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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

„Früher wollte ich Koch werden, heute bin ich Astronaut. So können Träume platzen.“

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2 Kommentare

Das darf doch alles nicht wahr sein!

Sagt mal, liebe Schreiberlinge: Ist das eigentlich Euer Ernst, was ihr da alles so über Sidos neue Platte in die Journalien knallt, oder seid Ihr einfach nur darum bemüht, am Ende nicht ganz so dämlich da zu stehen, weil Euch dann jemand vorwerfen könnte, Ihr hättet nicht geblickt, wie toll die Pfeife ist?

Oder mal in dem Slang, den auch ein Sido verstehen dürfte: Warum zum Teufel, fickt Ihr dem jetzt eigentlich alle kollektiv in den Arsch?

Das ist alles andere als gute Musik. Es wäre schön, wenn Ihr auch über genau diese mal was schreiben könntet. Sido! Ich fass es einfach nicht.

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Neue Zeiten

Eine Diskussion mit jungen Männern darüber führen zu müssen, warum Faschos scheiße sind, wird von Tag zu Tag schwieriger. Argumente greifen einfach weniger gut als vor Jahren noch. Die nach außen getragene Vermenschlichung von Gestalten, die menschenverachtendes in sich tragen scheint demnach Früchte zu tragen. Selbst bei jenen jungen Menschen, die es eigentlich besser wissen sollten, auch oder gerade weil sie sich dem HipHop verpflichtet fühlen. Zumindest dachte ich bisher, dass es da eigentlich einen Zusammenhang geben müsste. Nachdem ich Freitag eine ganz üble Debatte über Faschos führen musste wollte, hat sich einiges bewegt in meinem Kopf. Nichts, was mit Verständnis zu tun hat, dafür um so mehr mit Erkenntnis. Der Erkenntnis, dass das alles immer komplizierter wird und das die, die dafür sorgen durchaus erfolgreich ihre kleinen vergifteten Samen in die Köpfe junger Menschen pflanzen können, von denen ich eigentlich nicht erwartet hätte, das diese Samen auf humosen Boden in den Köpfen treffen würden. Tun sie aber – und sie keimen. Offenbar macht der Rechtsaußenflügel im Moment einfach zu vieles richtig, um genau dort anzukommen, wohingegen die anderen, die es besser wissen sollten, zu wenig, gar nichts oder schlicht das Falsche machen.

Das macht mir wirklich Angst.

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Gabriel Ananda – Ananda mixt Ananda

Ich hatte letzte Woche im Netz Daten um Daten zur Seite geräumt um hinten im Regal irgendwo ein Live-Set von Gabriel Ananda zu finden. Ich finde, dass es kaum besseren Techno geben könnte, der den Sommer so schön in Töne packt, wie es der tut, den der Ananda bastelt. Ich hatte auch diverse Sachen gefunden und somit war die letzte Woche Ananda-Woche, wenn man so will. Und als hätte irgendwer mein Bedürfniss erkannt, taucht jetzt just ein Mix auf, in dem der Ananda nur den Ananda mixt. Hammer, das Teil. Leider habe ich keinen Schimmer, wo das Dingen herkommt. Aber egal, es ist da, liegt auf Archive.org und eine Tracklist gibt es auch:

01. Gabriel Ananda – Radiodust
02. Gabriel Ananda – Unreleased
03. Dominik Eulberg – Tigerkralle (Gabriel Ananda Remix)
04. Gabriel Ananda – Unreleased
05. Gabriel Ananda – Unreleased
06. Gabriel Ananda – Unreleased
07. Gabriel Ananda – Der Sinn des Lebens
08. Gabriel Ananda – Life is steadily breaking my heart
09. Gabriel Ananda – Atropin
10. Gabriel Ananda – Wegeschwindel Quartal IV
11. Gabriel Ananda – Eize Ganuv
12. Gabriel Ananda – Unreleased
[Download]

Ich häng noch eine Ananda-Woche ran, glaube ich. Fetzophanter Mix.
(via)

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Die Drecks-BILD Springer-Lakeien sollten über ein Fußballspiel zwischen Polen und Deutschland nicht mit einer einzigen Zeile berichten dürfen. Und schon absolut gar nicht darüber, was an dessen Rande so passiert. Nie mehr.

[File under: Medienwahnsinn – nicht EM.]

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Musik ohne Eier – dafür mit verdammt viel Herz

Linny hat auf MixUpload eine ganze Reihe an herzerweichenden, wie er es nennt, „Lounge“-Mixen geparkt, die so ziemlich alles beinhalten, was ich an Downbeatz in meinem mittlerweile leicht angestaubten CD-Regal stehen habe. Das dudelt hier seit Stunden und muß einfach mal erwähnt werden. Gefunden hatte ich den Link bei DEEP-GOA, dessen Blog sich immer mehr zu dem optimalen Netz-Musik Blog überhaupt mausert. Dagegen können sie fast alle einpacken. Der sammelt wirklich so gut wie alles ein, was das Netz an Elektronik und sonstigem Netaudio hergibt. Auch das muß mal gesagt werden.

3 Kommentare

Da kommt noch was

Der M. meinte eben zu mir, dass es ja wirklich schwerstens dämlich wäre, die Kompetenzen der alten Stasi-Mitarbeiter einfach so ungenutzt vergammeln zu lassen. Offenbar haben sich das andere auch gedacht. Ganz sicher auch haben viele derer, die dort mal auf der Gehaltsliste standen, wieder einen neuen Job mit altbekanntem Tätigkeitsfeld. Mehr als viele wahrhaben wollen. Eine Denke, auf die ich bisher noch gar nicht gekommen bin.

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Nationalspam

Also womit die Pfeifen mittlerweile alles zuspamen, meine Fresse. Aber könnte in diesen Tagen wahrscheinlich auch fruchten, nur das ich das gänzlich anders sehe.

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Wie oft eigentlich hat die taz schon über Rassismus geschrieben, wenn alle anderen so getan haben, als existiere der nur am Rande? Und vor allem, wer ist da denn in die Spur gegangen und hat es dann auch international gemacht?

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