haben sie mir dann den alten Schuppen im Garten überlassen, der überquoll von dem ganzen gesammelten Zeug. Ich hatte dann die Idee ein Museum daraus zu machen, was ich auch tat. An einem sonnigen Sonntag im Sommer eröffnete ich dieses, nachdem ich unzählige handgeschriebene Zettel in der Nachbarschaft verteilte. Es kam: Niemand und ich lies die Idee weider fallen, aber das ist einen andere Geschichte.

Fotograf Matt Lee hat dutzende indische Streichholzschachteln fotografiert und zeigt sie her. So ein Fotografenleben treibt auch merkwürdige Blüten irgendwie. Noch dazu hat er indische Filmposter im Angebot. Die Streichholzschachteln aus dem Ostblock finde ich übrigens um einiges hübscher.

Galerie: Matchboxes from the Subcontinent
Galerie: Kannada Film Posters
(via ffffound)

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Wenigstens daran hat sich NICHTS geändert

Wenn die Eltern damals von nach der Arbeit nach Hause kamen, hörte ich Techno.
Wenn die Frucht meiner Lenden Nr. 1 heute nach der Schule samt Freundin nach Hause kommt, höre ich Techno.

Das Unverständnis der nach Hause kommenden darüber ist in etwa gleich groß, trotz der heute locker 15 Bpm weniger.

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Ich lese gerade Drop City von T.C. Boyle, was mal ganz nebenbei ein klasse Buch ist, auf einestages schreibt derweil Noelle Barton über ihr Leben als Teil der kalifornischen Kommune Olompali-Ranch. Sachen gibt es…

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Doku: Kurt Cobain – About A Son

Extrem lahme Verbindung nach Japan, aber ich habe schon länger gewartet um eine Doku zu sehen. Amazon Kundin Susann Martin meint zu dem Film:

Diese experimentelle Dokumentation basiert auf hunderten Stunden Tonmaterials, das Michael Azzerad innerhalb eines Jahres (92 bis 93) durch Gespräche mit Cobain zusammengetragen hat, woraus dann die Biografie „Come As You Are“ entstand. AJ Shack verwendet dieses bisher unveröffentlichte Material nun dazu, Kurt Cobains Leben in dessen eigenen Worten nachzuvollziehen. Während wir Kurts Anekdoten lauschen, zeichnet Shack dessen Leben mit Hilfe von zeitgenössischen Bildern der Städte Aberdeen und Seattle nach. Wir sehen Portraits der Einwohner, Straßenzüge, künstlerische Animationen. Untermalt von Musik, die Kurts Leben begleitet hat, entsteht das Portrait eines jungen Mannes, dessen größter Wunsch der einer intakten Familie, von Ruhe und Frieden ist und der schließlich doch an seinen Dämonen scheitert.

Shack gelingt eine extrem sensible Dokumentation, die zeigt, dass das Schiksal Kurt Cobains letztlich, in dessen eigenen Worten, ein unspektakuläres ist – „Im just a product of a spoiled America“.

(Direktlink)

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Wenn die Abwrackprämie für Schlüpper kommt, hohle ich mir neue. Gerne auch aus deutscher Produktion.

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Platte(n) der Woche #17

Ich bin momentan ganz schwer angeschlagen etwas kränklich, deshalb heute mal in Kurzfassung.

Jessica Gall – Just Like You | 2008 | Sony/BMG
Wundervoll. Manches klingt ein wenig nach US-Charts Orientierung und ist biss`l anstrengend, aber grundsätzlich ein klasse Album, das einen durch die grauen Tage bringt.

Tosca – No hassle | 2009 | !K7
Kommt im April und ist m.E. die beste Tosca, die es je gab. Mit Live-Bonus.

Marko Fürstenberg – Eibenstock EP | 2009 | Baum Records

Sehr fette 3-Track EP inclusive sgi_s Remix, die keine Überraschungen bringt. Und genau dafür liebe ich den Sound von Marko.

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Musik aus Sand

In Zeiten von Sampling und Field Recording gibt es wahrscheinlich kein Geräusch mehr, was nicht irgendwie schon gesampelt, geloopt und in irgendeiner Form in Musik verarbeitet worden ist. Küchengeräte, Autobahnen, U-Bahnstationen, Wellen der See und Vögel sowieso. Alles nichts Neues mehr und irgendwie auch immer weniger spektakulär, keine Frage. Aber: Das, was Diego Stocco hier gemacht hat, finde ich mindestens entzückend, mehr aber sogar sehr beeindruckend. Er hat einzig Geräusche gesampelt, geloopt und zu einem Track zusammenen gefügt, die durch Sand enstehen, oder dem was man mit dem Sand machen kann. Besonders großartig daran finde ich dann, dass der entstandene Sound genau mein Ohr trifft. Eine wahrlich große Idee!

(Direktlink)

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