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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Übrigens:

Das Beschallen von Supermärkten durch den hauseigenen Supermarktfunk ist auch so eine Sache, die eigentlich verboten gehört.

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Macht das doch am Schlachtensee

Wenn ich zu der von mir bevorzugten Badestelle gehe, gehe ich da auch hin, weil es ruhig ist, sehr ruhig, und weil nicht halb Berlin diese als Hauptstadtrückzugszone versteht, wie es ja im Neuen Garten der Fall ist. Ich glaube, dort geht kein Potsdamer mehr baden. Auch deshalb, weil er vor lauter Berlinern nicht mehr auf die Wiese passt. Allerdings tut die völlig überflüssige Security und die Touristenwalzen, die sich dort an der Badestelle vorbeidrängen ihr Übriges dazu. Außerdem mag die Schlösserstiftung keine Badenden in ihrem Preussischem See, sie „duldet“ die nur und deshalb können die mich mal. Also gehe ich dorthin, wo ich meine Ruhe habe. Dachte ich bis heute. Gelegen an einer Schrebergartenkolonie dürfte der nur wenigen Ausserstädtischen bekannt sein. Klar, da gibt es ja auch nichts zu sehen. Jung bis sehr alt findet sich da ein. Nackig oder nicht, dick oder dünn spielt da alles keine Rolle, da geht es nicht um den Status, der in Potsdam immer wichtiger zu werden scheint. Auch beim Baden.

Nun war ich in diesem Jahr zum ersten Mal dort und hatte eher romantische Erinnerungen im Kopf, als ich feststellen musste, dass jene, die mit ihren Grills aus dem Tiergarten verdrängt wurde, offenbar nun dort ihre Sonntage verbringen. Mit vierzig Leuten wird angereist und Prosecco, Bier und Essen für diese pfeilgeboten. Baden geht von denen keiner und man erntet unangenehme Blicke. Klar, ich möchte mir ja auch nicht die Ärsche nackter Männer ansehen, während ich meine Grillwurst esse. Deshalb grille ich ja nicht am Strand, nich? Es gab nicht mal wirklich Platz zum Sitzen und ich bin da dann schnell wieder weg. Die nicht, die bleiben noch ein wenig. Und so wie es dort heute aussah, bleibt ihr Müll, den sie verursachen auf ewig dort liegen. Sie waren nicht zum erten Mal dort, die Berliner Grillproletarierer und geärgert haben sie mich auch, tief drinnen, innerlich.

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Das, was der Broder und der Niggemeier da gerade machen, erinnert mich sehr an pupertäre HipHop-MCs, die vielleicht nicht so gut schreiben können, der Welt aber dennoch weißmachen wollen, dass sie den Längsten hätten. Battle-Blogging, oder so.

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Der junge Udo Jürgens sah aus wie der Sänger von Tocotronic aussah als er jung war.

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Jeff Mills ist morgen in der Hauptstadt. Und ja, ich glaube, ich werde dahin gehen. Auch mal ein Grund, den Neo-Tresor zu sehen. Schadet ja nichts, sag ich jetzt mal. Mal schauen, was ich dann Sonntag morgen dazu meine…

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Big Buck Bunny

Big Buck Bunny ist ein computer-generierter Kurzfilm, der hauptsächlich unter Verwendung von freier Software hergestellt wird, insbesondere des 3D-Grafik-Programms Blender.

Sagt Wikipedia. Und weiter:

Bei der Ankündigung des Films wurde er als „funny and furry“ (witzig und pelzig) beschrieben. Die Charaktere sind Tiere, unter anderem ein überdimensioniertes Kaninchen, drei Nagetiere, ein Schmetterling und ein Vogel. Über die Handlung ist nocht nichts genaues bekannt, der Arbeitstitel „A Rabbit’s Revenge“ sowie der Trailer deuten darauf hin, dass das Kaninchen von den drei Nagern gepiesackt wird und Rache an ihnen nimmt.

Von LSD ist da keine Rede, macht allerdings ein wenig den Eindruck.
Und das beste daran: veröffentlicht im Netz unter einer CC-Lizenz, ha! Man muss sich das mal vorstellen, da haben wahrscheinlich einige Leute hunderte Stunden dran gesessen. Und ich diskutierte letztens über eine läppische Doku, die ich auch gerne unter CC und im Netz gesehen hätte, anstatt dafür ins Kino rennen zu müssen, pah!

(DirektBunny, via)

Und wenn ich ein Mädchen wäre, würde ich jetzt laut seufzen und sagen: Hach, isset nich süß?

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Detroit-Doku: High Tech Soul – The Creation of Techno Music

Eine Detroit-Doku, die ohne reisserische Bilder auskommt, wie sie hier bei uns gerne Verwendung finden, wenn es um das Thema geht. Eher nüchtern geht es zu, dafür versucht objektiv. Gut aufgearbeitete Musikgeschichte aus dem Jahre 2006. Hüstel. Da sind so ziemlich alle involviert, die was zu diesem Thema sagen können. Leider nur in englisch, aber was solls.

HIGH TECH SOUL is the first documentary to tackle the deep roots of techno music alongside the cultural history of Detroit, its birthplace. From the race riots of 1967 to the underground party scene of the late 1980s, Detroit’s economic downturn didn’t stop the invention of a new kind of music that brought international attention to its producers and their hometown.

The film features: Juan Atkins, Derrick May, Kevin Saunderson, Eddie (Flashin) Fowlkes, Richie Hawtin, Jeff Mills, John Acquaviva, Carl Cox, Carl Craig, Blake Baxter, Stacey Pullen, Thomas Barnett, Matthew Dear, Anthony „Shake“ Shakir, Keith Tucker, Delano Smith, Mike Archer, Derrick Thompson, Mike Clark, Alan Oldham, Laura Gavoor, Himawari, Scan 7, Kenny Larkin, Stacey „Hotwax“ Hale, Claus Bachor, Electrifying Mojo, Niko Marks, Barbara Deyo, Dan Sordyl, Sam Valenti, Ron Murphy, George Baker, and Kwame Kilpatrick.

(DirektalteHelden)

Besonders hübsch finde ich übrigens, das im Vorspann Emanuel Top zwitschert, wenn ich mich nicht täusche.

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Die Logik hinter den Blogs, die sich ausschließlich mit Netaudio-Veröffentlichungen befassen, ihre Seiten dann aber mit Google-Ads und Werbung zupflastern, verschliest sich mir vollends. Ich glaube kaum, dass das im Sinne der CC-Lizenz-Idee ist. fALk hatte da ja schon was gebracht und eigentlich müsste man da mal was längeres machen, mir fällt nur eben auf, dass es immer mehr Blogs gibt, die im Grunde genommen mit CC-Inhalten Werbeeinnahmen verbuchen wollen und das finde ich ziemlich daneben!

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