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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Kurzer Break

Bis der Umzug der Domain vollzogen ist, mache ich hier erstmal n Päuschen. Aber lange wird das hoffentlich nicht dauern. Dafür geht das hier dann aber wieder alles um so einiges fixer, hoffe ich.

4 Kommentare

Wenn ich ich mir was wünschen dürfte,
käme ich in Verlegenheit,
was ich mir den wünschen sollte,
eine gute oder schlechte Zeit.

Wenn ich mir was w

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…ich will nie wieder Post von Euch!

Schon irgendwie unbefriedigend, wenn man sich fünf Jahre lang mit seinem (nun) Ex-Vermieter einen Rechtstreit liefert, der sich einzig und allein um die jährlich zugestellten und, von Seiten des Vermieters, mit viel Phantasie zusammengebastelten Betriebskostenabrechnungen dreht, man dann sogar Teilerfolge erziehlen konnte, um letztendlich die finale, alles entscheidene Frist zu verpeilen, in der es gilt, die durchweg entlastenden Beweise vorzulegen. Fünf Jahre hat man immer aufgepasst, einmal nur gepennt und schon gibt es, nicht nur sprichwörtlich, die Rechnung. Immerhin in Form eines Vergleiches, der nicht ganz so teuer ausfällt. Blöd nur, wenn der Richter einem sagt: „Hätten se mir das vor 2 Wochen gezeigt, sähe es hier jetzt ganz anders für sie aus.“ Ärgerlich. Immerhin bin ich nun der Hoffnung, diesen einen Briefkopf des Hausverwalters nie wieder sehen zu müssen, der mir in den letzten zwei Jahren den Puls regelmäßig hochgetrieben hatte. Und das ist ja auch was.

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Frank Biedermann – Nanowar

Als vor 3,5 Jahren auf Stadtgruen die „Wookiee Woods EP“ von Frank Biedermann veröffentlicht worden ist, hatte ich das kleine und sehr feine Netlabel gerade erst für mich entdeckt. Dieses Release ist für mich bis heute das beste, was in Hinblick auf die Tanzfläche, überhaupt jemals auf Stadtgruen veröffentlicht wurde. Auch in meinen Alltime-Allover-Netrelease-Favorites klebt es seitdem konsequent in den Top 3.

Nachdem ich nun lange nichts mehr von Frank Biedermann hören konnte und Stadtgruen ja auch irgendwie versucht ist, sich ein neues musikalisches Profil zu geben, dachte ich, da käme auch nichts mehr von dem äußerst talentiertem Produzenten, den ich mal anschrieb, weil ich dachte, er hätte mit mir vor zwanzig Jahren zusammen Handball gespielt, aber das nur am Rande. Hat er nicht, er hieß nur genauso, aber auch das nur mal nebenbei.

Gestern nun kam, für mich völlig überraschend, endlich eine neue VÖ von Herrn Biedermann. Zwar hatte ich den Remix von Marko Fürstenberg bereits vorher gehört, den ich auch – soviel vorneweg – äußerst delikat finde, aber das da wirklich so schnell was käme, hätte ich im Traum nicht gedacht. Wie das eben so ist, wenn man ewig auf neuen Sound wartet und dann doch immer wieder feststellen muß, dass da nichts kommt.
Genau so wie schon für „Wookiee Woods“ hat er auch wieder jetzt vier Tracks gemacht und einer ist besser als der andere. Etwas gezügelter ist er geworden, etwas aufgeräumter, nicht mehr ganz so chaotisch, was allerdings eben auch den Charme der damaligen Tracks ausmachte. Dies allerdings tut den neuen Sachen keinerlei Abbruch. Im Gegenteil – ich liebe sie. Alle vier. Der Goa-Stuff, der vielleicht damals gar nicht so gemeint war, ist komplett raus, aber dafür schieben die Bässe dominanter als vorher und die Chords zwitschern Richtung Detroit durch den Kopf. Nur bei „Beetle Battle“ kommt der Trance noch seicht und sexy durch. Ja, und dubby sind sie alle. Sehr dubby. Tanzbar auch und es stellt sich anhand dieser Qualität die Frage, wann endlich Netaudio die Tanzflächen mitbestimmen wird. Es ist nur eine Frage der Zeit, denke ich. „Nanowar“ bekommt somit, zumindest für mich, einen ganz festen Platz in der Hall of Netaudiofame. Das ist ganz große Musik, selbst die Turmis klangen in ihren Zeiten auf No-Response nicht mal annähernd so gut, wie ein Frank Biedermann heute. Selbst es heute mit ihm aufzunehmen, dürfte für sie schwer sein.

Zu den Remixen allerdings habe ich noch keine klare Meinung. Vier Mixe für vier Tracks mit rauf zu packen, die, ohnehin, jeder für sich, vollends zu überzeugen wissen, finde ich etwas übertrieben. Wozu? Highlight wie oben schon erwähnt der Fürstenberg-Remix, der wie so oft, konsequent die deepe Keule schwingt, um dann mit jeder Menge Dub dem Bösen eins auf die Zwölf zu hauen. Knock-out für jeden, der sich dem in den Weg zu stellen versucht. Knüller. Der Martin Donath Remix geht gerade nach vorne und versucht einen Spagat zwischen dem Minimalem aber auch eigentlichem Sound von Biedermann. Das gelingt ihm sogar gut. Aber die anderen beiden? Ich weiß nicht…

Klasse finde ich indes, dass Donath auf stadtgruen so ein Release bringt. Auch dann, wenn er dem klischeehaften Dubtechno die Freundschaft gekündigt hatte, wie man so hört. Sei es drum, klischeehaft ist das Ding allemal nicht und es wäre schon mehr als dämlich so einen Sound nicht zu releasen, dürfte die Wookiee Woods doch zu den erfolgreichsten Stadtgruen-Releases ever zählen. Stadtgruen beweist hiermit wieder einmal, dass es eben das ist, was die Wenigsten bisher wahrgenommen haben: Eines der besten Netlabels überhaupt. Aber das sagte ich ja schonmal.

Download: Frank Biedermann – Nanowar

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Adoleszente Männer,…

die Deep Purple-CDs nicht nur mit sich rumtragen, sondern diese sogar hören um dann zu dem Dargebotenem total auszuflippen, beäuge ich immer mit Befremden. Da komme ich nicht ran. Da fehlt mir was. Da bin ich zu alt jung für. Aber die sind doch noch jünger. Ach, versteh einer die Jugend. Deep Purple, pffff.

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Global Rich List

HOW RICH ARE YOU? Jahreseinkommen eingeben und sich zeigen lassen, wie schlecht gut es um einen finanziell, gemessen an der Weltbevölkerung, bestellt ist.

Every year we gaze enviously at the lists of the richest people in world.
Wondering what it would be like to have that sort of cash. But where
would you sit on one of those lists? Here’s your chance to find out.


Scheiße, gehts mir gut. Irgendwie habe ich jetzt ein schlechtes Gewissen.

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Ich werde umziehen.

Die ewige Warterei und Nichtfunktion hier geht mir tierisch auf den Sack, die Ingnoranz des Providers, dem ich ständig irgendwelche Mails schicke – und keine konstruktiven Antworte bekomme, noch viel mehr. Ich such mir jetzt einen neuen, hoffe, dass ich so einen Umzug halbwegs heile überstehe und nicht die Hälfte dabei verloren geht oder im Umzugskarton liegen bleibt. Das ist hier echt kein Zustand mehr im Sozialen Providerbau. Ich muss hier weg. Raus ins Grüne.

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iBand

Musizieren mit dem iPhone. Da geht bestimmt auch noch was besser, das hier ist ganz schön klimperig. Wenn das aber ausbaufähig ist, könnte es das Equipmentaufkommen für Live-Acts stark reduzieren. Aber das dauert sicher noch eine ganze Weile.

(Direktgeklimper)

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