Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Ich pflege ja das Vorurteil, dass man den meisten Säufern im Gesicht ablesen kann, dass sie Säufer sind. Der Eine Busfahrer ist so eine Tüpe – eine handvoll seiner Kundschaft ebenso. Hin und wieder überprüfe ich dieses Vorurteil um es dann getrost weiter zu pflegen zu können.

6 Kommentare

Doku: The Alchemists of Sound

Dokumentation über die Arbeit des BBC Radiophonic Workshops von 2003. Soundfreaks, diese Tüpen.

The BBC Radiophonic Workshop, one of the sound effects units of the BBC, was created in 1958 to produce effects and new music for radio, and was closed in March 1998, although much of its traditional work had already been outsourced by 1995. It was based in the BBC’s Maida Vale Studios in Delaware Road, London, W9, UK growing outwards from the then-legendary Room 13. The innovative music and techniques used by the Workshop has made it one of the most significant influences on electronic music today.

(Wikipedia)


(Direktlinks: Part 1 | Part 2 | Part 3 | Part 4 | Part 5 | Part 6, via MetaFilter)

Noch einen Bonus dazu: Delia Derbyshire, die in den 60ern für den BBC Radiophonic Workshops arbeitete, hat schon während dieser Zeit elektronische Musik produziert. Wie das klang? Ein wenig so wie Aphix Twin oder Autechre es dann in den 90ern taten.
Video dazu:

Einen Kommentar hinterlassen

Ich finde es merkwürdig, dass sich an einem Donnerstagabend erwachsene Männer nach dem Verlassen eines Imbisses mit miesem Ruf und noch mieserer Beleuchtung etwas außerhalb der Innenstadt lauthals mit „Union, Union, Eisern Union!“ verabschieden. Das rufen sie auch dann noch sehr laut, wenn sie einander längst außer Sichtweite in ganz verschiedene Richtungen durch die Nacht wanken.

Einen Kommentar hinterlassen

Laid-back Drum and Bass Selection: Soundsurfer – Winterwarmer

Ich mag ja so flächigen Drum and Bass ala Promised Land. Mix des Tages. Definitiv. Und der geht auch im Sommer gut, möchte ich wetten. Mach´ mal lauter!

Tracklist:

Infuzoria – Lightning Flashes [CAMINODIGITAL002]
Deep Gemini – Deepness in the sky [COVNTD011]
Naibu – Ktx [FOKUZLP003]
Furney & Tayla – You must stand still [LV006]
Sonic Saturation – Have you [CAMINODIGITAL002]
Future Engineers – Re:Source [NEXUSLP001]
Alaska & Nucleus – Aufeis [AM004]
Soultec – Bullet train to Mount Fuji [dub]
Seba – Cruising in time [NU12013]
Marcus Intalex – Astro Dance [SOUL:R034]
Spectrasoul – Peninsula [SHA023]
Icicle & Switch – Looking away [OSMUK005]
Danoo – Different Touch [BWCD04]
Seba & Krazy – Finola [INN026]

Download: Direkt

12 Kommentare

Nighkee Sneakers

Der französische Fotograf und Art Director Phoks nimmt sich, wie der Name unschwer erkennen lässt, Sneakers eines bekannten Sportartikelherstellers und vergrafikt die neu. Das sieht so gut aus, dass die Werbung des Sportartikelherstellers selber dagegen ziemlich blass ausschaut.

(via Design You Trust)

Was der bekannte Sportartikelhersteller davon hält entzieht sich meiner Kenntnis. Und wenn das so eine virale Marketingaktion sein sollte, falle ich hiermit direkt mal auf die Fresse.

Einen Kommentar hinterlassen

Yoni Goodmans Gaza-Animation „Closed Zone“

„Waltz with Bashir“ Animator Yoni Goodman hat für die israelische Organisation „Gisha“ (Legal Center for Freedom of Movement) diese vielsagende Animation gestalltet.

Gisha – Legal Center for Freedom of Movement calls on the State of Israel to fully open Gaza’s crossings and to allow the real victims of the closure – 1.5 million human beings – the freedom of movement necessary to realize their dreams and aspirations.


(Direktlink, via The Daily What)

Einen Kommentar hinterlassen

Platte(n) der Woche #20

Dub Spencer & Trance Hill – Return Of The Supercops | 2007 | Echo Beach
Manchmal ist komisch, da versucht man guter Musik immer auf der Fährte zu bleiben und dann rauscht ausgerechnet sowas derartig Fetziges an einem vorbei. Hatte ich bis Anfang letzter Woche noch nie von gehört und damit auch gleich den Berlin-Gig schon knapp verpasst.

Nur alleine für diesen überirdisch genialen Namen hätten die die drei Schweizer jeden Musikpreis dieser Welt verdient! Aber auch unter anderem Namen würden die mit Sicherheit so wahnsinnig gute Tunes durch die Bandechos nach draußen schleifen. Ein Monsterdub-Spaghettiwestern in Form eines kleinen Silberlings, der mich völlig aus der Bahn wirft. Eigentlich müsste man hierfür eine Hand voll Superlativen neu erfinden. Mindestens. Ich höre das noch eine Weile und freue mich derweil wie Bolle auf das nächste Album, was noch diesen Jahres auf Echo Beach erscheinen wird.
(Reinhören)

Motionfield – Laponia | 2009 | Thinner
Für viele da draußen war Thinner immer mit Dubtechno, für mich komischerweise immer eher mit Ambient besetzt. Mag sein, dass das auch eher an Autoplate gelegen haben mag, aber auch auf Thinner selber kamen seit je her großartige Ambient-Releases. So auch diesmal. Ich habe mich wirklich sehr auf die neue Motionfield gefreut und wurde mit dem Ergebnis in keinster Weise enttäuscht. Es gibt keine Überraschungen und sowas mag ich eben mitunter – genau das bekommen, was man erwartet. Nicht enden wollende Pads, weitestgehend beatless, schicken einen direkt zwischen die Frühblüher, die da bald kommen werden. Benetzt mit dem Tau der Nacht, zart, klar, frisch. Mit aufziehender Wärme der Frühlingssonne in Form ganz sanfter Dubchords wird dieser dann getrocknet. Irgendwo weiter hinten kann man die Flügel der Schmetterlinge hören.
(Reinhören)

Bloc Party – Where is home? (Burial remix) | 2007 | Wichita Recordings
Nanu? Ein Song nur und dann in den Platten der Woche? Ja. Wenn man das Ding auf Loop stellt und es stundenlang am Stück hört, kann man das auch in die Platten der Woche stopfen, denke ich. Ich kenn` das Original nicht mal aber dieser Remix ist ein echtes Monster und mein definitives Lieblingsbonbon von Burial.
(Youtubelink)

Ein Kommentar