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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Der Typ, der gerade neben mir im Bus sitzt, hat seinen Rucksack voll mit Gras, möchte ich wetten. Den ganzen Bus durchzieht das typisch würzige Aroma. Es gibt weitaus unangenehmere Gerüche, gerade in den Öffentlichen. Verraten tut ihn aber nicht der Geruch sondern sein musternder, nervöser, leicht poranoider Blick immer dann, wenn jemand einsteigt. Ich überlege einen Spruch auf seine Kosten zu machen, aber er sieht nicht wie einer von denen aus, die viel Spaß verstehen.

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iPhone Apps zu kaufen fetzt nicht, dachte ich bis eben. Das meiste davon braucht eh keine Sau, dachte ich bis eben. Das meiste davon ist ziemlich unnütz und sieht zu dem auch noch ziemlich dämlich aus, wenn man es im Bus bedient, dachte ich bis eben. Spiele – die kosten immer am meisten, wenn sie gut sind – sind nicht mein Ding, und der Rest,… Naja. Aber dann… Aber dann bin ich eben auf einem Video hängengeblieben, dass die App „Bloom„, gebaut von Brian Eno & Peter Chilvers, in Benutzung zeigt. (Brain Eno ist ja wohl so klar, dass man den nicht mal linken muß.) Die haben eine Ambient-App gebastelt, die ich, bei dem was ich hören und sehen kann, als extremst formidabel einstufen würde. So formidabel, dass ich die kaufen werde. Jetzt. Und das genau deshalb:

(Direktlink)

Mal abgesehen davon, dass es immer noch keine gescheite Exportmöglichkeit von Waves oder Aiffs für das iPhone gibt, was das Syncen zwar irgendwie schwierig aber dennoch nicht unmöglich macht, ein wirklich geiles Tool, um perfekte Backings für ambiente Musik zu machen. Ich bin begeistert. Echt jetzt. Und wenn jetzt noch wer eine Midi-Clock App bauen würde, würde ich die auch noch kaufen und würde sie sogar benutzen. Im Kontext zu Bloom. Ich hatte das auch schon irgendwo gelesen, ohne das Video zu klicken. Entweder war es bei Tantih, oder der De:Bug. Weiß nicht mehr genau, nur der Vollständigkeit halber.
Ich bin dann jetzt mal bloomen, hört man dann sicher später auch irgendwo.

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Vielleicht sollte die Bundesregierung künftig nicht über einen Rechtsanspruch auf Krippenplätze für ein- und zweijährige Kleinkinder nachdenken, sondern über ein generelles Verbot von Kindertagesstätten. Dann haben die Bürger ihre Ruhe und die Gerichte weniger Arbeit. Aber immerhin: in Potsdam brennt ja so eine ruhestörende und unerwünschte Grundschule auch schon einfach mal ab. Da sind die Kita-Nachbarn in Hamburg wohl eher noch zivilisiert.
Die spinnen doch alle!

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Die Dokumentation „Punks in Ostberlin 1981-1983“ ist nun endlich komplett auf youtube, ich hab´ sie hier und finde sie immer höchst sehenswert.

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Holga-Fotografien aus einer anderen Welt

Ich habe mich ja schon vor ein paar Tagen in die wundersame und gleichsam schöne Optik der Holga verguckt, was auch momentan immer noch der Fall ist, diese Verguckung. Nun bin ich eher zufälligerweise über eine Fotoserie von Leatherheart gestolpert, die mir fast die Schuhe auszieht. So grandios ist die nämlich. Ich muß zugeben, das mir in Anbetracht dieser Fotos irgendwie die Superlativen fehlen, die das ausdrücken könnten. Deshalb am besten hinklicken und selber nach Superlativen suchen. Ich bin offen für Vorschläge aller Art. Das Beste an diesen tollen Fotos ist: sie stehen allesamt unter CC-Lizenz.

Diese Farben, diese unsagbar wunderschönen Farben. Wie aus einer anderen Welt.

Flickr-Set: holgaCFN (color)

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Liebe Post,

also wenn ich mein MacBook zu Dir bringe um es durch Dich in eine Reparaturwerkstatt zu zu befördern, dann gehe ich, VERDAMMTE SHICE(!), davon aus, das Du die Kiste nicht irgendwo im Regen stehen lässt! Ich meine, es macht ja Sinn so ein technisches Dingen bruchsicher und stoßfest zu verpacken, aber von wasserdicht ist nirgendwo die Rede! Und ich meine, wie machst Du es, dass nicht nur der Karton aufgeweicht ist, sonder auch im Rechner das Wasser steht, hä? Kannst Du mir das mal erklären? Und überhaupt, warum passiert so ein Shice immer mir? Die nehmen das Dingen nun nicht mal zur Reparatur an, man! Logisch, wenn da Wasser drin steht!

Liebe Post, Du weißt ja, die neuen MacBooks sind da. Dann sieh mal zu!

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Doku: Pump Up the Volume – The history of House, 2001

Pump Up the Volume tells the story of the social and cultural explosion that was House. From its roots in Chicago, where it rose from the ashes of Disco, House music became the soundtrack to every fashion show, after–show party, premiere, and club opening around the world. Today, House is used by leading mainstream music stars, from Madonna to U2, to break into new markets and to update their sound. In fact, House has influenced more artists than any style since rock ‘n’ roll. Pump Up the Volume follows the story from Chicago and New York to Britain, interviewing key players on both sides of the Atlantic. It also considers the social impact of House—a sound that has transcended class, race, and cultural boundaries to become the soundtrack of modern popular culture.

Dreistündige(!) Dokumentation über den Sound, der die Teller der Welt bedeutet.

(Direkt: HouseHistory, Part 2, Part 3)

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