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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Polarkreis 18 klingen viel zu schlageresk um als deutsche Röyksopp durchgehen zu können.

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Wenn Männer früher so krude Fantasien hatten, mit einem Röntgengerät die Damenwelt nackig betrachten zu können, hat man die als lüsterne Perverslinge abgetan. Warum sollte das heute also anders sein, nur weil der gesellschaftliche Stand von kleinen, lüsternen Perverslingen offenbar ein anderer ist, als er es zur damaligen Zeit war? Staatlich unterstützte, kleine, lüsterne, Perverslinge die alle und jeden nackig sehen wollen, weil ihnen der Blick unter den Rock nicht mehr reicht, quasi.
Nacktscanner. Das muss man sich wirklich mal in die Birne schieben. Nacktscanner! Ich glaub das alles nicht! Die spinnen doch alle.

[Nachtrag:] Hooops, ich sehe gerade, dass alle Politiker erst ein Mal ganz dolle empört und gegen dieses kleine, lüsterne Dingen sind. Aber ich denke, in 2-3 Monaten kann ich dann diesen Nachtrag wieder löschen.

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Streetart by Bronco oder immer einen guten Spruch auf der Wand

Streetart im Netz hat ja irgendwie was inflationäres. Da kann man sich tot klicken, wenn man nicht Acht gibt. Trotzdem gibt es auch immer wieder Sachen, die außergewöhnlich gut sind. So wie Bronco, auch wenn das offensichtlich alles andere als was Neues wäre. Ich hab´ das eben erst entdeckt und finde die Sachen von dem großartig.
Reinhold Beckmann stole all your Bikes!! Har har.

Flickr-Set: Season One
(via vergessen)

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Diese Abhängigkeit eines iPhones von iTunes ist wirklich nervig. Zumindest dann, wenn man sein eigenes iTunes gerade nicht am Start hat. War das nicht mal etwas, was Apple an Microsoft so moniert hatte? Da nützen auch lusitige Werbefilmchen nichts. Es nervt einfach nur, immer und immer wieder seine Musik-Biblio platt machen zu müssen um was Neues drauf zu packen.

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Downloads: Neue Deejay-Sets von Rivo

Jetzt kommt es ganz, ganz dicke!
Ich war schon seit langer Zeit nicht mehr auf dem Profil von Rivo, der mich hier schonmal mit einem großartigen Set in den Orbit gekickt hatte. Nun bin ich eben, eher zufälliger Natur, dort lang gekommen und habe auf Anhieb vier neue extra dublastige Sets von ihm gefischt. Damit mir das nicht noch mal passiert, haue ich mir dem sein MySpace-Blog erstmal in den Reader. Ich weiß gar nicht, warum ich da nicht schon viel früher drauf gekommen bin. Alleine die Playlisten sind ein wahres „Who is Who“ der Dubtechnoten. Mein Liebling aber, soweit kann ich das schon lesen, ist „Two Hands One Thought„. Da läuft mir sowas von der Sabber.

Tracklist:
01. Hallucinator – Phebes – Chain Reaction
02. Maurizio – M5 – Maurizio
03. Rhythm & Sound – King In My Empire – Burial Mix
04. Atheus – Unendlich – Styrax Records
05. Monoder – Kohinaattori – Statik Entertainment
06. Ohrwert – Momentum – White
07. Shinichi Atobe – Plug and Delay – Chain Reaction
08. David Alvarado – Aire – NRK
09. Petar Dundov – Oasis (Substance & Vainqueur remix) – Music Man
10. Rhythm & Sound – Imprint – Rhythm & Sound
11. Paul St. Hilaire & René Löwe – Faith (Vox) – False Tuned
12. Quantec – Greenfield Mill – Meanwhile

Download: Two Hands One Thought

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Skulpturen aus Rock-Star Gitarren, oder sowas

Okay, ich versuche mal, das zusammenzufassen und hoffe, ich habe das alles richtig verstanden, wobei ich mir da nicht ganz sicher bin, weil eben diese Aktionen schon sehr, sehr crazy sind. Chris Chappell besorgt sich die Gitarren und Bass-Gitarren alter Rockstars, schrottet die erstmal, woraus die da so eine Art Happening zu machen scheinen, nimmt dann die Einzelteile dieser Saiteninstrumente und baut diese dann als Skulpturen wieder zusammen, mit persönlicher Note, wie er sagt. WTF? Wahrscheinlich aber habe ich das alles ganz falsch verstanden, die Bilder zu den Dingern aber gibt es aber auf jeden Fall trotzdem. Kann man nicht leugnen.
Hier der Bass von Sting, die Gitarre von Slash und der Bass von Sid Vicious :

Hier noch viel mehr von diesem Kunstzeug: Chris Chappell – Urban Folk Art

(via we heart it)

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Interview und Stelldichein mit Moritz von Oswald

Moritz von Oswald, Dubtechnopionier, Basic Channel-Founder, Ausnahmemusiker und wahrscheinlich noch vieles mehr, mimt den Dozenten auf der Couch der Red Bull Music Academy, redet über Berlin, über Dubtechno im Allgemeinen, natürlich über Basic Channel im Speziellen, über etliche andere Dinge. Zum Schluß stellt er sich den Fragen der Zuhörer. Zwischendrin gibt es dann immer wieder Musik, jede Menge Musik – auch von ihm. Höchst interessant und verdammt lang. Ich hol´ mir jetzt etwas Popcorn und geb mir die 2 Stunden. Sowas sieht man ja nicht alle Tage.

(Direktlink, und ein extra dickes Danke für diesen Hinweis, Marko.)
Bei Minute 20.30 geht mir der Hut hoch.

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Platte(n) der Woche #3

Thievery Corporation – Radio Retaliation | 2008 | ESL Music
Vorneweg: Ich mochte Thievery Corporation eigentlich nie sonderlich. Das hat nicht mal was mit ihrem Sound zu tun, sondern eher mit der kleinen Unstimmigkeit, die es mal mit Kruder & Dorfmeister gab. So zumindest glaube ich, mich daran zu erinnern. K&D meinten in einem Interview mal, sie seien „Kaffeehausmusiker und Haschischraucher“, voraufhin die Lackaffen von Thievery Corporation meinten, sie machen Musik für Anzugträger. Damit war es für mich auch schon vorbei mit denen. Mag kleinlich klingen, aber man muß Prioritäten setzten, wie meine Oma schon imme zu sagen pflegte. Das tat ich und hörte eigentlich nie Thievery Corporation.

Nun sind K&D ja offenbar irgendwie Geschichte und ich dachte, ich höre da doch mal rein in die neue Platte. Wenn eine Beziehung nicht mehr existiert, ist das auch kein Fremdgehen. Also lies ich mich die Woche berieseln von jeder Menge Dub- und Reggea-Einflüssen, Salsa-Anleihen, furchtbar kitschigen Ethno-Percussion, viel zu vielen Beats, Calypso gar und jeder Menge Bläsern, bis meine Ohren Trompetenform anzunehmen drohten. Das ist mir alles viel zu viel von allem und dennoch, und das hat mich überrascht, ist es ein gutes Album für die von Studenten okkupierten Latte Machiato-Buden dieser Welt. Aber eine Woche reicht mir dann auch und zum Resident auf meinem Player wird das Dingen ganz sicher nicht.
(Hier reinhören)

Till Brönner – Rio | 2008 | Verve/Universal
Wieder einmal mehr ein großartiges Album, das mit seiner Leichtigkeit an alte Jazz-Klassiker ala Stan Getz erinnert. Leider ohne so einen Knüller wie „A Distant Episode“ einer war. Dennoch einmalig schön. (Hier reinhören)

Rhythm & Sound w/ Tikiman – Showcase | 1998 |Burial Mix
Tikiman, Tikiman, Tikiman. Irgendwo ausgebudelt und sofort aufs Neue verliebt.

Beat Pharmacy – Wikkid Times | 2008 | Deep Space
„A collection of protest dub songs that combine deep and poetic lyricism of the very timely kind with atmospheric dub techno grooves.“
Fett.

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